SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Sigmar Gabriel zum Internationalen Frauentag: Fortschritt für Frauen – mit der SPD!

Foto: Bleicker

Am 8. März wird der 100. Jahrestag des Internationalen Frauentages begangen. Hierzu erklärt der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, :

Sozialdemokratische Frauenpolitik ist eine Erfolgsgeschichte. Den Grundstein dafür legte der damalige SPD-Vorsitzende August Bebel in den 1870er Jahren. Am 19. März 1911 wurde der Internationale Frauentag zum ersten Mal begangen. Heute feiern wir ihn weltweit am 8. März. Es gab viele Erfolge, aber auch Rückschläge. Frauen und Männer sind heute rechtlich gleichberechtigt. Allerdings noch nicht im wirklichen Leben. Vor allem die rot-grüne Bundesregierung hat viel erreicht. Schwarz-Gelb weigert sich, die anstehenden Schritte für die tatsächliche Gleichberechtigung zu gehen.

Wir wollen gleichen Lohn für gleiche Arbeit für Frauen und Männer – und zwar gesetzlich garantiert. Frauen verdienen heute durchschnittlich 23 Prozent weniger als Männer. Bei gleichwertiger Tätigkeit sind es 13 Prozent.

Wir wollen gute Arbeit statt prekärer Beschäftigung für Frauen und Männer. Dafür brauchen wir einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn. Gerade Frauen arbeiten häufig im Niedriglohnsektor und in prekären Jobs. Als Teilzeitbeschäftigte oder in Minijobs, oft unfreiwillig, weil es keine Alternativen gibt. Vielfach sind diese Jobs nicht sozial abgesichert, werden schlecht bezahlt. Frauen können so nicht eigenständig ihre Existenz sichern und verarmen im Alter. Diese Benachteiligungen müssen wir verhindern.

 

Elke Ferner zum Internationalen Frauentag: Es liegen noch große Schritte vor uns

Im Vorfeld des Internationalen Frauentages am 8. März erklärt die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), Elke Ferner:

Das saß: Es handele sich um „die wuchtigste Demonstration für die Gleichberechtigung der Frau, die die Welt bis jetzt gesehen hat“, schrieb die Sozialdemokratin Clara Zetkin 1911 in der SPD-Frauenzeitung DIE GLEICHHEIT. Die Frauenrechtlerin hatte den Stein für den Internationalen Frauentag ins Rollen gebracht. Eine Million Frauen gingen auf die Straße – für damalige Verhältnisse eine unfassbar große Zahl. Sieben Jahre später führte die Sozialdemokratie das Frauenwahlrecht ein.

Viele Namen der Wegbereiterinnen sind vergessen. Aber nicht das, was sie geschafft haben. Denn wir sind auf dem Weg zur Gleichstellung von Frauen und Männern weit voran gekommen.

Frauen haben selbstverständliche Rechte immer hart erstreiten müssen. Von allein ging nichts. Bis 1977 durften bundesdeutsche Ehemänner sogar entscheiden, ob ihre Frauen arbeiten oder nicht. Juristisch sind Frauen und Männer heute gleichgestellt. Nicht aber in der Realität.

 

NRW legt wegweisendes Gesetz zur Frauenquote in Aufsichtsräten vor

Zur Einbringung eines Gesetzentwurfes zur Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen in den Bundesrat durch die rot-grüne Landesregierung, durch den bis zum Jahr 2022 der Frauenanteil in den Aufsichtsräten auf 40 Prozent ansteigen soll, erklärte Gerda Kieninger, frauenpolitische Sprecherin der SPD Landtagsfraktion:

„Während die Bundesregierung über eine gesetzliche Frauenquote in Aufsichtsräten völlig zerstritten ist, setzt die rot-grüne Koalition in Nordrhein-Westfalen heute ein klares wegweisendes Signal. Für uns steht fest: Wir wollen eine Quote, wir wollen sie jetzt und es macht keinen Sinn, weitere zehn Jahre zu warten. Daher freue ich mich, dass die rot-grüne Landesregierung heute den Vorstoß gemacht hat und damit ein klares Zeichen setzt. Ohne Geschlechterquote geht es nicht. Die Zeit der Selbstverpflichtung ist verstrichen!“

 

Gewalt kann jede Frau treffen

Staatliche Hilfe ist unverzichtbar

Minden / Espelkamp: Zum jüngsten Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen am 25. November erklärt Inge Howe, stv. Mitglied im Ausschuss für Frauenpolitik:

"Gewalt gegen Frauen ist kein Kavaliersdelikt. Es ist keine Tat bestimmter Schichten, bestimmter Ethnien, bestimmter Lebensumstände oder gegenüber einem bestimmten Typ Frau. Gewalt kann jede Frau treffen und jede Frau geht anders damit um.

Nicht zuletzt deshalb hat vor Jahren die sozialdemokratisch geführte Landesregierung ein differenziertes Beratungs- und Hilfeangebot aufgebaut und finanziell unterstützt. Frauenberatungsstellen, Notrufe und Frauenhäuser standen den betroffenen Frauen zur Verfügung, um die aktuellen Lebensumstände zu meistern.

Die schwarz-gelbe Landesregierung hat bereits zu Beginn der laufenden 14. Legislaturperiode die Axt an diese Infrastruktur gelegt. Von der Schließung der Landesfachstelle gegen Gewalt in Dortmund über die Abschaffung der vierten Stelle im Frauenhaus bis hin zur aktuellen Weigerung, für die gestiegenen Gemein- und Personalkosten eine Erhöhung der Zuschüsse vorzusehen- alles das schwächt das Hilfesystem erheblich.

 

SPD-Frauen mit neuem Vorstand

Melanie Ochsenfarth übernimmt das Amt der Vorsitzenden

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in Minden hat einen neuen Vorstand gewählt.

Als Vorsitzende vertritt Melanie Ochsenfarth mit ihren beiden Stellvertreterinnen Gabriele Erzigkeit und Gerlind Pracht die SPD-Frauen Minden nach außen.

"Besonderer Dank gilt unserer ausscheidenden Vorsitzenden Anja-Katrin Hampel", sagte Ochsenfarth. Die Funktion der Schriftführerin füllt Gabriele Herbusch weiterhin aus. Im weiteren Vorstand sind neben Inge Howe, Landtagsabgeordnete der SPD, Bettina Lauer, stellvertretende SPD-Stadtverbandsvorsitzende, sowie Inge Dürrkopp, AsF-Ehrenvorsitzende, aktiv. Beisitzerinnen sind Iris Grieger, stellvertretende Vorsitzende der AfA, und Waltraud Eickmeyer.

 

„Jetzt sind wir dran“

„Jetzt sind wir dran“, diesen selbstbewussten Anspruch erheben die Frauen in der SPD anlässlich des Internationalen Frauentages 2008.

Wir wollen gute Arbeit. Das heißt für uns, wir wollen gleiche Chancen für Frauen und Männer auf dem Arbeitsmarkt. Immer mehr Frauen sind erwerbstätig, doch das Arbeitszeitvolumen, das von ihnen geleistet wird, sinkt. Immer noch bekommen Frauen in Deutschland über 20 Prozent weniger Geld für ihre Erwerbsarbeit – sagt die amtliche Statistik. Somit teilen sich immer mehr Frauen einen immer kleineren Kuchen. Mit geringfügiger Beschäftigung, die für Frauen häufig die einzige Erwerbstätigkeit darstellt, lässt sich keine eigenständige Existenz sichern.

 

Landtagsarbeit für russlanddeutsche Frauen

Gesprächskreis erkundet politisches System und besichtigt russische Kunst / Abstecher zum Weihnachtsmarkt

Minden (mt/lkp). Mit anderen Augen als viele andere Besucher haben 20 Frauen aus der ehemaligen Sowjetunion den Düsseldorfer Landtag und die aktuelle Kunstausstellung "Bonjour Russland" gesehen. Die politische und kulturelle Bildungsfahrt hatte die Caritas ermöglicht.

Der Aussiedler-Frauengesprächskreis, der jeden Montag aktuelle Themen aufgreift und diskutiert, nutzte die Einladung der heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Inge Howe zum Besuch am Rhein. Darauf hatten sich 20 Teilnehmerinnen aus dem Sprachkurs des Caritasverbandes und dem Gesprächskreis mehrere Wochen vorbereitet, um das politische Systems, die Aufgaben des Landtags, der Parteien, ihrer Zusammensetzung und Programme besser zu verstehen und einzelne Abgeordnetenbiographien kennen zu lernen.

 

News der Bundes-SPD

Beim Erben läuft heute etwas grundlegend falsch. Wer ein Haus erbt, zahlt Steuern. Wer ein Milliardenvermögen erbt, oft keinen Cent. Das ist nicht gerecht.

21.09.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Was wir für den Schutz unserer Demokratie tun und wie Du mitmachen kannst.

16.09.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Das Berliner Immobilienunternehmen Grand City Properties (GCP) hat am Dienstag, den 20. Oktober 2026, mitgeteilt, größter Aktionär des führenden nordrhein-westfälischen Vermieters LEG geworden zu sein. GCP hat nach eigenen Angaben von Firmen aus der Finanzbranche 20,04 Prozent am Düsseldorfer Konzern erworben. Der Deal steht unter Vorbehalt der Zustimmung durch das Kartellamt. Der juristische Hauptsitz des Unternehmens liegt in Luxemburg. Sarah Philipp, NRWSPD-Vorsitzende zu dem neuen Großaktionär bei der LEG.

Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Vorsitzende angekündigt. Alexander Schweitzer ist als Nachfolger für das Amt des Bundesministers für Arbeit und Soziales ernannt worden. Jochen Ott zu den Entwicklungen.

Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als SPD-Parteivorsitzende und Bundesministerin für Arbeit und Soziales bekannt gegeben.

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos