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Am 8. März wird der 100. Jahrestag des Internationalen Frauentages begangen. Hierzu erklärt der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, :
Sozialdemokratische Frauenpolitik ist eine Erfolgsgeschichte. Den Grundstein dafür legte der damalige SPD-Vorsitzende August Bebel in den 1870er Jahren. Am 19. März 1911 wurde der Internationale Frauentag zum ersten Mal begangen. Heute feiern wir ihn weltweit am 8. März. Es gab viele Erfolge, aber auch Rückschläge. Frauen und Männer sind heute rechtlich gleichberechtigt. Allerdings noch nicht im wirklichen Leben. Vor allem die rot-grüne Bundesregierung hat viel erreicht. Schwarz-Gelb weigert sich, die anstehenden Schritte für die tatsächliche Gleichberechtigung zu gehen.
Wir wollen gleichen Lohn für gleiche Arbeit für Frauen und Männer – und zwar gesetzlich garantiert. Frauen verdienen heute durchschnittlich 23 Prozent weniger als Männer. Bei gleichwertiger Tätigkeit sind es 13 Prozent.
Wir wollen gute Arbeit statt prekärer Beschäftigung für Frauen und Männer. Dafür brauchen wir einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn. Gerade Frauen arbeiten häufig im Niedriglohnsektor und in prekären Jobs. Als Teilzeitbeschäftigte oder in Minijobs, oft unfreiwillig, weil es keine Alternativen gibt. Vielfach sind diese Jobs nicht sozial abgesichert, werden schlecht bezahlt. Frauen können so nicht eigenständig ihre Existenz sichern und verarmen im Alter. Diese Benachteiligungen müssen wir verhindern.





