SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Gewalt kann jede Frau treffen

Veröffentlicht am 02.12.2008 in Frauenpolitik

Staatliche Hilfe ist unverzichtbar

Minden / Espelkamp: Zum jüngsten Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen am 25. November erklärt Inge Howe, stv. Mitglied im Ausschuss für Frauenpolitik:

"Gewalt gegen Frauen ist kein Kavaliersdelikt. Es ist keine Tat bestimmter Schichten, bestimmter Ethnien, bestimmter Lebensumstände oder gegenüber einem bestimmten Typ Frau. Gewalt kann jede Frau treffen und jede Frau geht anders damit um.

Nicht zuletzt deshalb hat vor Jahren die sozialdemokratisch geführte Landesregierung ein differenziertes Beratungs- und Hilfeangebot aufgebaut und finanziell unterstützt. Frauenberatungsstellen, Notrufe und Frauenhäuser standen den betroffenen Frauen zur Verfügung, um die aktuellen Lebensumstände zu meistern.

Die schwarz-gelbe Landesregierung hat bereits zu Beginn der laufenden 14. Legislaturperiode die Axt an diese Infrastruktur gelegt. Von der Schließung der Landesfachstelle gegen Gewalt in Dortmund über die Abschaffung der vierten Stelle im Frauenhaus bis hin zur aktuellen Weigerung, für die gestiegenen Gemein- und Personalkosten eine Erhöhung der Zuschüsse vorzusehen- alles das schwächt das Hilfesystem erheblich.

Es mutet geradezu zynisch an, dass die Landesregierung nur reine Symbolpolitik betreibt und sich an einer Fahnenaktion von Terre des Femmes beteiligt. Diese Aktion verdient zweifelsohne Unterstützung.

Viel wichtiger als ein solches Symbol wäre allerdings eine Verbesserung der Finanzausstattung der Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen. Von einer solchen Hilfestellung würden das AWO-Frauenhaus in Minden und das Hexehaus in Espelkamp konkret unterstützt."

 

Homepage Inge Howe

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