Stadtverband
Der SPD-Gemeindeverband Hille stellt an den zuständigen Ausschuss und den Gemeinderat den Antrag, eine verbindliche Regelung zur Aufstellung von Wahlplakaten in der Gemeinde Hille zu treffen.
Plakate dürften, so die SPD, nur an jeweils einer zentralen Stelle pro Ortschaft auf eine dafür von der Gemeinde bereitgestellte und von den Parteien finanzierte Plakatwand geklebt werden. Jede teilnehmende Partei bekomme eine zugeteilte, jeweils gleich große Fläche.
Zum gemütlichen Jahresauftakt 2013 laden der SPD-Stadtverband Bad Oeynhausen und SPD-Gemeindeverband Hille ganz herzlich ein zum Stippgrütze-Essen und zur Schlachteplatte ins Rehmer Heimathaus. Natürlich wird es nicht an kalten Getränken fehlen. Der Rehmer Heimatverein heißt uns herzlich willkommen, wofür wir vorab ein großes Dankeschön sagen.
Zugleich wollen wir unser Jahresprogramm 2013 im Rahmen der gemeinsamen Wiehengespräche vorstellen.
Freitag, 8. Februar 2013, Beginn: 18.00 Uhr
im Heimathaus Rehme, dem „Alten Fährhaus von Ditzen“
Auf dem Köppen 24, 32547 Bad Oeynhausen
Anmeldung bitte an:
SPD-Gemeindeverband Hille
Ulrike Grannemann
Tel.: 05734-59 55
E-Mail: harry@steinigans.de
Teilnahmebeitrag: 10 Euro
Der SPD-Gemeindeverband Hille diskutierte in seiner letzten Vorstandssitzung über den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in der Gemeinde Hille.
Die Jusos im Kreis hatten beim Unterbezirksparteitag der SPD Minden-Lübbecke gefordert, im ÖPNV neue Wege zu beschreiten.
Eine Idee der Jusos war es, den ÖPNV im Kreis Minden-Lübbecke kostenlos anzubieten.
Diese Idee stieß bei der Hiller SPD auf offene Ohren. Über 80 Prozent der Einnahmen in diesem Bereich würden mit der Schülerbeförderung erzielt. Schon aufgrund sinkender Schülerzahlen und der stetig steigenden Anzahl älterer Menschen im Kreis seien Veränderungen in den kommenden Jahren notwendig.
Prof. Wilhelm Heitmeyer spricht über Rechtsextremismus
Bad Oeynhausen. Wie entsteht rechtsradikales Gedankengut? Und wie kann man Menschen zu einer anderen Sichtweise bringen? Mit dieser Frage kamen etwa 60 Zuhörerinnen und Zuhörer zum Forum „Wiehen-Gespräche“. Eine Veranstaltung der SPD Stadtverbände Bad Oeynhausen und Hille. Doch Referent Prof. Wilhelm Heitmeyer ging viel mehr auf die Frage ein, warum rechtsradikale Gruppen für Jugendliche attraktiv sind, die sich sonst gar nicht für Politik interessieren.
„Das Problem ist viel tiefgängiger“, erklärt der Professor, der an der Universität Bielefeld das Institut für interdisziplinäre Gewalt- und Konfliktforschung leitet, „es geht nicht um Parteiprogramme sondern viel mehr um das Bedürfnis nach Anerkennung.“
Ausgrenzung aus der Gesellschaft ist für ihn der Auslöser, dass Jugendliche auf andere Wege Bestätigung suchen. „In solchen Gruppierungen finden sie Bestätigung, und werden dann automatisch ist die Szene geführt, ohne das beabsichtigt zu haben.“
Bad Oeynhausen (WB). Über die NSU-Morde wurde lange und breit in den Medien berichtet. Es hieß, die Terrorzelle wäre ein Phänomen, das so in der Bundesrepublik die Ausnahme sei. Dass diese Art von Gewalt sich häufiger äußern könne und warum, erklärte Professor Dr. Wilhelm Heitmeyer, Leiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld.
Eingeladen in die Volksbank Bad Oeynhausen-Herford an der Eidinghausener Straße hatten ihn der SPD-Gemeindeverband Hille und der SPD-Stadtverband Bad Oeynhausen. Unter dem Thema »Gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit - Wege für Toleranz und Demokratie aufzeigen« stellte der Träger des Göttinger Friedenspreises seine Beobachtungen vor. Und die waren nicht leicht verdaulich: »Die rechtsextremen Morde werden in ein Milieu gesteckt, das anscheinend von der Gesellschaft abgetrennt lebt. So entlastet sich die Gesellschaft selbst«, behauptete Heitmeyer.
Für Dr. Olaf Winkelmann war die erste Fahrt über die neue Trasse der A 30-Nordumgehung ein einmaliges Erlebnis. Mit zwei vollbesetzten Bussen hat der SPD Stadtverband Bad Oeynhausen und der SPD-Gemeindeverband Hille am Freitag die Autobahnbaustelle besichtigt.
»Wir hatten in den Bussen 110 Plätze, und sie waren alle besetzt«, berichtete der SPD-Stadtverbandsvorsitzende. Von den Experten des Landesbetriebes Straßen NRW, Andreas Meyer, Leiter der Regionalniederlassung Bielefeld, Tobias Fischer, Projektleiter Nordumgehung, Sven Johanning und Jörg-Achim Zweck, wurde der Gruppe zunächst der Bau des 450 Meter langen Hahnenkamptunnels in Dehme erläutert. Von dort aus ging es in den beiden Bussen über die B 61 Richtung Eidinghausen, um dort über die neue Trasse zu fahren. »Die Fachleute haben uns alles ganz genau erklärt, zum Beispiel die Vorteile des offenporigen Asphalts und was der kostet. Es war sehr interessant«, berichtet Dr. Olaf Winkelmann.
SPD Bad Oeynhausen/Hille lädt zum Rundgang über die Nordumgehungsbaustelle
Bad Oeynhausen. Der Hahnenkamp wächst. Wenn der Tunnel für die Nordumgehung fertig ist, wird die Grasnarbe zwei Meter höher sein als jetzt. Bei der Besichtigung der Trasse für die A30 – zu der die SPD eingeladen hatte – erfuhren mehr als 110 Teilnehmer aber auch, dass es Überflughilfen für Fledermäuse gibt, dass eine Brücke gewaltig im Verzug ist und eine weitere Seilbrücke mit Pylon gebaut wird.
Für Busfahrer Heiko Bunkowski von Bremmert Reisen war es eine Premiere. Als Geisterfahrer war er Freitagnachmittag in Eidinghausen auf der neuen Autobahn unterwegs. Dafür hatte er grade zuvor den Segen von ganz oben bekommen – von Andreas Meyer, Chef bei Straßen NRW. Der führte zusammen mit A30-Projektleiter Tobias Fischer und Mitarbeiter Jörg-Achim Zweck die Gäste der SPD über die Großbaustelle. Und weil sich so viele zu der öffentlichen Veranstaltung angemeldet hatten, machten sich zwei Busse auf den Weg.
Auf gemeinsame Einladung des SPD Gemeindeverbandes Hille und des Stadtverbandes Bad Oeynhausen konnten sich Interessierte beider Verbände im Rahmen der "Wiehengespräche" vor Ort über die "Pohlsche Heide" informieren. Begrüßt wurde die Gruppe von Landrat Dr. Ralf Niermann und Burkart Schulte, dem Geschäftsführer der Betreibergesellschaft GvoA.
Durch die in den letzten Jahrzehnten ständig steigenden Anforderungen im Bereich der Abfallwirtschaft ist auch auf der Pohlschen Heide die ständige Verbesserung und Modernisierung der Anlagen und Abläufe in den Vordergrund gerückt.
Was zunächst als traditionelle Mülldeponie begonnen wurde, hat sich innerhalb weniger Jahre zu einem der modernsten Abfallentsorgungsbetriebe in NRW entwickelt, so der Chef der Eigentümergesellschaft AML Jürgen Striet.
Statt in eine für den Endverbraucher kostenintensivere und für die Umwelt weniger sinnvolle Müllverbrennungsanlage zu investieren, beschlossen Politik und Kreis stattdessen in eine Mechanisch-Biologische Abfallbehandlung (MBA) zu investieren.
Bei einer Besichtigung der Anlage konnten sich die Besucher direkt vor Ort ein Bild von der Größe und Funktion der MBA und des Kompostwerks machen.