SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Geld für Arbeitslosenberatung

Das Arbeitslosenzentrum in Minden kann im nächsten Jahr auf Gelder vom Land hoffen. Die Landesregierung will die Beratungsstellen in NRW wieder unterstützen. Die Förderung war vor zwei Jahren eingestellt worden. Warum das Land nun wieder Geld locker machen will, das sagte uns die Minden-Lübbecker Landtagsabgeordnete der SPD, Inge Howe (Foto) im Radio Westfalica-Interview:

 

Minden: Geldsegen für Arbeitslosenzentrum

Land fördert ab 1. Januar 2011 erneut diese Einrichtung / Offene Beratung wird ausgebaut

Minden (mt). Das ArbeitsLebenZentrum (ALZ) wird im nächsten Jahr die offene Beratung im Arbeitslosenzentrum Johanniskirchhof ausbauen können. Die neue Landesregierung hat sich jetzt darauf verständigt, die Arbeitslosenzentren in NRW erneut zu fördern.

Damit hat das Zentrum eine zwei Jahre andauernde Durststrecke überwunden. Zum 30. September 2008 war nämlich die Förderung in Höhe von 60 000 Euro (Landes- und EU-Gelder) gestrichen worden. Geschäftsführerin Stella Gieseler: "Das hat dazu geführt, dass eine ganze Stelle weggefallen ist." Mit einem Mix aus kirchlichen Zuschüssen, Spenden und eigenen Mitteln habe sich das Mindener Arbeitslosenzentrum über Wasser halten können. Das hat längst nicht überall im Lande geklappt. Dazu die heimische Landtagsabgeordnete Inge Howe: "In vielen anderen Städten mussten Arbeitslosenzentren schließen."

 

Stars and Stripes im Mühlenkreis

Frauen Handball Nationalmannschaft der USA zu Besuch

Kreis Minden-Lübbecke. Waldläufe im Wiehengebirge und hartes Handballtraining in der Halle stehen hier für das „Women´s USA Team Handball“ auf dem Tagesprogramm. Ziel und Zweck ihrer Reise ins Geburtsland des Handballs sind die Vorbereitungen zu den Qualifikationsspielen der „Panamerikanischen Spiele“ 2011 in Guadalajara in Mexico. Die meisten Spielerinnen besuchen zum ersten Mal Deutschland.

Im Handballkreis heimisch ist die beim TSV Hahlen spielende Handballerin Julia Sayer. Sie besitzt die doppelte Staatsbürgerschaft und gehört seit wenigen Monaten zum Kader der US Nationalmannschaft. Handball ist in Amerika eine Randsportart.

 

Hüttjer wollen Geschichte schreiben

"Arbeitsgemeinschaft Archiv Weserhütte" sucht Zeugnisse der Industrialisierung und plant Museum

Bad Oeynhausen
. Sie war keine Schönheit. "Von Arbeit ganz grau", würde Grönemeyer singen. Aber sie war ein industrielles Schwergewicht im Werretal und darüber hinaus. Und sie hat treue Freunde, die Weserhütte. Und die wollen sie nicht in Vergessenheit geraten lassen, sondern ihre Geschichte schreiben. Und nicht nur ihre, sondern die der gesamten Industrialisierung im Werretal.

Heinz Vogelsang und Günther Stahlmann zählen zum treuesten Freundeskreis der Hütte. Gerade erst haben sie mit der "Arbeitsgemeinschaft Archiv Weserhütte" eine Ausstellung gestaltet, die zwei Wochen lang im Aqua-Magica-Park zu sehen war. Ein Erfolg, da sind sich Vogelsang und Stahlmann sicher. "Wir hatten über 500 Besucher", berichten die beiden. Und besonders beliebt in der zweiwöchigen Schau waren die "Berichte der Hüttjer", wenn die ehemaligen Mitarbeiter der Weserhütte aus ihren Erinnerungen erzählten.

 

Organspende: Ärzte fordern Gesetzes-Reform

Prof. Jan Gummert und Dr. Uwe Schulz übergeben Petition an den SPD-Bundestagabgeordneten Stefan Schwartze

Bad Oeynhausen. Seit fünf Monaten liegt Sabine M. im Krankenhaus, seit fünf Wochen ist sie in der höchsten Dringlichkeit eingestuft. Sie wartet auf eine Herztransplantation. Wann für sie ein Spenderherz zur Verfügung steht, ist ungewiss.

"Im Schnitt müssen die Patienten 90 Tage auf ein neues Organ warten", sagt Prof. Dr. Jan Gummert, stellvertretender ärztlicher Leiter des Herz- und Diabeteszentrums. Die Situation werde immer untragbarer. Um auf den Mangel an Spenderherzen hinzuweisen und eine Reform der Organspendegesetzes zu bewirken, haben Jan Gummert und Dr. Uwe Schulz, Leiter der Transplantationsstation, gestern eine Petition an den Bundestagsabgeordneten Stefan Schwartze (SPD) übergeben. Schwartze ist Mitglied des Petitionsausschusses des Bundestages und der soll sich nun mit dem Thema befassen.

 

SPD-Landtagsfraktion: Spitze formiert sich

In der SPD-Landtagsfraktion sind nach Informationen unserer Zeitung weitere Personalentscheidungen gefallen. Der neue Fraktionschef Norbert Römer soll vier Stellvertreter bekommen. Für die Ämter sollen sich Vertreter aus den unterschiedlichen Regionen bewerben.

Es gilt als sicher, das für den Bereich Ostwestfalen-Lippe die Gesundheitsexpertin Inge Howe (58) antritt. Für die Region Mittelrhein soll die Schulpolitikerin Renate Hendricks (58) aus Bonn antreten. Die Region Niederrhein soll durch Hans-Willi Körfges (56) vertreten werden. Der Mönchengladbacher hatte sich als Experte für Kommunalfinanzen profiliert. Für das "Westliche Westfalen" geht Rainer Schmeltzer (49) ins Rennen. Der Gewerkschafter gehörte bereits in der vergangenen Legislaturperiode zur Riege der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden. Howe, Hendricks und Körfges sind neu in der Fraktionsspitze.

In Düsseldorfer SPD-Kreisen heißt es, Fraktionschef Römer (63) wolle mit dem Regional- und Geschlechterproporz ein Personalmodell vorstellen, das bei der Abstimmung in der Fraktion auf einen breiten Konsens treffen soll. Im Vorfeld waren als mögliche Kandidaten auch jüngere SPD-Politiker genannt worden, die bei der Bildung der Regierung nicht berücksichtigt wurden. In den Koalitionsverhandlungen der SPD mit den Grünen hatten sich unter anderem der Kölner SPD-Chef Jochen Ott (36), der Bochumer Wirtschaftsexperte Thomas Eiskirch (39) sowie Marc Herter (36), SPD-Landesvize aus Hamm, als potenzielle Führungskräfte empfohlen.

Die Position der parlamentarischen Geschäftsführerin der SPD- Fraktion übernimmt Britta Altenkamp (45) aus Essen. Sie hatte zuletzt als stellvertretende Fraktionsvorsitzende Politik gemacht.

Quelle: Rheinische Post/20.08.2010

 

Howe: "Wir haben eine sehr gute Ministerpräsidentin"

Die SPD-Landtagsabgeordnete für den Mühlenkreis Inge Howe ist seit heute offiziell Mitglied einer Regierungsfraktion. Der Landtag hat Hannelore Kraft im zweiten Wahlgang zur neuen SPD-Ministerpräsidentin gewählt.

Howe hatte gehofft, Kraft könne schon im ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit bekommen, sagte sie im Radio Westfalica Interview.

 

Heimische Abgesandte in Berlin: "Spannender Präsidenten-Wahlmarathon"

Vier Wahlleute aus dem Kreis Minden-Lübbecke berichten über die Stunden der Entscheidung in Berlin

Minden (kaf). Fast neun Stunden dauerte es, bis der neue Bundespräsident Christian Wulff gewählt war. Vier Wahlleute aus dem Kreis Minden-Lübbecke waren dabei.

"Ein sehr spannendes Erlebnis, aber ein Wahlgang weniger hätte auch gereicht", sagt Landtagsabgeordneter Kai Abruszat (FDP), der am Mittwoch als Erster dreimal an die Wahlurne treten durfte.

Viele Wahlmänner und -frauen mussten eine weitere Nacht in ihren Hotelzimmern in Berlin buchen. "Das zeigt, dass niemand mit einem so langen Wahlakt gerechnet hat", sagt Abruszat. Die Wahl von Christian Wulff sei keine Überraschung gewesen, aber mit dem ersten und zweiten Wahlgang hätten die Abgeordneten der Union Angela Merkel einen Denkzettel verpassen wollen.

 

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