SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Minden: Geldsegen für Arbeitslosenzentrum

Veröffentlicht am 05.10.2010 in Presse

Land fördert ab 1. Januar 2011 erneut diese Einrichtung / Offene Beratung wird ausgebaut

Minden (mt). Das ArbeitsLebenZentrum (ALZ) wird im nächsten Jahr die offene Beratung im Arbeitslosenzentrum Johanniskirchhof ausbauen können. Die neue Landesregierung hat sich jetzt darauf verständigt, die Arbeitslosenzentren in NRW erneut zu fördern.

Damit hat das Zentrum eine zwei Jahre andauernde Durststrecke überwunden. Zum 30. September 2008 war nämlich die Förderung in Höhe von 60 000 Euro (Landes- und EU-Gelder) gestrichen worden. Geschäftsführerin Stella Gieseler: "Das hat dazu geführt, dass eine ganze Stelle weggefallen ist." Mit einem Mix aus kirchlichen Zuschüssen, Spenden und eigenen Mitteln habe sich das Mindener Arbeitslosenzentrum über Wasser halten können. Das hat längst nicht überall im Lande geklappt. Dazu die heimische Landtagsabgeordnete Inge Howe: "In vielen anderen Städten mussten Arbeitslosenzentren schließen."

Förderantrag wird umgehend gestellt

Dass in Minden die bestehenden Strukturen erhalten worden sind, bietet jetzt den Vorteil, dass der Förderantrag umgehend gestellt werden kann. Geschäftsführerin Stella Gieseler rechnet nun mit einem Zuschuss in Höhe von 48 000 Euro für das Mindener Arbeitslosenzentrum. Antragsteller können Einrichtungen sein, die Erfahrung in der individuellen Begleitung und Betreuung erwerbsloser Menschen vorweisen können.

"Erforderlich sind zudem angemessene Räumlichkeiten sowie regelmäßige Öffnungszeiten an mindestens fünf Tagen in der Woche mit insgesamt 30 Wochenstunden", erklärt Inge Howe. Das neue Angebot des Landes werde sich an den Förderkonditionen des Jahres 2008 orientieren und mit einem Qualitätssicherungskonzept verbunden sein, dass derzeit erarbeitet wird.

Ratsuchende kommen meist aus Minden

Seit mehr als 25 Jahren betreibt das ArbeitsLebenZentrum im Kreis Minden-Lübbecke e.V. als Träger das Arbeitslosenzentrum Johanniskirchhof. Seit Ende 2008 bietet das ALZ im Auftrag des Kreises Minden-Lübbecke (Amt proArbeit) auch psychosoziale Beratung an.

Dieses Angebot wird zunehmend nachgefragt, zeigt ein Blick in die Statistik: Waren es 2009 noch 209 psychosoziale Beratungen, sind es im aktuellen Jahr (bis einschließlich September) schon 267. Die meisten Ratsuchenden kommen aus Minden, sind mehr als drei Jahre lang arbeitslos und beziehen Sozialhilfe nach dem ALG II. Inhaltlich geht es meist um rechtliche Fragen und die wirtschaftliche Situation.

Bildunterschrift: Freude über die Landesförderung für die Arbeitslosenzentren in NRW (von links): Die stellvertretende Landrätin Birgit Härtel (ALZ-Vorstand), Geschäftsführerin Stella Gieseler, Landtagsabgeordnete Inge Howe, Superintendent Jürgen Tiemann (ALZ-Vorstand) sowie Beraterin Rosemarie Bork. | MT-Foto: A. Peper

Quelle: MT-Online vom 05.10.2010

 

Homepage Inge Howe

News der Bundes-SPD

26.06.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Wir verteidigen unsere Demokratie - mit Haltung, klaren Argumenten und unseren Werten: Freiheit. Gerechtigkeit. Solidarität. Du willst mehr als zuschauen?

Rente ist mehr als Mathematik. Rente ist mehr als Demografie. Rente ist eine entscheidende Frage der Gerechtigkeit.

Bei der Erbschaftssteuer geht es um Gerechtigkeit und um eine zentrale Frage: Hängen Chancen von Leistung ab oder von Herkunft?

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Am 02.07.2026 haben die Vorsitzenden der Berliner Regierungskoalition umfassende Reformpläne vorgestellt, die im Koalitionsausschuss am Tag zuvor geeint wurden. Jochen Ott, NRWSPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2027, zu den Berliner Reformplänen.

NRWSPD-Generalsekretär Frederick Cordes zum GFF-Gutachten zur Verfassungswidrigkeit der AfD

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos