Presse
Verkehrsminister Voigtsberger macht ersten Spatenstich zur Sanierung
Bad Oeynhausen. "Doch." Der Minister blickt sich um. "Der hat’s schon nötig", erkennt Harry K. Voigtsberger schon nach den ersten zwei Minuten im Bad Oeynhausener Bahnhof. Und so kann Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister beruhigt sein, dass er auf der richtigen Veranstaltung ist: Dem ersten Spatenstich zum Umbau des Bad Oeynhausener Nordbahnhofs. "Das Geld ist hier gut angelegt", ist Voigtsberger überzeugt.
Mit einer Dreiviertelstunde Verspätung kommt Voigtsberger am Freitagnachmittag in Bad Oeynhausen an. "Stau auf der A 2", entschuldigt er sich. "Wären Sie man mit der Bahn gekommen", frotzelt Martin Nowosad, Bahnhofsmanager aus Bielefeld. "Das kann ich auch nur empfehlen", sagt der Minister. Und erklärt seine Anreise über die Autobahn mit vier Terminen an diesem Freitag, der letzte vor Bad Oeynhausen war im Sauerland. "Da kommt man mit dem Zug schlecht weg", sagt Voigtsberger.
Heute: Kita-Plätze
Viele Experten zweifeln, dass zum gesetzlichen Rechtsanspruch 2013 genug Krippenplätze für Kleinkinder zur Verfügung stehen. Soll man die Frist, die Quote oder die Standards ändern oder mit Macht den Ausbau betreiben, um den Anspruch zu erfüllen?
Inge Howe:
Nach der fünjährigen schwarz-gelben Nullnummer unterstützen wir nun mit 400 Millionen Euro aus Landesmitteln die Kommunen bei der Schaffung von U 3-Plätzen. Allein für das neue Kindergartenjahr werden über 16.000 Plätze neu geschaffen. Ziel bleibt die Erfüllung des Rechtsanspruches, bei der Erfüllung muss das Land verlässlicher Partner der Kommunen bleiben.
Heute: Dichtheitsprüfung
Kann man die Bürger vom Nutzen der Dichtheitsprüfung von Abwasserkanälen überzeugen?
Inge Howe:
CDU/FDP haben im Jahr 2006 die zu Recht kritisierte Prüf- und Reparaturpflicht erst verursacht. Der Petitionsausschuss hat dann nach praktikablen Lösungen gesucht. Mein Fazit: Kommt keine bundeseinheitliche Regelung, dann darf die Dichtheitsprüfung in Nordrhein-Westfalen nur in Wasserschutzgebieten und dort nur für Gewerbeimmobilien und große Mehrparteienhäuser gelten.
Landtagskandidaten im Gespräch mit dem WB: Inge Howe tritt im Wahlkreis 89 für die SPD an
Bad Oeynhausen (WB). Bei der Landtagswahl 2012 gehört Bad Oeynhausen neben Minden und Porta Westfalica zum Wahlkreis 89. Die sieben Direktkandidaten, die am 13. Mai ins Rennen um die Stimmen gehen, stellt die Redaktion einzeln vor. Heute unterzieht sich Inge Howe (SPD) dem Kandidatencheck
Inge Howe ist im Wahlkreis 89 - Minden-Lübbecke II (Bad Oeynhausen, Minden, Porta Westfalica) die Kandidatin der SPD. Die Sozialdemokratin aus Minden ist seit zwölf Jahren Mitglied des Landtags.
Heute: Polizei
Kleinere Eigentumsdelikte werden von der mit anderen Dingen (Demonstrationen etc.) überlasteten Polizei heute oft nur noch als Anzeige registriert. Muss die Polizei ausgebaut werden, auch wenn das viel Geld kostet?
Inge Howe:
Die Sicherheit unserer Bürger ist ein hohes Gut. Deshalb haben wir um Beispiel die Ausbildungskapazität bei der Polizei deutlich erhöht. Zu unserem Sicherheitskonzept gehören neben der "Präsenz auf der Straße" der Ausbau der Präventionsprogramme, die Bewältigung der Gewalt- und Intensivkriminialität und die Stärkung der Zusammenarbeit mit den Kommunen.
Heute: Bildung
Sollen künftige Generationen über eine höhere Verschuldung für sinnvolle Maßnahmen in Bildung und soziale Förderung bezahlen oder sollen Schulden abgebaut werden, auch wenn dadurch weniger Geld für Bildungs- und Sozialausgaben bereit steht?
Inge Howe:
Unser Ziel war und ist ein ausgeglichener Haushalt durch Sparen, Zukunftsinvestitionen und Einnahmeverbesserung. Vorsorgende Investitionen in Kinder, Kommunen und Bildung bedeuten geringere "Reparaturkosten" und nachhaltige Einsparungen. Übrigens: Rot/grün macht schon jetzt weniger Schulden als noch von Schwarz/Gelb geplant.
LANDTAGSWAHL: Elf politische und persönliche Fragen an Inge Howe (SPD)
Bad Oeynhausen (nw). Bei der Landtagswahl am 13. Mai treten im Wahlkreis 89 (Bad Oeynhausen, Minden, Porta Westfalica) sieben Direktkandidaten an. Die NW stellt die Kandidaten mit einem Fragebogen vor, in dem es um Politisches, aber auch Persönliches geht. Die Reihe schließt mit der Kandidatin der SPD, Inge Howe.
Zentrum am Johanniskirchhof bietet neues Programm in renovierten Räumen / Unterstützung durch Bürgerarbeiter
Minden (mt). Unterstützungen bei der Jobsuche, gemeinsames Kochen sowie Spielenachmittage. In renovierten Räumen bietet das Arbeitslosenzentrum (ALZ) Johanniskirchhof ab der zweiten Maiwoche vielseitige neue Angebote.
"Unser Ziel ist es, Menschen ohne Arbeit neben fachlichen Beratungen künftig auch ein festes Programm anzubieten", erklärt Stella Gieseler, Geschäftsführerin des Arbeitslosenzentrums. Die Palette reicht dabei von der koordinierten Jobsuche (montags von 10.30 bis 16.30 Uhr), über gesundes Kochen für wenig Geld (dienstags von 11 bis 13 Uhr), Spielenachmittgen (mittwochs von 14 bis 16.30 Uhr) bis hin zur cleveren Computernutzung für Anfänger (10 bis 11.30 Uhr).