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Straßen NRW, Kreis und Stadt sollen Abhilfe schaffen
Bad Oeynhausen-Wulferdingsen (PeSt). Friedhelm Eikmeier (74) schäumt. „Diese Kreuzung ist gefährlich. Aber dass sich hier etwas tut, darauf warte ich seit 40 Jahren“, schimpft der Wulferdingsener und meint den Verkehrsknotenpunkt von Halstener und Siedinghausener Straße sowie dem Glockenbrink im Ortskern von Wulferdingsen.
Die versetzt aufeinander zulaufen Seitenstraßen, der zunehmende Verkehr sowie fehlende Bürgersteige für Fußgänger haben, und da sind sich Anwohner wie Friedhelm Eikmeier einig, diesen Knotenpunkt zur Gefahrenstelle gemacht, die schleunigst entschärft werden sollte. Das sieht auch der SPD-Ortsverein Wulferdingsen-Bergkirchen so. „Die Kreuzungen ist sehr unübersichtlich und bei der Siedinghausener Straße kommt der abschüssige Nord-Süd-Verkehr hinzu“, erklärte Andreas Below, 1. Vorsitzender des Ortsvereins. Die Folge seien häufige Unfälle. „Zum Glück nur Blechschäden, leider werden diese oft nicht polizeilich aufgenommen“, so der Vorsitzende.
Kreuzung Siedinghausener Straße/Glockenbrink: Anwohner weisen auf das hohe Gefahrenpotenzial hin
Bad Oeynhausen-Wulferdingsen (WB). Das Problem ist nicht neu. Die Lösung liegt noch nicht auf dem Tisch. Aber das Ziel ist klar formuliert: Die Kreuzung Glockenbrink / Siedinghausener Straße / Halsterner Straße soll für alle Verkehrsteilnehmer endlich sicherer werden.
Das ist das Ergebnis eines Ortstermins an der Wulferdingsener Glocke mit betroffenen Anwohnern gestern Nachmittag, zu dem Andreas Below, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Wulferdingsen-Bergkirchen, eingeladen hatte. Mit dabei beim Meinungsaustausch waren auch Arnold Reeker, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, und Ralf Bode, stellvertretender Leiter des Bau- und Planungsamtes beim Kreis Minden-Lübbecke.
Schnell wurde durch die engagierten Diskussionsbeiträge der Anwohner klar: Das größte Problem im Bereich der Kreuzung sind die Fahrzeuge, die aus Richtung Norden kommend in die Kreuzung einfahren. Dazu Heinrich Stienkemeier (86): »Tempo 70 ist auf der Siedinghausener Straße nördlich der Kreuzung erlaubt. Mich hat an dieser Stelle schon mal ein Auto überholt. Das ist doch bezeichnend.« Auf die Gefahren für Schulkinder wies Bernd Heuke (48) hin: »Ich habe zwei Kinder, die hier zu Fuß auf dem Weg zur Grundschule unterwegs sind oder zur Bushaltestelle müssen, um zur Gesamtschule zu kommen.«
Inge Howe begrüßt unbürokratische Regelung der Landesregierung
Minden-Lübbecke. Die Landesregierung gibt auch ohne verabschiedeten Landeshaushalt die Investitionsfördermittel für Betreuungsplätze der unterdreijährigen Kinder sowohl für den Bereich des Kreisjugendamtes Minden-Lübbecke als auch für die städtischen Jugendämter Minden, Bad Oeynhausen und Porta Westfalica frei.
„Damit verhindern wir, dass der dringend erforderliche Ausbau von u3-Plätzen in den Kitas nach der Auflösung des Landtages mehrere Monate ins Stocken gerät“, so die SPD-Landtagskandidatin Inge Howe.
Die Opposition aus CDU, Linke und FDP sei bereit gewesen, mit der erfolgten Ablehnung des Landeshaushaltes auch die zusätzlichen Landesmittel für den Ausbau der U3-Plätze für mehrere Monate auf Eis zu legen.
Zusammen mit den bereits im Januar ausgezahlten Beträgen stehe dem Kreisjugendamt für 2012/13 aus Bundes- und Landesmitteln nun eine Investitionsförderung in Höhe von knapp 1,8 Mio. Euro zur Verfügung. „Zudem erhalten für den gleichen Zeitraum das Jugendamt der Stadt Minden 960.259 Euro, Bad Oeynhausen 544.324 € und Porta Westfalica 427.770 €“, informiert die bisherige SPD-Landtagsabgeordnete Inge Howe.
"Ich bin über die weitere unbürokratische Unterstützung des Landes wirklich erleichtert, schließlich müssen und wollen wir den ab August 2013 bestehenden Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz im Interesse der Kinder und Eltern auch im Mühlenkreis bedarfsgerecht erfüllten", so Inge Howe.
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Region präsentiert Landtagskandidaten / Vorsitzende Schäfer kritisiert CDU-Spitzenkandidat Röttgen
Bielefeld. Ausschließlich entspannte Gesichter waren bei der Vorstellung der Landtagskandidatinnen und -kandidaten aus Ostwestfalen-Lippe in Bielefeld zu sehen. „Wir gehen zuversichtlich in den Wahlkampf, weil wir gehalten haben, was wir versprochen haben“, begründet Regionsvorsitzende und Ministerin Ute Schäfer die Zuversicht, mit der die Sozialdemokraten vom Teutoburger Wald für den Landtag am Rhein in Düsseldorf kandidieren.
Die magische Formel der OWL-SPD la utet „Neun plus x“. Will heißen: So wie beim letzten Wahlgang will die SPD im Regierungsbezirk Detmold erneut mindestens neun Landtagsmandate direkt erobern. Aber: „Da ist noch Luft nach oben“, wie Schäfer befindet.
Ihre Zuversicht bezieht die OWL-SPD aus der Bilanz der rot-grünen Regierungsarbeit in Düsseldorf innerhalb der vergangenen rund zwei Jahre. Man habe, so Schäfer, mit dem Schulfrieden eine „historische Entscheidung“ herbeigeführt, die den Kommunen Entscheidungsfreiheit für eine wohnortnahe Schulversorgung einräume.
Kurz und knackig soll der Wahlkampf sein, kurz und knackig ging gestern Abend die Wahlkreiskonferenz der Mühlenkreis-SPD über die Bühne der Lübbecker Stadthalle. Mit jeweils einer Gegenstimme wählten die Delegierten der beiden heimischen Wahlkreise 88 und 89 die Mindenerin Inge Howe (59) und den Hüllhorster Ernst-Wilhelm Rahe (53) zu ihren Kandidaten für die Landtagswahl, die heute in 44 Tagen ansteht.
Inge Howe tritt für die Städte Minden, Porta Westfalica und Bad Oeynhausen an. Zum vierten Mal möchte die Abgeordnete ihr Ticket nach Düsseldorf buchen; drei Mal hat sie es bereits als Direktkandidatin geschafft: 2000, 2005 und 2010.
Ernst-Wilhelm (Ewi) Rahe kandidiert zum zweiten Mal, und seine Genossen sind siegessicher, dass auch er seinen Wahlkreis im neuen Anlauf mit Hilfe der Erststimmen holen wird. Beim letzten Mal sei er "ganz nah dran gewesen", erinnerte der Unterbezirks-Vorsitzende Michael Buhre. Falls allerdings doch wieder Friedhelm Ortgies von der CDU die Nase vorn hat im schwarzen Norden des Kreisgebiets, soll Ewi Rahe über die Parteiliste abgesichert sein.
Porta Westfalica-Barkhausen (mt/dh). Reinhold Trinius ist seit 50 Jahren Sozialdemokrat. Er wurde auf der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Barkhausen von Inge Howe ausgezeichnet. Als Dank für die über Jahrzehnte geleistete Arbeit wurde Trinius außerdem zum Ehrenvorsitzenden des Ortsvereins ernannt. Die Laudatio hielt, in seiner bekannt humorvollen Art, Altbürgermeister Heinrich Schäfer.
Bei den anschließenden Wahlen wurde Vorsitzender Günter Rahnenführer im Amt bestätigt. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Versammlung Jörg Horstmeier und Bernd Bültemeier. Helmut Bültemeier bleibt Kassierer. Ulrich Ney ist der neue Schriftführer.
Kreis Minden-Lübbecke (mr/kpb) Hoher Besuch bei der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke: Innenminister Ralf Jäger informierte sich vor Ort über die Leistungsfähigkeit der Beamtinnen und Beamten, diskutierte mit ihnen aber auch aktuelle Problemstellungen. “Der Dialog mit den Polizistinnen und Polizisten ist mir wichtig” sagte Jäger zu Beginn seiner Visite.
Auf Einladung von Landrat und Behördenleiter Dr. Ralf Niermann machte der Minister in Begleitung des Leitenden Polizeidirektors Klaus Rüschenschmidt vom Düsseldorfer Einsatzreferat am vergangenen Samstag (10. März) Station in der Polizeizentrale an der Marienstraße in Minden.
“Wir freuen uns sehr, dass Sie Zeit mitgebracht haben, um sich vor Ort mit uns auszutauschen”, erklärte der Landrat in seiner kurzen Begrüßungsansprache. Zeit an diesem Dialog teilzunehmen nahmen sich auch Inge Howe (SPD) und Kai Abruszat (FDP).
Chancengleichheit als zentrales Thema im Bürgerzentrum
Minden (mt/ani). Bis auf den letzten Platz gefüllt war das Mindener BÜZ zum Weltfrauentag 2012. Von dem Motto "Heute für morgen Zeichen setzen" fühlten sich offenbar auch viele jüngere Frauen angesprochen.
Auch Frauen mit Migrationshintergrund, Politikerinnen, Geschäftsfrauen und Arbeitnehmerinnen aus den unterschiedlichsten Bereichen waren zu der Veranstaltung gekommen. "Mit dieser Resonanz hatten wir nicht gerechnet, denn das 100-jährige Jubiläum des Internationalen Frauentags im Jahr 2011 brachte schon einen Publikumsrekord. In diesem Jahr sind aber genauso viele Frauen gekommen und es gab viele neue Gesichter dabei", berichtet Anne Braszeit, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Minden, die zusammen mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) jährlich diese Veranstaltung organisiert. Die Landtagsabgeordnete Inge Howe war Gastrednerin des Abends und sprach zum Thema "Chancengleichheit für Frauen? - Die richtigen Zeichen setzen". Sie berichtete aus dem ersten Gleichstellungsbericht der Landesregierung NRW und benannte die Schwerpunkte der aktuellen Frauen- und Gleichstellungspolitik in NRW.