SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Sozial ausgewogene Impulse für mehr Klimaschutz

Thomas Imo/photothek.net

SPD-Fraktionsvize Achim Post sagt  zu den heutigen Beratungen der steuerpolitischen Klimaschutzmaßnahmen: Wir machen Bahnfahren billiger und Fliegen teurer. Wir geben Anreize für einen Ausbau der energetischen Gebäudesanierung.

„Mit den steuerpolitischen Klimaschutzmaßnahmen gibt die Koalition sozial ausgewogene Impulse für mehr Klimaschutz in den Bereichen Verkehr, Wohnen und Energieerzeugung. Wir machen Bahnfahren billiger und Fliegen teurer. Wir geben Anreize für einen Ausbau der energetischen Gebäudesanierung.

Mit der Anhebung der Pendlerpauschale und einer Mobilitätsprämie entlasten wir Pendlerinnen und Pendler in einer Übergangsphase, um eine sozial ausgewogene Mobilitätswende zu schaffen. Die Mobilitätsprämie ist uns als Sozialdemokraten besonders wichtig, damit auch Pendlerinnen und Pendler mit kleinem Einkommen profitieren.

Zudem setzen wir finanzielle Anreize für Städte und Kommunen, um den Ausbau der Windkraft weiter voranzubringen. Natürlich können wir Sozialdemokraten uns an der einen oder anderen Stelle noch mehr vorstellen – die Richtung, die die Koalition in Sachen Klimaschutz einschlägt, ist aber klar und richtig: Es geht voran!“

 

Es bleibt dabei: Keine Entlastung für absolute Top-Verdiener beim Soli

Die FDP kann noch so viel behaupten: Die Komplett-Abschaffung des Soli wäre nichts anderes als ein milliardenschweres Entlastungsprogramm für die absoluten Topverdiener in unserem Land, stellt SPD-Fraktionsvize Achim Post klar.

“Mit dem Gesetzentwurf von Olaf Scholz zur weitgehenden Abschaffung des Soli hält die Koalition Wort und entlastet Millionen von Bürgerinnen und Bürgern. Das ist wahrlich kein Pappenstiel. Gerade auch Berufstätige mit niedrigerem oder mittlerem Einkommen profitieren davon.

Die Komplett-Abschaffung des Soli wäre dagegen nichts anderes als ein milliardenschweres Entlastungsprogramm für die absoluten Topverdiener in unserem Land. Das ist und bleibt mit der SPD-Fraktion nicht zu machen. Und an die Adresse der FDP sei gesagt: Wenn sie jetzt behauptet, dass der Gesetzentwurf dem deutschen Mittelstand schade, geht das an der Realität vorbei. Richtig ist, dass auch viele mittelständische Selbständige und Gewerbetreibende künftig keinen Soli mehr bezahlen müssen.“

 

Besserer Schutz für Paketboten

Der Deutsche Bundestag hat am Donnerstag dieser Woche zahlreiche Verbesserungen für die Paketbotinnen und Paketboten beschlossen. Paketdienste müssen künftig dafür haften, wenn Nachunternehmer sich nicht an die gesetzlichen Regeln halten.

Die Arbeitsbedingungen in Teilen der Paketbranche sind bisher nicht akzeptabel. Überlange Arbeitszeiten und ein Stundenverdienst unter Mindestlohn sind an der Tagesordnung. Die wenigen großen Paketdienste arbeiten mit einer großen Zahl von Nachunternehmen zusammen. Viele der Paketboten und Paketbotinnen sind zudem als Scheinselbstständige beschäftigt und werden so um den Arbeitgeberanteil für Renten-, Arbeitslosen- und Krankenversicherung betrogen.

„Wir nehmen die Paketdienste jetzt in die Pflicht: Wenn ein Nachunternehmen gegen die Regeln verstößt, haftet der Auftraggeber dafür“, so der heimische Bundestagsabgeordnete Achim Post (SPD). Auf diese Weise haben wir schon der Ausbeutung in der Baubranche und der Fleischwirtschaft einen Riegel vorgeschoben.

Das Gesetz soll pünktlich zum Weihnachtsgeschäft in Kraft treten, wenn das Paketaufkommen am größten ist. „Das ist auch für uns in Minden-Lübbecke eine gute Nachricht“, so Achim Post weiter, „denn mit dem Gesetz sind Regelungen geschaffen worden, dass unsere Pakete zu besseren Bedingungen als bisher geliefert werden.“

 

Öffentlicher Dienst soll attraktiver werden

Heute wird das Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz abschließend im Deutschen Bundestag beraten. Der Wettbewerb um Personal und Fachkräfte ist schwieriger geworden. Das Gesetz ist ein wichtiger Schritt in Richtung Personalgewinnung und -bindung.

 

Pflege verdient einen ordentlichen Tarifvertrag

Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Kerstin Tack und Heike Baehrens, Pflegebeauftragte der SPD-Fraktion, machen die Dringlichkeit des neuen Pflegelöhneverbesserungsgesetzes deutlich.

Tack: „Wir sind mitten drin im demografischen Wandel, und auch deshalb gewinnen Pflegeberufe massiv an Bedeutung.

Pflegerinnen und Pfleger haben harte Jobs, körperlich und psychisch. Sie verdienen eine gerechte Entlohnung, vernünftige Arbeitsbedingungen und die Wertschätzung der ganzen Gesellschaft. Mit dem Pflegelöhneverbesserungsgesetz schaffen wir die Rahmenbindungen, damit sie endlich die Anerkennung erhalten, die sie verdienen.“

 

Wir stärken die berufliche Ausbildung

Bärbel Bas, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, erklärt, was die auf Druck der SPD-Fraktion geplante Mindestausbildungsvergütung leistet - und wer davon profitiert.

"Wir haben hart dafür gearbeitet, dass aus einem verkorksten Referentenentwurf ein gutes Berufsbildungsmodernisierungsgesetz geworden ist. Heute schaffen wir eine Mindestausbildungsvergütung und sorgen für bessere Ausbildungsbedingungen.

Über 115.000 junge Menschen bekommen dadurch mehr Geld. Die Qualität der Ausbildung steigt. Wir stärken die berufliche Ausbildung und leisten einen wichtigen Beitrag für die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung. Das ist ein Erfolg, unser langer Atem hat sich gelohnt."

 

Ausbeutung in der Ernährungsindustrie muss ein Ende haben

Die veröffentlichten Ergebnisse von amtlichen Kontrollen von Schlachthöfen in Nordrhein-Westfalen sind alarmierend. In über 90 Prozent der Betriebe wurden Mängel gefunden, vor allem beim Arbeitsschutz und bei der Arbeitszeit. In einer so sensiblen Branche wie der Lebensmittelindustrie können wir solche unhaltbaren Zustände nicht länger hinnehmen. Das schadet nicht nur Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, es beeinträchtigt auch die Einhaltung von Hygienevorschriften und gefährdet somit die Gesundheit von uns allen. Die Arbeitsbedingungen der gesamten Ernährungswirtschaft gehören auf den Prüfstand.

 

Schluss mit der Ausbeutung von Paketboten

Der Deutsche Bundestag wird morgen mit dem Paketboten-Schutz-Gesetz die Nachunternehmerhaftung in der Paketbranche für alle Sozialabgaben einführen. Nach dem Vorbild der bestehenden Haftungsregelungen für die Baubranche und die Fleischwirtschaft steht künftig der Hauptunternehmer ein, wenn von ihm beauftragte Subunternehmen die Sozialabgaben für ihre Beschäftigten nicht zahlen.

 

News der Bundes-SPD

Beim Erben läuft heute etwas grundlegend falsch. Wer ein Haus erbt, zahlt Steuern. Wer ein Milliardenvermögen erbt, oft keinen Cent. Das ist nicht gerecht.

21.09.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Was wir für den Schutz unserer Demokratie tun und wie Du mitmachen kannst.

16.09.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Vorsitzende angekündigt. Alexander Schweitzer ist als Nachfolger für das Amt des Bundesministers für Arbeit und Soziales ernannt worden. Jochen Ott zu den Entwicklungen.

Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als SPD-Parteivorsitzende und Bundesministerin für Arbeit und Soziales bekannt gegeben.

Am Dienstag, 06. Oktober 2026 wurde das erste Mal seit 1945 ein Rechtsextremist Parlamentspräsident in Deutschland. Die Stimmen kamen dabei nicht nur wie angekündigt von AfD und BSW.

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