Verwaltungsleiter stellt erstes Marketingkonzept für die Gemeinde vor / Noch Abstimmung mit Fraktionen
Hille-Hartum (mt). Ideen für ein Marketingkonzept für die Gemeinde Hille stellte vorgestern Abend Verwaltungsleiter Helmut Spilker in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vor.
Zunächst zeigte Katrin Flemming, die die Technik bediente, das Konzept in Fotos, Zeichnungen und Logos auf der Leinwand, dann füllte Helmut Spilker diese Bilder mit Leben, analysierte, erklärte und beschrieb, sprach vom Imageverlust der Kommune und Vertrauensaufbau, von der Identifikation der Bürger und Bürgerinnen mit ihrer Gemeinde, skizzierte Veranstaltungen und entwarf dabei das Bild von einer lebendigen, liebenswerten und attraktiven Gemeinde, die mit Festen, Aktionen und Projekten lockt.
Im Juni 2007 wurde von der Landesregierung beschlossen, die Strukturen des Landesbetriebs Straßen NRW zu optimieren und unter anderem die ehemalige Niederlassung Minden mit der Niederlassung Bielefeld zur Regionalniederlassung Ostwestfalen mit Sitz in Bielefeld zusammen zu fassen. Zielsetzung war die Einsparung von Ressourcen und Personal, ein
optimierter Personaleinsatz und die Reduzierung von Gebäudekosten.
Aufgrund der Berichterstattung im „Mindener Tageblatt“ vom 05.11.2008 ergeben sich nunmehr Fragen, ob anstatt der geplanten Kostenreduzierung vielmehr Steuergelder verschwendet werden.
Deshalb haben die Landtagsabgeordneten Inge Howe und Karl-Heinz Haseloh eine kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt, die hier nachgelesen werden kann.
Mehr zum Thema:
Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Britta Altenkamp, hat das vom Bundestag verabschiedete Krankenhausfinanzierungsreformgesetz (KHRG) begrüßt:
"Von diesem Gesetz werden die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen erheblich profitieren. Sie erhalten damit Mehreinnahmen von rund 900 Millionen Euro. Die Kampagne von NRW-Gesundheitsminister Laumann hat sich als falsch erwiesen, den NRW-Krankenhäusern drohten durch das Gesetz massive Einnahmeverluste." Insgesamt erhielten die Krankenhäuser bundesweit 3,5 Milliarden Euro mehr.
Behinderten-Beauftragte Karin Evers-Meyer besucht die Lübbecker Werkstätten
Lübbecke (nw). Vertreter aus zehn Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Ostwestfalen-Lippe trafen sich in Lübbecke zum Gespräch mit der Beauftragten der Bundesregierung für Menschen mit Behinderung, Karin Evers-Meyer. Sorgen um die zukünftige Entwicklung der Einrichtungen standen im Zentrum des Gesprächs.
Eine eindeutige Antwort hatte die Behindertenbeauftragte parat: "Die Werkstätten sollen sich als Zentrum für Teilhabe, Arbeit und Bildung weiterentwickeln. Sie sind kein Auslaufmodell - aber sie unterliegen dem Wandel."
Jubilarehrung beim SPD-Ortsverein Königstor / Mobile Arbeit
Minden (mt/cpt). Insgesamt 200 Jahre Parteizugehörigkeit zur SPD ehrte die Landtagsabgeordnete Inge Howe kürzlich im Ortsverein Königstor. Die Jubilarehrung erfolgte im Rahmen des jährlichen Grünkohlessens in der Gaststätte Kaisersaal. Auch wenn nicht alle Jubilare anwesend sein konnten, waren doch 100 Jahre Mitgliedschaft persönlich zur Ehrung erschienen.
40 Jahre Parteimitglied ist Ruth Staas, 25 Jahre Bettina Kollmeier und Winfried Krahe. Persönliche Glückwünsche konnte Inge Howe zusammen mit dem Ortsvereinsvorsitzenden Athansios Vlachos an Andreas Bredemeier und Ude Peters für 25 Jahre Treue zur Partei übermitteln, für jeweils zehnjährige Mitgliedschaft Edith Hoffmann-Schwanck, Karin Pottkamp, Maike und Hans Kochinke, Doris Steinmann und Holger Diekmann.
Staatliche Hilfe ist unverzichtbar
Minden / Espelkamp: Zum jüngsten Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen am 25. November erklärt Inge Howe, stv. Mitglied im Ausschuss für Frauenpolitik:
"Gewalt gegen Frauen ist kein Kavaliersdelikt. Es ist keine Tat bestimmter Schichten, bestimmter Ethnien, bestimmter Lebensumstände oder gegenüber einem bestimmten Typ Frau. Gewalt kann jede Frau treffen und jede Frau geht anders damit um.
Nicht zuletzt deshalb hat vor Jahren die sozialdemokratisch geführte Landesregierung ein differenziertes Beratungs- und Hilfeangebot aufgebaut und finanziell unterstützt. Frauenberatungsstellen, Notrufe und Frauenhäuser standen den betroffenen Frauen zur Verfügung, um die aktuellen Lebensumstände zu meistern.
Die schwarz-gelbe Landesregierung hat bereits zu Beginn der laufenden 14. Legislaturperiode die Axt an diese Infrastruktur gelegt. Von der Schließung der Landesfachstelle gegen Gewalt in Dortmund über die Abschaffung der vierten Stelle im Frauenhaus bis hin zur aktuellen Weigerung, für die gestiegenen Gemein- und Personalkosten eine Erhöhung der Zuschüsse vorzusehen- alles das schwächt das Hilfesystem erheblich.
Michael Schweiß erhält Stimmen aller 26 Delegierten / Vortrag über neu auszurichtende Verwaltung und Finanzen
Hille-Südhemmern (mt). Jetzt ist es amtlich: Michael Schweiß wird für die SPD als Bürgermeisterkandidat an den Start gehen. Vorgestern Abend stimmten die 26 Delegierten der sechs SPD-Ortsvereine bei der Gemeindewahlkreiskonferenz im Müllerhaus in Südhemmern ohne Ausnahme für den 48-jährigen Holzhauser, der sich in einem Auswahlverfahren im August gegen die Mitwerber Burkhard Günther und Günter Hagedorn - beide treten nun als Direktkandidaten für den Gemeinderat an - durchgesetzt hatte.
Beim diesjährigen Stippgrütze-Essen des SPD-Ortsvereins Häverstädt im Bürgerhaus "Alte Schule" wurde Wilhelm Holzhauer für 60 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt.
Holzhauer trat 1948 im Alter von 27-Jahren in die SD ein. Der Ortsvereins-Vorsitzende Heinz-Günther Kelle, die SPD-Landtagsabgeordnete Inge Howe und der Häverstädter SPD-Stadtverordnete Bernd Volz gratulierten Holzhauer zu seiner 60-jährigen Parteimitgliedschaft.