Es gab viele gute Gründe für ein gemeinsames Gespräch zwischen Kirchenführung und Sozialdemokratie im Haus der Kirche in Minden. An dem Gespräch nahmen die Superintendenten der Kirchenkreise Minden, Lübbecke und Vlotho, die heimischen Landtagsabgeordneten und der SPD-Bundestagskandidat Achim Post teil.
Die wachsende Kinderarmut, Notwendigkeiten in der Integrationspolitik und der Bildungspolitik vor Ort, die demographischen Veränderungen und die entwicklungspolitische Verantwortung Deutschlands gerade in Zeiten finanzpolitischer Verwerfungen wurden angesprochen.
“Es war für uns eine gute Gelegenheit, den Abgeordneten unsere Themen und Positionen mit auf den Weg zu geben”, erklärte Dr. Rolf Becker, Superintendent des Kirchenkreises Lübbecke. Achim Post unterstrich: “Es war ein sehr fruchtbares Gespräch und wir werden den Dialog auf jeden Fall fortführen”.
Bildunterschrift: Wollen den kirchenpolitischen Dialog fortsetzen: Die SPD-Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Haseloh (links) und Inge Howe (Dritte von rechts), der SPD-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Minden-Lübbecke I Achim Post sowie die Superintendenten Dr. Rolf Becker (Bildmitte), Jürgen Tiemann und Andreas Hu-neke für die Kirchenkreise Lübbecke, Minden und Vlotho.
MT-Interview: SPD-Bürgermeisterkandidat Michael Schweiß möchte Nahmobilität verbessern / "Positive Schlagzeilen"
Hille. CDU und SPD haben ihre Bürgermeisterkandidaten nominiert. Im zweiten MT-Interview zu diesem Thema beantwortet der SPD-Kandidat Michael Schweiß Fragen zu Motivation, Arbeitszielen und Aufgaben.
Was macht die Gemeinde Hille attraktiv und lebenswert?
Die Natur, der ländliche Charakter und der hohe Wohn- und Erholungswert sowie die vielfältigen Vereinsaktivitäten und die Bürgerinnen und Bürger. Hier herrscht eine fast familiäre Atmosphäre. Erholung kann man hier mühelos auch im eigenen Garten finden. Die Infrastruktur ist gut, aber verbesserungsfähig.
Wann und warum haben Sie die Entscheidung für die Kandidatur getroffen?
Die Entscheidung ist das Ergebnis langer Überlegungen, die für mich Ende 2005 begonnen haben. Meine Familie und ich haben 2007 die Entscheidung getroffen. Im September 2007 habe ich die Fraktion und den Gemeindeverband unterrichtet. Das war vor Bekanntwerden der Umstände rund um die Person des ehemaligen Bürgermeisters. Darauf lege ich großen Wert. Ich möchte, dass sich die Bürgerinnen und Bürger sowie meine Kinder und Enkel dauerhaft in Hille wohlfühlen. Dazu will ich meinen Beitrag leisten.
Ich möchte meine Heimatgemeinde gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gestalten. Meinen Beitrag für die Zukunft von Hille leisten.
"Das Fahrrad ist als gleichberechtigtes Verkehrsmittel anzuerkennen!"
Diese Aussage von Verkehrsexperten führte auf der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Hille zu einer engagierten Diskussion
„In Hille lässt es sich gut wohnen und leben. Die Ortschaft ist durch ihr vielfältiges Angebot attraktiv für Besucher aus Nah und Fern“, meinte die Vorsitzende und Ratskandidatin Mamke Kühl zu Beginn. Autofahrer fänden innerorts eine hohe Parkplatzdichte und gut befahrbare Straßen in alle Himmelsrichtungen - bald auch in Richtung Eickhorst.
Die Radfahrer treffe es jedoch brutal. Nur in Richtung Osten ließe es sich unbeschwert auf einem ausgebauten Radweg in die Pedale treten, jedenfalls bis Südhemmern. Dann sei Schluss. „Wer unbeschadet die Verwaltung erreicht, ist erleichtert“, bemerkte der stellvertretende Vorsitzende und Ratskandidat, Werner David.
SPD legt in Ratssitzung schon Projektliste vor / FWG und Grüne fordern Bau von Blockheizkraftwerken
Hille-Hartum. Zwei Anträge - einer von der Fraktion FWG / Grüne, der andere von der SPD-Fraktion - lagen dem Gemeinderat in seiner letzten Sitzung zur Beratung vor.
FWG und Grüne möchten sich aktiv für den Umweltschutz engagieren und fordern daher den Bau von Blockheizkraftwerken (BHKS) an geeigneten Standorten in der Gemeinde Hille, beispielsweise auf der Kläranlage in Hartum und am Grundschul / Lehrschwimmbeckenkomplex in Oberlübbe.
Mit ihrem Antrag hatte die Fraktion auch ein Berechnungsbeispiel eingereicht, in dem unter anderem Leistung, Kosten und Amortisation aufgeführt waren. Danach hat sich das BHKW auf der Basis der heutigen Energiekosten nach zweieinhalb Jahren selbst bezahlt.
Manchmal sollten Abzocker genauer hinsehen, wenn sie Briefe verschicken. So bekam jetzt auch Lothar Ibrügger Post von einer Glücksbringer GmbH. Doch der SPD-Bundestagsabgeordnete wählte nicht - wie vom Absender gewünscht - eine kostenpflichtige Hotline, sondern informierte sich über die laufenden Ermittlungen.
Dubiose Gewinnmitteilungen der Glücksbringer GmbH aus Offenburg füllen zurzeit die Postkästen der Region. Den Angeschriebenen wird vorgegaukelt, 26 750 Euro gewonnen zu haben. Dazu läge ein Scheck zu ihren Gunsten bereit. Und wenn sie über die angegebene 090er-Nummer anrufen würden, kämen sie an ihr Geld.
Mit den Gebührenbescheiden 2008 bekommen die Hiller Haushalte in diesen Tagen einen Hinweiszettel, dass diese Bescheide hinsichtlich der Abwassergebühren möglicherweise rechtswidrig sind.
Den Grund für diesen ungewöhnlichen Beipackzettel lieferte bereits am 18. Dezember 2007 das Oberverwaltungsgericht in Münster. Das entschied (Az: 9A 3648/04), dass ein nur nach dem Frischwasserverbrauch berechneter Einheitspreis für die Einleitung von Schmutz - und Regenwasser bei den Abwassergebühren nicht rechtmäßig ist. 161 vornehmlich ländliche Kommunen nehmen noch den Einheitspreis, berechnen auch Regenwasser nach dem Trinkwasserbedarf. Im Altkreis Minden gehört lediglich noch Hille zu den Kommunen mit Einheitspreis.
Petershagen hat nach Auskunft von Wilhelm Büsching schon seit der Gebietsreform 1973 eine formale Trennung vorgenommen, im Jahr 2006 aber reformiert. Galten bis dahin dort 700 Quadratmeter versiegelter Fläche wie 18 Kubikmeter Schmutzwasser-Einleitung, so ist man dem OVG-Urteil zuvorgekommen und berechnet jetzt total getrennt.
Barkhauser Ortsverein ehrt Jubilare
Porta Westfalica-Barkhausen (mt). Bei der Weihnachtsfeier des SPD-Ortsvereins Barkhausen standen auch Ehrungen auf dem Programm.
Landtagsabgeordnete Inge Howe zeichnete für 40 Jahre Mitgliedschaft Helga Regtmeier mit einer Ehrenurkunde aus. Geehrt wurde auch Gerhard Bölling für seine 60-jährige Parteizugehörigkeit. Er ist seit dem 1. Januar 1948 Mitglied der SPD.
Die Feier wurde musikalisch untermalt durch das Gesangsprogramm von Marianne Domke, unterstützt von Hans Dieter Meiers Gitarrenspiel. Marianne Domke trug außerdem Weihnachtsgeschichten vor.
Quelle: MT-online vom 31.12.2008
Südliche Portastraße: Anwohner überreichen Petition an Inge Howe
Porta Westfalica-Barkhausen (cko). Für Anwohner der südlichen Portastraße könnten bald ruhigere Zeiten anbrechen. Vor Ort zeigt sich Landtagsabgeordnete Inge Howe zuversichtlich, dass sich das Verkehrsproblem in absehbarer Zeit in den Griff bekommen lässt.
Siegfried Papke und Carsten Bohn überreichten der SPD-Politikerin eine Beschwerde mehrerer Anwohner, die an den Petitionsausschuss des Landtags adressiert ist. Howe ist Vorsitzende des Gremiums.
Die Forderung der Bürger ist deutlich: Man will weniger Verkehr. "Der Weserauentunnel hat uns nicht den erhofften Effekt gebracht", sagt Papke. Noch immer befahren Massen von Fahrzeugen zwischen Kaiserhof und Kreisstraße.