Lübbecke (WB). Seit 2003 gibt es schon das Kompetenzzentrum »Barre Forum«, mit dem die heimische Privatbrauerei Barre Partner und Kunden mit Ideen, Marketinggedanken und Strategien unterstützt. In diesem Rahmen feierte jetzt das »Grüne Sofa« Premiere.
Es ist nicht nur eine bequeme Sitzgelegenheit in dem stilvollen Ambiente von »Barre's Brauwelt«, sondern soll zukünftig eine Plattform sein, auf der partnerschaftliche Zusammenarbeit und mehr wirtschaftlicher Erfolg durch Diskussion und intensiven Gedankenaustausch erreicht werden soll.
Zur Premiere begrüßte Geschäftsführer Christoph Barre 80 geladenen Gäste und erläuterte kurz die Beweggründe zur Gründung des Forums: »Die Bier- und Getränkebranche hat sich durch Konzentration und Globalisierung stark verändert. Regionale Wirtschaftskreisläufe bleiben dabei häufig auf der Strecke, was sich natürlich auch auf unsere regionale Gastronomie auswirkt. Umso wichtiger ist es für uns, den persönlichen Kontakt zu unseren Kunden zu halten und ein kompetenter Ansprechpartner zu sein.« Auch Verkaufsleiter Wolfgang Rosengarten betonte, dass die Zielsetzung des Kompetenzzentrums die Unterstützung der Partner und Kunden sei. »Erfolgversprechende Ideen, Marketinggedanken- und Strategien sowie betriebswirtschaftliche Analysen sind für den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg heute und in der Zukunft mehr denn je von besonderer Wichtigkeit«, sagte Rosengarten.
Das »Grüne Sofa« wurde anschließend mit einem für die Gastronomie derzeit sehr brisanten Thema eingeweiht. Vertreter von Hotel- und Gaststättenverbänden, aus Politik und Braugewerbe nahmen Platz und diskutierten über das NRW-Nichtraucherschutzgesetz.
Zu den vom Landeselternrat der Gesamtschulen und der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschulen NRW vorgestellten Anmeldezahlen an Gesamtschulen erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD- Landtagsfraktion, Ute Schäfer, heute in Düsseldorf:
"Über 15.000 abgelehnte Schülerinnen und Schüler an Gesamtschulen sind ein erneuter Beleg für das Schulchaos in Nordrhein- Westfalen. Nach der Diskussion über die Kopfnoten und den Samstagsunterricht geht es jetzt in die nächste Runde. Allen Expertenmeinungen zum Trotz hat Schwarz- Gelb nach der Regierungsübernahme das so genannte "G- 8- Abitur" nach dem Modell "9+3" eingeführt und damit eine enorme Unterrichtsverdichtung in den unteren Jahrgangsstufen in Kauf genommen.
Hannelore Kraft stellt fest, dass ein neues, zukunftsfestes Geschäftsmodell für die WestLB liegt noch immer nicht vorhanden sei.
Die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion erklärte heute in Düsseldorf zu dem nächtlichen Verhandlungsergebnis der WestLB- Eigentümer:
"Das jetzt vorliegende Eckpunktepapier ist ein Rettungsversuch der WestLB in allerhöchster Not. Die krisenhafte Zuspitzung der Lage bei der WestLB muss sich allein die Landesregierung zuschreiben lassen, insbesondere Ministerpräsident Rüttgers.
Er hat vergangenen Sommer die Zukunft der WestLB zur Chefsache gemacht hat und seitdem viel wertvolle Zeit verspielt. In dieser Zeit ist die Bank immer tiefer in die Krise gerutscht. Die WestLB kann vor dem Ertrinken gerettet werden, ob sie aber dauerhaft schwimmen kann, muss sich erst noch zeigen. Ein neues, zukunftsfestes Geschäftsmodell für die WestLB liegt immer noch nicht auf dem Tisch."
Die SPD-Fraktion in der Gemeinde Hille hat eine Sondersitzung des Rates wegen der Strafanzeige gegen den Bürgermeister beantragt. Die nächste Sitzung sollte regulär am 21. Februar stattfinden.
Fraktionsvorsitzender Michael Schweiß hält eine außerordentliche Sitzung für dringend erforderlich. "Die Gemeindeordnung sieht das vor", sagt Schweiß. Die Sitzung soll die anonyme Strafanzeige gegen den Bürgermeister zum Gegenstand haben (das MT berichtete). Er soll Gemeindemitarbeiter beim Anbau seines Privathauses beschäftigt haben. Die SPD möchten zu den Hintergründen und zum Sachstand der Anzeige aufgeklärt werden.
Die SPD fragt, ob aufgrund der Vorwürfe Bürgermeister Jasper noch im Amt bleiben kann. Weiter soll der Verstoß des Gemeindeoberhauptes "gegen einen bestehenden Beschluss des Rechnungsprüfungsausschusses und Vorschriften der Gemeindeordnung" besprochen werden. Der Vorsitzende: "Zum Wohle der Gemeinde und Vermeidung einer unsachlichen öffentlichen Diskussion ist eine sofortige umfassende Aufklärung dringend notwendig."
Quelle: MT-Online vom 7. Februar 2008
Zu den heute vom Ministerium für Schule und Weiterbildung veröffentlichten Lehrerstellenzahlen erklärt Ute Schäfer, stellvertretende Vorsitzende der SPD- Landtagsfraktion:
"Das Zahlen- Wirrwarr der Landesregierung bei den neugeschaffenen Lehrerstellen geht weiter. Während die Schulministerin erklärt, seit Regierungsübernahme 9.260 Lehrerstellen mehr zur Verfügung gestellt zu haben, spricht der Finanzminister lediglich von 5.084 Lehrerstellen.
Genossen diskutieren mit Landtagsabgeordneter Inge Howe / Verwunderung über Bahn AG
Porta Westfalica-Veltheim (mt/dh). Zwei den Veltheimern auf den Nägeln brennende Fragen hat der SPD-Ortsverein mit der Landtagsabgeordneten Inge Howe diskutiert. Wie steht es um den Weserradweg in unserer Region? Neigen sich die Zeiten dem Ende zu, dass Scharen von Radfahrern durchs untere Dorf rollen, am alten Friedhof Rast einlegen oder sogar in Veltheim übernachten?
Mindestens zwei Verbesserungen sollten nach Auffassung der Veltheimer Genossen zeitnah verwirklicht werden, um die Radfahrer zu bewegen, nicht die neue Ersatzstrecke auf der Lipper Seite zu wählen, sondern weiterhin den Originalweg zu nutzen.
Wie der SPD-Ortsverein in einer Presseerklärung schreibt, müsste das Teilstück zwischen Eisbergen und Veltheim im Hehler Feld bis zur Saisoneröffnung dringend ausgebessert und mit einer Feinsplittdecke versehen und auf dem Heuweg die Höchstgeschwindigkeit auf 50 Stundenkilometer festgelegt werden. "Wenn dann 2009 der Radweg zwischen Heuweg und Uffeln fertig gestellt sein sollte, gehört auch der beschwerliche Weg über die Buhnegge der Vergangenheit an."
SPD Werste ehrt Günter Holverscheid
Bad Oeynhausen-Werste (nibu). Günter Holverscheid ist seit 25 Jahren Mitglied im Ortsverein der SPD Werste. Dafür wurde er beim traditionelle Grünkohlessen geehrt.
Die Landtagsabgeordnete Inge Howe gratulierte ihm persönlich. Ebenso lange sind Hannelore Malachowski und Hildegard Stuke in der SPD. Sie waren jedoch an dem Abend verhindert und konnte ihre Ehrung nicht entgegen nehmen.
Für den Ortsverbandsvorsitzende Ulrich Kaase war neben dem feierlichen Anlass auch die problematische wirtschaftliche Lage ein Thema: "Es geht darum, die Folgen des Kapitalismus ohne Grenzen zu bekämpfen. Wie schlimm das werden kann, sieht man beim NokiaWerk in Bochum. Aber auch Bad Oeynhausen ist betroffen: Im Balda-Werk sind 250 Arbeitsplätze gefährdet. Es darf nicht sein, dass die Gewinne der Konzerne ins unermessliche wachsen und die Menschen dabei auf der Strecke bleiben."
Zu den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:
Der Wahlabend war ein Sieg für den demokratischen Anstand und die politische Glaubwürdigkeit. Die Wählerinnen und Wähler haben sich in Hessen nicht von einer durchsichtigen Stimmungskampagne ablenken lassen.
Der Dreiklang von moderner Bildungspolitik, Mindestlohn und sozialer Gerechtigkeit markiert auch in NRW am deutlichsten die Unterschiede zwischen SPD und der Rüttgers-Regierung.
Vor allem die Elterngeneration und die wahlberechtigten jungen Leute haben Bildungsgerechtigkeit statt Erziehungscamps gewählt.