Am vergangenen Freitag ließen sich die Hiller SPD, interessierte Gäste und Mitglieder der SPD-Ratsfraktion aus Bad Oeynhausen von Hermann Böhne (Hiller Ratsmitglied für die SPD) und Rainer Eschedor, bei einer Wanderung die Besonderheiten des Hiller Moors erklären.
An der Windmühle Eickhorst ließen die Teilnehmer den Abend bei leckerer Bratwurst, Getränken und netten Gesprächen an der Windmühle Eickhorst ausklingen.
Bei einem Spaß-Fußballturnier in Hille-Eickhorst konnten die Jusos ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Da man allerdings, im Gegensatz zu den anderen Teams, wenig eingespielt war und dazu ohne Auswechselspieler antrat, war der sportliche Erfolg eher mäßig.
Lobend zu erwähnen sind aber trotzdem der Kampfgeist des kompletten Teams und der überragende Torhüter Johannes Zück. Trotz der vielen Niederlagen hatten die Spieler ihren Spaß am Turnier. “Wir ersetzen die AG-Sitzungen jetzt durch Fußballtraining, damit wir nächstes Jahr ins Finale kommen”, scherzte der Vorsitzende der Jusos Hille, Robin Niemann.
Die Mannschaft spielte in folgender Aufstellung: Im Tor: Johannes Zück; Auf dem Feld: Robin Niemann, Jonas Kroener, André Hücker und Christoph Öttking; Betreuer am Spielfeldrand: Micha Heitkamp
Mehr zum Thema:
Fotos
Die rot-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat sich zusammen mit der CDU darauf geeinigt, eine „Sekundarschule“ für die Klassen 5 bis 10 einzuführen. Mit dem „Schulfrieden“ hat die Landesregierung einen monatelangen Streit mit der Opposition beendet. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sieht die Schüler, Lehrer, Eltern und Kommunen als Gewinner.
Nach monatelangem Streit mit der Opposition hat die rot-grüne Minderheitsregierung ein weiteres Riesen-Projekt erfolgreich abgeschlossen. Heute einigten sich SPD, Grüne und CDU auf einen Kompromiss zur Zukunft des Schulsystems in Nordrhein-Westfalen. Das Ziel eines dauerhaften Schulfriedens wurde erreicht. Er bietet allen Beteiligten Sicherheit und Verlässlichkeit und soll die nordrhein-westfälischen Kinder bestmöglich auf die Zukunft vorbereiten. „Wir haben für Nordrhein-Westfalen einen Schulfrieden für die nächsten zwölf Jahre geschlossen“, sagte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Düsseldorf.
Längeres gemeinsames Lernen
Zukünftig sollen alle Schülerinnen und Schüler in den Klassen 5 und 6 in der „Sekundarschule“ gemeinsam lernen. Der Unterricht soll auch nach gymnasialen Standards stattfinden. Ein integriertes Lernen ist ab Klasse 7 weiter möglich. Die Sekundarschule soll mit Gymnasien oder Gesamtschulen kooperieren. Im Unterschied zur Gemeinschaftsschule wird sie aber keine Oberstufe haben, sondern nach der zehnten Klasse enden. In NRW wird es auch weiterhin Gesamtschulen, Realschulen, Gymnasien und Hauptschulen geben.
Die SPD fordert von der Bundesregierung entschlossenes Handeln in der Schuldenkrise – und bietet Unterstützung für tragfähige Konzepte an. SPD-Parteichef Sigmar Gabriel erläutert im Interview, warum die Sozialdemokraten auf die Kanzlerin zugegangen sind. Die Krise bedrohe auch Deutschland, so Gabriel. „Wir müssen den Menschen die Wahrheit sagen.“
Sigmar Gabriel im Gespräch mit spd.de
Vollmundig versprach die schwarz-gelbe Koalition für 2013 eine Steuerreform, die vor allem zwei Gruppen zu Gute kommen sollte: den mittleren und unteren Einkommen. Doch genau diese werden nur wenig entlastet - Spitzenverdiener werden dagegen deutlich mehr von den schwarz-gelben Plänen profitieren. Das ist das Ergebnis einer neuen Expertenberechnung.
„Für uns Liberale sind die Prioritäten klar: Es geht dabei vor allem um mittlere und untere Einkommen“, nannte FDP-Chef Philipp Rösler im Juni das zentrale Ziel der Pläne der Bundesregierung für eine Steuerreform für Anfang 2013. Zugleich solle die sogenannte „kalte Progression“ des Steuertarifs – eine Art heimliche Steuererhöhung, bei der Lohnzuwächse durch die höhere Einkommenssteuerbelastung zu großen Teilen aufgezehrt werden - verringert werden.
Zum heute vereinbarten Schulpolitischen Konsens von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen erklärt die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Renate Hendricks:
„Mit dem Kompromiss haben wir unser zentrales Anliegen, das längere gemeinsame Lernen, abgesichert. Durch die neue „Sekundarschule“, die viele Aspekte unseres Gemeinschaftsschul-Modells übernimmt, geben wir den Kommunen die Möglichkeit, vor Ort ein leistungsfähiges, qualifiziertes und zukunftsorientiertes Schulangebot zu gewährleisten, das kein Kind zurück lässt. In den Jahrgängen 5 und 6 wird gemeinschaftlich und differenzierend zusammen gelernt, um der Vielfalt der Talente und Begabungen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Ab dem 7. Jahrgang kann der Unterricht auf der Grundlage des Beschlusses des Schulträgers unter enger Beteiligung der Schulkonferenz integriert, teilintegriert oder in mindestens zwei getrennten Bildungsgängen (kooperativ) erfolgen. Dieser Weg ist richtig, dafür haben wir Kompromisse an anderer Stelle machen müssen, die sich aber lohnen. 12 Jahre „Schulfrieden“ in NRW sind ein gutes Signal an die Kinder, Eltern und Kommunen“.
Der „Schulpolitische Konsens für Nordrhein-Westfalen“
Zu den Berichten, dass Verkehrsminister Ramsauer der Bahnindustrie 4,5 Milliarden an Investitionen kürzt erklärt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Florian Pronold:
Einmal mehr stellt Verkehrsminister Ramsauer völlig falsche Weichen im Bahnverkehr. Insgesamt 4,5 Milliarden Euro gehen der Branche verloren, weil der Minister wichtige Investitionen im Schienenverkehr stoppt. Dass der zuständige Minister auf beiden Augen blind ist, wenn es um grundlegende Zukunftsentscheidungen im Verkehrsbereich geht, treibt einem die Tränen in die Augen. Er beweist damit erneut, wie gleichgültig er der Schienenpolitik gegenüber steht.
In einer gemeinsamen Pressekonferenz forderten heute SPD-Parteichef Sigmar Gabriel, Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und Ex-Finanzminister Peer Steinbrück von der Bundesregierung ein "kräftiges und mutiges politisches Signal" in der Schuldenkrise . Dafür haben die drei Sozialdemokraten die Unterstützung ihrer Partei angeboten – unpopuläre Entscheidungen eingeschlossen.
Der Bundesregierung fehle es an Entschlossenheit, beklagte SPD-Chef Gabriel in der heutigen Pressekonferenz gegenüber der Hauptstadtpresse. "Die Krise hat ein neues Stadium erreicht." Sie sei zu einer politischen und wirtschaftlichen Vertrauenskrise in der EU geworden. Schuld sei ein Mangel an Führung nicht zuletzt seitens Deutschlands.