SPD Ortsverein Rehme ehrt langjährige Mitglieder
Bad Oeynhausen. Karl-Heinz Lauschke erinnert sich noch genau. "Ich habe am 12. April 1962 eine Anfrage vom Rehmer Urgestein Arno Wellpot bekommen. Da war ich natürlich sofort Feuer und Flamme", erzählt der Rehmer und verweist dabei auf seinen Eintritt in den Ortsverband Rehme der SPD vor 50 Jahren. Für diese langjährige Treue wurde er von Inge Howe ausgezeichnet.
"In der heutigen Zeit ist es keine Selbstverständlichkeit mehr, dass man über Jahre hinweg die Treue hält", bedankt sich die Landtagsabgeordnete bei den 8 anwesenden von insgesamt 15 Jubilaren in der Rehmer Gaststätte "Am Stellwerk". Auch Michael Körtner freut sich. "Unsere Mitglieder haben Erfahrung. Das ist besonders wichtig, wenn es um lokale Politik geht", bringt es der Ortsvereinsvorsitzende auf den Punkt.
Fröhlich stimme ihn auch, dass sein Vorgänger Manfred Kreylos fast 20 Jahre den Vorsitz übernommen habe. "Ich habe alle Höhen und Tiefen miterlebt", fasst der ehemalige Vorsitzende Kreylos seine Amtszeit zusammen. Er wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Neben den Ehrungen stand ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung:"Die Schließung der Rehmer Turnhalle können wir nicht so hinnehmen. Deshalb wollen wir in der nächsten Woche einen Bürgeraufruf an den Bürgermeister und den Rat der Stadt Bad Oeynhausen abgeben", sagt der Rehmer Vereinsring-Vorsitzende Frank Helming.
Zu dem heute verkündeten Urteil des Bundesverfassungsgerichtes in Karlsruhe der Euro-Rettungsmaßnahmen erklärt Markus Töns, europapolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, im Landtag NRW:
"Das grüne Licht aus Karlsruhe für den Euro-Rettungsschirm ist ein wichtiges Signal in Richtung Europa. Das Bundesverfassungsgericht hat die Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung zum Euro-Rettungsschirm (ESM) und Fiskalpakt zurückgewiesen. Laut Gericht müsse allerdings sichergestellt werden, dass Deutschlands Haftung bei den vereinbarten 190 Milliarden Euro bleibt und bei einer Erhöhung der Haftungsobergrenze die Rechte und die vorhergehende Zustimmung des Bundestags gewahrt bleibe. Wir begrüßen, dass die Politik den Mut hat zu handeln und die parlamentarischen Entscheidungen verfassungsrechtlich gebilligt wurden. Sowohl im Bundestag als auch im Bundesrat gab es eine deutliche Zwei-Drittel-Mehrheit für das Zustandekommen der Verträge.
Die heute in Berlin vorgestellte OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" bestätigt den umfassenden ganzheitlichen Ansatz der Landesregierung, erklärte Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung, in Düsseldorf.
"Der Bericht der OECD bescheinigt, dass es gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise richtig ist, auf Investitionen im Bildungsbereich zu setzen", so Ministerin Löhrmann. Bund, Länder und Kommunen haben ihre Bildungsausgaben in den letzten Jahren gesteigert" und das lohne sich nicht nur für den Einzelnen, sondern für die ganze Gesellschaft. "Auch hier in Nordrhein-Westfalen verfolgen wir den Ansatz: Gute Bildungspolitik ist immer auch Sozial- und Wirtschaftspolitik", sagte die Ministerin. "Unser Ziel bleibt, bis 2015 den Anteil der Bildungsforschungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt gesamtstaatlich auf zehn Prozent zu steigern. Der Bericht zeigt: Die Nutzen eines hohen Bildungsniveaus und eines leistungsfähigen Schulsystems erweisen sich als krisenfest und machen unser Land zukunftsfähig."
Nachfragen der Bezirksregierung Münster zur Verfahrensweise von Ersatzschulträgern beim sogenannten Schülerspezialverkehr, mit dem Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen zur Schule gebracht werden können, haben zur Verunsicherung und Beunruhigung bei Eltern und Ersatzschulträgern geführt. Nachdem die Thematik sowohl durch einen Bericht der Bezirksregierung Münster als auch einen Hinweis des Landesbehindertenbeauftragten Anfang September an das Ministerium für Schule und Weiterbildung herangetragen worden ist, hat die Landesregierung bereits am 6. September die bestehende Rechtslage, an der sich nichts geändert hat, in einem Erlass an die Bezirksregierungen klarstellend erläutert.
Zu dem heute von der Landesregierung vorgestellten Fracking-Gutachten erklären Thomas Eiskirch, energiepolitischer Sprecher, und Norbert Meesters, umweltpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion der SPD:
Das Gutachten zeigt deutlich auf, welche Risiken mit der Aufsuchung und Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten mit Fracking verbunden sind.
Vor der Zustimmung zu solchen Maßnahmen müssen eine ganze Reihe von Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu gehört die eindeutige und nachvollziehbare Minimierung der Risiken durch Chemikalien, die beim Fracking eingesetzt werden. Dazu gehören belastbare Informationen über die besonderen geologischen, hydrogeologischen und wasserchemischen Verhältnisse vor Ort. Und dazu gehört auch die einwandfreie Lösung der Entsorgung des verunreinigten Rückflusses.
Die Mühlenkreis-SPD hat am vergangenen Freitag in der KTG Minden ihren ordentlichen Unterbezirksparteitag durchgeführt. Die Neuwahl des Vorstandes und die Behandlung von 34 Anträgen stand auf der Tagesordnung.
Zu Beginn des Parteitages hatte der stellv. SPD-Bundesgeschäftsführer und designierter Bundestagskandidat Achim 12 Minuten Zeit für sein Grußwort, indem er zu Beginn einen Rückblick auf die erfolgreiche Landtagswahl machte. Er machte deutlich, dass man sich das Wahlergebnis im Mai, als Vorlage nehmen müsse für die Wahlen im kommenden Jahr. Post wolle dann "Rot-Grün".
Post erklärte, dass die Wahlen für die SPD erfolgreich werden könnte, wenn die Partei wieder ihre Rolle als Partei für soziale Gerechtigkeit einnehme. Ein wichtiges Thema werde die Rentenpolitik sein.
Inge Howe, stellv. Fraktionsvorsitzende der NRWSPD, ist beim ordentlichen Unterbezirksparteitag der SPD Minden-Lübbecke als stellv. Vorsitzende wiedergewählt worden. Sie untersützt Michael Buhe, der als Vorsitzender ebenfalls wiedergewählt wurde.
Auch der bisherige stellv. Vorsitzende Ernst-Wilhelm Rahe ist wiedergewählt worden. Rahe kandidiert im Oktober für den Vorsitz der SPDOWL. Ende September wird Rahe auch für den NRWSPD-Landesvorstand kandidieren.
Zur heute vom Hauptausschuss und dem Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales veranstalteten Anhörung zum Ersten Glücksspieländerungsstaatsvertrag erklären Markus Töns, Sprecher der SPD-Fraktion im Hauptausschuss, und Mehrdad Mostofizadeh, Sprecher der Fraktion Bündnis90/Die Grünen, im Hauptausschuss:
"Diskutiert wurden die Ziele des Staatsvertrages und wie diese, z.B. der Spieler- und Jugendschutz sowie die Suchtprävention und Suchtbekämpfung, durch die neuen Regelungen bzw. die Ausführungsbestimmungen auf Landesebenen realisiert werden können.
Suchtpräventive Elemente sind wesentlicher Bestandteil des Staatsvertrages und des Entwurfs zum Ausführungsgesetz, so dass auch gerade dieser Bereich einen großen Platz in der Anhörung einnahm. Die Anhörung hat gezeigt, dass es zwingend notwendig ist, ein Glücksspielrecht zu schaffen, dass Glücksspielsucht zum Gegenstand und Suchtprävention zum Ziel hat.
Die Notwendigkeit, die Spieleverordnung auf Bundesebene zu ändern, um bundesweit gleiche Bedingungen zu gewährleisten, war ebenfalls ein Thema der Anhörung. Die negativen sozialen Folgen des Glücksspiels und die Hinweise zum Thema Spielhallen aus den Kommunen werden wir intensiv auswerten und in den weiteren Beratungen berücksichtigen."