Geht es nach dem Willen der nordrhein-westfälischen Landesregierung, sollen im Zuge der Haushaltsberatungen die sogenannten Entlastungsstunden an den Gesamtschulen ab Sommer 2007 reduziert werden. Kreisweit betroffen wären hiervon die Gesamtschulen in Minden, Porta Westfalica, Hüllhorst, Hille und Bad Oeynhausen. Diese Stunden stehen den Schulleitungen für Verwaltungsaufgaben zur Verfügung.
Der Landtag hat gestern die weitgehende Freigabe der Ladenöffnungszeiten in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Mit den Stimmen der Regierungsfraktionen von CDU und FDP wurde das Gesetz gegen den Widerstand von SPD und Grünen durchgesetzt. Geschäfte dürfen künftig an Werktagen 24 Stunden lang öffnen.
Das Gesetz tritt schon nächsten Dienstag in Kraft und sieht zahlreiche Ausnahmen für bestimmte Feiertage und Orte vor, etwa Ausflugsziele. Die Kirchen sehen die Sonntagsruhe gefährdet. Die Gewerkschaften fürchten einen Verdrängungswettbewerb zwischen großen und kleinen Betrieben sowie Nachteile für Arbeitnehmer.
Der Landtag hat gestern die weitgehende Freigabe der Ladenöffnungszeiten in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Mit den Stimmen der Regierungsfraktionen von CDU und FDP wurde das Gesetz gegen den Widerstand von SPD und Grünen durchgesetzt. Geschäfte dürfen künftig an Werktagen 24 Stunden lang öffnen.
Das Gesetz tritt schon nächsten Dienstag in Kraft und sieht zahlreiche Ausnahmen für bestimmte Feiertage und Orte vor, etwa Ausflugsziele. Die Kirchen sehen die Sonntagsruhe gefährdet. Die Gewerkschaften fürchten einen Verdrängungswettbewerb zwischen großen und kleinen Betrieben sowie Nachteile für Arbeitnehmer.
„Für bis zu 400.000 Beschäftigte im Einzelhandel wird der 1. Mai in Nordrhein-Westfalen künftig kein Feiertag mehr sein“, berichtet die heimische Landtagsabgeordnete Inge Howe. „Obwohl der Tag der Arbeit bei uns Verfassungsrang hat, will die Landesregierung den 1. Mai ins Ladenöffnungsgesetz hinein nehmen“.
Inge Howe, zugleich langjähriges Gewerkschaftsmitglied, kritisiert die arbeitnehmerfeindliche Haltung, die damit zum Ausdruck gebracht würde. „Das Öffnen des Ladenschlusses auch am 1. Mai ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten und ihrer Familien“, so die streitbare Landespolitikerin.
„Bei Ärger mit Behörden sind Bürger nicht allein“, erklärt Inge Howe (SPD), Vorsitzende des Petitionsausschusses des Landtags NRW. Wer sich ungerecht behandelt, oder sein Anliegen als Bürger nicht ausreichend gewürdigt fühlt, hat die Möglichkeit, sich hilfesuchend an „ganz oben“ zu wenden.
Der Petitionsausschuss arbeitet seit mehr als 60 Jahren. Sechs Jahrzehnte, in denen anhand der Eingaben von Bürgern weite Bereiche der Landesgeschichte abgelesen werden können. Die wirklich existenziellen Sorgen und Nöte der Menschen in der Nachkriegszeit veranschaulichen, wie die Ausgangslage 1946 im Lande war: Hunger, Wohnungsnot und Entnazifizierung prägten das damalige Bild. Später tauchten Themen der sozialen Sicherung, des Umweltschutzes sowie des Bleiberechts auf.
„Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen wird von heute 460.000 auf rund 640.000 Personen im Jahre 2020 steigen“, erklärte SPD-Gesundheitspolitikerin Inge Howe anlässlich eines Fachgesprächs mit den Leitern und Geschäftsführern der heimischen Wohlfahrtsverbände und Pflegeschulen. Diese Entwicklung mache den großen Handlungsbedarf auch im Bereich der Altenpflegeausbildung deutlich.
Die Zahl der gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen erreichte in den ersten sechs Monaten des zurückliegenden Ausbildungsjahres einen absoluten Tiefstand in den Kreisen Minden-Lübbecke und Herford. Diese aufschreckende Nachricht erfuhren die heimischen Landtagsabgeordneten Inge Howe und Karl-Heinz Haseloh im Gespräch mit den Geschäftsstellenleitern der Arbeitsagenturen Bad Oeynhausen, Lübbecke, Minden und Herford. In Begleitung mehrerer SPD-Kommunalpolitiker und Bürgermeisterinnen informierten sie sich in der Mindener Dienststelle über die Arbeitsmarktsituation im Kreisgebiet.
Um Politik ein Stück weit erlebbar zu machen, haben 44 Schülerinnen und Schüler der Unterstufe „Gestaltungstechnische Assistenten“ des Leo-Sympher-Berufskollegs den nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf besucht.
Auf Einladung der heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Inge Howe und Karl-Heinz Haseloh konnten die Schüler in Begleitung ihrer beiden Lehrer Jochen Steffen und Kerstin Pflug eine interessante Führung durch das moderne Landtagsgebäue erleben. Dabei erfuhren sie, dass die bauliche Grundform des Landtags einem Kreis entspricht, der bildhaft die Öffnung von Politik darstellen soll.