SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Der 1. Mai fällt dem Ladenschlußgesetz zum Opfer

Veröffentlicht am 15.11.2006 in Landespolitik

„Für bis zu 400.000 Beschäftigte im Einzelhandel wird der 1. Mai in Nordrhein-Westfalen künftig kein Feiertag mehr sein“, berichtet die heimische Landtagsabgeordnete Inge Howe. „Obwohl der Tag der Arbeit bei uns Verfassungsrang hat, will die Landesregierung den 1. Mai ins Ladenöffnungsgesetz hinein nehmen“.

Inge Howe, zugleich langjähriges Gewerkschaftsmitglied, kritisiert die arbeitnehmerfeindliche Haltung, die damit zum Ausdruck gebracht würde. „Das Öffnen des Ladenschlusses auch am 1. Mai ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten und ihrer Familien“, so die streitbare Landespolitikerin.

Wie abwertend die CDU zum höchsten Feiertag der Arbeitnehmer stehe, belege die Aussage der CDU-Abgeordneten Westerhorstmann im Frauenausschuss, die den 1 .Mai „schlicht und einfach ein Sauf- und Fresstag“ nennt.

Ein entsprechender Änderungsantrag von SPD und GRÜNE im Wirtschaftsausschuss, den Arbeitertag mit anderen Feiertagen, wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten gleich zu behandeln, ist vergangene Woche im Wirtschaftsausschuss des Landtags abgelehnt worden.

 

Homepage Inge Howe

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