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Informationen aus erster Hand: Hüllhorster Bündnis für Familie besucht Düsseldorfer Landtag

Hüllhorst / Düsseldorf. Ganz aktuelle Informationen zu den familienpolitischen Planungen des Landes gab es am Dienstag für eine 15-köpfige Delegation des Hüllhorster Bündnisses für Familie, die von Bündnismitgliedern aus Pr. Oldendorf, Minden und Porta Westfalica verstärkt wurde.

Zu dieser Informationsfahrt in den Düsseldorfer Landtag hatte die heimische SPD-Landtagsabgeordnete Inge Howe eingeladen. Als weiterer Gesprächspartner stand auch der Ministerialdirigent Manfred Walhorn vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport zur Verfügung.

Howe sagte, dass es Ziel der rot-grünen Regierungskoalition in NRW sei, einen deutlichen Schwerpunkt in die frühe Förderung von Kindern und Jugendlichen zu legen: "Uns ist es besonders wichtig, kein Kind mehr zurück zu lassen und in frühe Bildung zu investieren, um damit auch teure Folgekosten zu vermeiden".

 

NRW ist wieder Mitbestimmungsland Nr. 1

Am Mittwoch, 29. Juni 2011, hat der Düsseldorfer Landtag die Mitbestimmungsrechte für die rund 600 000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen verbessert. Mit dem Beschluss über das neue Landespersonalvertretungsgesetz (LPVG) werden der Schutzbereich erstmals auf Leiharbeiter ausgeweitet, die Mitbestimmung bei jeder Form der Privatisierung eingeführt und die Rechte der Jugend- und Auszubildenden-Vertreter gestärkt. Nun ist wieder eine vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit von Personalräten und Dienststellenleitung möglich – NRW ist wieder Mitbestimmungsland Nr. 1. Auf der Zielgeraden wurden noch einige Änderungen zum LPVG eingebracht, die sich u.a. aus den Anhörungen und den Gesprächen mit den Beschäftigten sowie den Arbeitnehmervertretern ergaben.

Zur Rede von Hans Willi Körfges und Thomas Stotko
Zum Gesetzentwurf (Drucksache 15/1644)
Zu den Änderungsanträge

 

Digitale Bildung voran bringen – Netzneutralität gesetzlich absichern

Anlässlich der Beratung der Berichtsentwürfe für den Zwischenbericht der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft erklärt der netzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Lars Klingbeil:

Die Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft hat gestern die Beratung des Zwischenberichtes fortgesetzt und den Bericht der Projektgruppe Medienkompetenz verabschiedet. Eine der Kernforderungen der Kommission lautet, dass jede Schülerin und jeder Schüler ein Laptop haben sollte. Die SPD hat darüber hinaus durchgesetzt, dass Schulbücher und Lerninhalte digitalisiert werden müssen und dass die Ausstattung der Schülerinnen und Schüler einher gehen muss mit der Entwicklung entsprechender Bildungskonzepte sowie mit didaktischen Qualifizierungsmaßnahmen für Lehrerinnen und Lehrer. Der kompetente Umgang gerade mit neuen Medien entscheidet schon heute über Bildungs- und Berufschancen.

 

Bildungskonzept: CDU hat eine große Chance vertan

Zur aktuellen Debatte zum neuen Bildungskonzept der CDU erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Ernst Dieter Rossmann:

Das neue Bildungskonzept der CDU verfehlt die aktuellen schulpolitischen Herausforderungen. Zu echten Zukunftskonzepten fehlt ihr die Kraft. Mit der Aufgabe der Hauptschulen stolpert sie vielmehr langsam in Richtung der heutigen Realität in den Städten und Regionen. Dass dieser kleine Schritt dennoch großen Streit in der Union erzeugt, zeigt, dass die eigenen Leute dem Reform-Wirrwarr von Schavan und Co. kaum noch zu folgen vermögen. Die Aufgabe längst veralteter "heiliger Kühe" als bildungspolitischen Durchbruch zu verkünden, ist weder politisch noch sachlich nachvollziehbar. Wenn es bei dem aktuellen Stand des Papiers zum Parteitag bleibt, wird die CDU eine große Chance auf ein modernes Bildungskonzept vertan haben.

 

Bildungspaket soll vereinfacht werden

Bleibt das Bildungspaket ein Flop oder wird es noch ein Erfolg? Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) muss erhebliche Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Bildungspakets einräumen. Auf Druck von Opposition, Länder und Kommunen wird das komplizierte Antragsverfahren für bedürftige Familien nun endlich einfacher.

Das Bildungspaket ist nur mühselig gestartet. Abschreckende Gutscheinregelungen, komplizierte, bürokratische Verfahren und eine schlechte Vermittlung durch die Jobcenter erschweren die Beantragung der Leistungen erheblich. Das Bildungspaket von Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) gestaltet sich eher als Flop denn als Erfolg.
 
Seit Anfang April können bedürftige Familien Zuschüsse für Schulmaterial, warme Mittagessen in Schule und Kita, Nachhilfe und Freizeitaktivitäten aus dem Bildungspaket beantragen. Doch die Nachfrage steigt nur langsam. Bisher haben lediglich rund 30 Prozent der berechtigten Familien Hilfen beantragt.

 

www.verstecktwieannefrank.de

Junge Menschen sowie Lehrerinnen und Lehrer, die sich mit der berührenden und tragischen Lebensgeschichte von Anne Frank befassen, finden jetzt auf der Internetseite www.verstecktwieannefrank.de weitere, „in Texten und Zeichnungen eindringlich vermittelte Lebensgeschichten von jüdischen Kindern und Jugendlichen während der NS-Zeit in den Niederlanden“. Darauf weist die heimische Landtagsabgeordnete Inge Howe hin, die sich im Landtag in der parlamentarischen Freundschaftsgruppe NRW-BeNeLux-Länder engagiert.

„In dieser Gruppe kümmern wir uns um noch engere Verbindungen zwischen uns und unseren westlichen Nachbarn“, so Howe: „Dazu gehört natürlich neben Wirtschafts- und Verkehrspolitik auch Kultur und das sensible Thema Geschichte“.

 

U3-Ausbau weiter fördern

Abgeordnete Inge Howe lobt NRW-Programm

Minden (mt/somo). "Im Kreis profitieren wir noch in diesem Jahr mit 1,647 Millionen Euro vom neuen NRW-Landesprogramm "U3-Ausbau", erklärt die heimische Landtagsabgeordnete Inge Howe (SPD). Mit dem Programm sollen neue Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren gefördert werden.

Im Einzelnen entfallen von den Geldern 808590 Euro auf das Kreisjugendamt, 404845 Euro auf die Stadt Minden, 248527 Euro auf Bad Oeynhausen und 185644 Euro auf Porta Westfalica. Die entsprechenden Bescheide, so Inge Howe, werden die Jugendämter noch in dieser Woche erhalten.

 

Diskussion über „Kalte Progression“ geht an realen Problemen vorbei

Zu der aktuellen Steuerentlastungsdiskussion erklärt die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Nicolette Kressl:

In der aktuellen Steuerdiskussion wird viel Falsches behauptet. Dies gilt vor allem für das von Union und FDP beschworene Phänomen der "Kalten Progression". Aus der Koalition wird ständig - wenig sachkundig- darauf hingewiesen, dass die "Kalte Progression" bei Lohnerhöhungen zu heimlichen Steuererhöhungen führt, die durch eine Tarifsenkung zurück gegeben werden müssen.

Es ist unbestritten, dass ein Einkommensanstieg bei einem progressiven Tarif zu einem steigenden Durchschnittsteuersatz und zu einem überproportionalen Anstieg des Steuerbetrags führt. Trotzdem handelt es sich bei der "Kalten Progression" um ein bewusst eingesetztes Trugbild. Unter den SPD-Finanzministern, Hans Eichel und Peer Steinbrück, wurde der Einkommensteuertarif seit dem Jahr 1998 in mehreren Stufen massiv abgesenkt. Der Eingangsteuersatz wurde von 25,9 Prozent auf 14 Prozent und der Spitzensteuersatz von 53 Prozent auf 42 Prozent (45 Prozent unter Einbeziehung der Reichensteuer) verringert.

 

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Zusammen Zukunft schreiben..
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Rente ist mehr als Mathematik. Rente ist mehr als Demografie. Rente ist eine entscheidende Frage der Gerechtigkeit.

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Die SPD ist dagegen, den staatlichen Unterhaltsvorschuss nur noch bis zum 16. Lebensjahr zu zahlen. Stattdessen will sie die Regeln für Unterhaltspflichtige verschärfen. Jochen Ott zum Präsidiumsbeschluss der SPD vom 17. August 2026.

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