„Mit der Einführung der Gemeinschaftsschule lösen wir das Versprechen ein, das wir im Koalitionsvertrag geleistet haben: Längeres gemeinsames Lernen und ein ergänzendes Bildungsangebot, das gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, den Eltern und den Schulen entsteht“, kommentiert die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Renate Hendricks, die heutige Pressekonferenz der nordrhein-westfälischen Schulministerin Sylvia Löhrmann.
Der aktuelle Newsletter der NRWSPD-Landtagsfraktion beschäftigt sich unter anderen mit der ersten Regierungserklärung von Hannelore Kraft nach der Landtagswahl und der Sommerpause. Auch die bessere finanzielle Ausstattung der nordrhein-westfälischen Kommunen.
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Newsletter der NRWSPD-Landtagsfraktion
Zu der Entscheidung im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat, über die geplante BAföG-Erhöhung in einer Arbeitsgruppe zu verhandeln, erklärt die stellvertretende SPD-Vorsitzende und Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen Hannelore Kraft:
Die SPD steht für ein starkes BAföG. Wir wollen, dass Bund und Länder sich so schnell wie möglich auf die geplante Erhöhung einigen. Aber die Bundesregierung irrt, wenn sie meint, es sei ausschließlich Sache der Länder sich zu bewegen. Der Bund muss seinen Teil beitragen und darf sich nicht länger aus der Verantwortung stehlen.
„Mit der heutigen Pressekonferenz hat die CDU den Versuch unternommen, von ihren Fehlern der vergangenen fünf Jahre abzulenken. Denn trotz vieler Bedenken hat die alte schwarz- gelbe Landesregierung die Gymnasialzeit von neun auf acht Jahre verkürzt, ohne geeignete Veränderungen bei den Lehrplänen und den Schulmaterialien in Angriff zu nehmen oder den notwendigen flächendeckenden Ausbau des Ganztags an den Gymnasien voranzutreiben. Das hat zu erheblichen Unfrieden und Protesten der Eltern, der Kinder und der Schülervertretungen geführt“, erklärte Sören Link, schulpolitischer Sprecher der SPD- Landtagsfraktion.
Der finanzpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Börschel, zeigte sich heute verwundert über die Äußerungen aus der CDU-Landtagsfraktion, NRW-Finanzminister Walter-Borjans sei ein `Griechenlandbeauftragter´:
„Die CDU im Düsseldorfer Landtag hat offensichtlich nicht verstanden, dass allein eine Schuldenbremse – ohne sinnvolle inhaltliche Ausgestaltung und ohne Konsolidierungspolitik – nicht zur Senkung der Verschuldung beiträgt.
Eine Verschiebung von Schulden auf die Kommunen, wie es die gängige Praxis der Regierung Rüttgers war, trägt jedenfalls nicht zur Reduktion der gesamtstaatlichen Verschuldung bei. Daher hat Finanzminister Walter-Borjans jetzt die Aufgabe, die schweren Altlasten der Vorgängerregierung abzutragen und Transparenz zu schaffen.
Die CDU sollte sich konstruktiv daran beteiligen, anstatt zweifelhafte und unpassende Vergleiche anzustellen, die auf sie zurückfallen.“
Unter diesem Motto veranstaltete der SPD-Gemeindeverband Hille eine Sternfahrt für Mitglieder und Interessierte. Sowohl das Naherholungsgebiet „Hiller Moor“ als auch der Badesee Mindener Wald und die Windmühle Eickhorst waren Ziele der Sternfahrt.
Losgeradelt wurde in den jeweiligen Ortschaften. Der Weg führte dann durch Wiesen und Felder zum Badesee Mindener Wald. Dort konnten sich die Teilnehmer ein aktuelles Bild über den Zustand des Sees und die dortigen Naherholungsmöglichkeiten machen. Die ausgezeichnete Wasserqualität des Sees und das gute Angebot an Wanderwegen im insgesamt 47 Hektar großen Naherholungsgebiet Mindener Wald machen den See zu einem beliebten Ausflugsziel in der Region. Der See ist eine der 4 offiziellen Badestellen des Kreises Minden-Lübbecke und lädt Besucher zu einem kostenlosen Badevergnügen ein.
Inge Howe stand seit 2005 dem Petitionsausschuss des Düsseldorfer Landtages als Vorsitzende vor.
Es gehört zur Tradition, dass die größte Oppositionspartei den Vorsitz dieses wichtigen Ausschusses stellt, deshalb übernimmt Rita Köpper (CDU) dieses Amt von Inge Howe (SPD). Der Auschuss wählte Inge Howe zur seiner stellv. Vorsitzenden.
Inge Howe war zuvor von der SPD-Landtagsfraktion zur fachpolitischen Sprecherin der SPD-Landtagfraktion für den Petitionsausschuss gewählt worden.
Zu dem heute präsentierten OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick" erklärt die stellvertretende SPD-Vorsitzende und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft:
Der neue OECD-Bericht zeigt eines ganz klar: Wir dürfen in Deutschland keinen jungen Erwachsenen mehr ohne Abschluss zurücklassen. Wir brauchen mehr junge Menschen aus bildungsfernen Familien an den Unis und Fachhochschulen. Das geht nur mit deutlich mehr Studienplätzen und einem starken BAföG. Das geht aber auch nur ohne Studiengebühren. Wie viele OECD-Berichte und Studien braucht es noch, damit auch Union und FDP diese klare Botschaft endlich verstehen?
Die OECD-Studie zeigt, dass die Investition in gebührenfreie Studienplätze sich auch für den Staat mehr als bezahlt macht. Wir können es uns schon aus volkswirtschaftlichen Gründen nicht leisten, dass junge Erwachsene sich aus finanziellen Gründen gegen ein Studium entscheiden. Es ist nicht nur sozial ungerecht, sondern auch ökonomisch unverantwortlich, diesen Zustand weiter zu akzeptieren oder gar mit Instrumenten wie dem schwarz-gelben Stipendienprogramm noch weiter zu verschärfen.