SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Rot-Grün stärkt Schuldner- und Insolvenzberatung

„Wir erhöhen die Finanzmittel für die Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung um 500.000 € und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Präventionsansatz der Landesregierung.

Diese Mittel werden dringend gebraucht, da die Zahl der Beratungsfälle in der Schuldnerberatung und Insolvenzberatung stetig wächst. Eine gute Schuldner- und Insolvenzberatung wirkt vorbeugend und führt auf die Dauer zu erheblichen Einsparung in den öffentlichen Haushalten“, erklärte der verbraucherpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Andre Stinka anlässlich der Haushaltsberatungen in Düsseldorf.

Die anerkannten Beratungsstellen hätten im Jahr 2009 rund 46.700 Schuldnerberatungen und rund 49.400 Verbraucherinsolvenzberatungen durchgeführt wurden. „In NRW sind über 700.000 Menschen überschuldet. Die Hauptursachen der Überschuldung sind Arbeitslosigkeit, Scheidung, Erkrankung und oftmals auch mangelnde Finanzkompetenz. Dieser Aufgabe stellen wir uns durch die Stärkung der Schuldner- und Insolvenzberatung“, betonte Stinka.

 

Versicherungsmodelle der Parteien im Vergleich

Mit der Bürgerversicherung hat die SPD eine Option für einen radikalen Systemwechsel im deutschen Gesundheitswesen erarbeitet. Was aber genau unterscheidet die Bürgerversicherung der Sozialdemokraten von den Modellen der politischen Konkurrenz? Sehr viel. spd.de verschafft einen Überblick.

Mit einem Präsidiumsbeschluss haben die Sozialdemokraten in dieser Woche ihre Antwort auf die Probleme im deutschen Gesundheitswesen auf den Weg gebracht: Die Bürgerversicherung. „ Für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist die Absicherung im Krankheitsfall ein soziales Menschenrecht. Es uneingeschränkt zu gewährleisten ist die Pflicht eines modernen Sozialstaates. Deshalb wollen wir die Krankenversicherung in Deutschland künftig am Bürgerprinzip orientieren“, heißt es in dem Beschluss. Und das präsentierte Modell steht in einem scharfen Kontrast zur Gesundheitspolitik der Bundesregierung.

 

Wowereit: Deutschland muss wieder Einwanderungsland werden

Zum Jahresgutachten des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration hat der stellvertretende SPD-Vorsitzende, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, einen Gastbeitrag für das Internetportal www.spd.de verfasst. Darin erklärt er: 

Die Gutachter ziehen eine traurige Bilanz: Deutschland ist kein Einwanderungsland mehr, sondern ein Auswanderungsland. Das wird fatale Folgen für unser Land haben, Deutschland wird älter und kleiner. Die Bundesregierung muss ihre Zuwanderungspolitik zügig  ändern – allen voran Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. Er darf unser Land nicht weiter abschotten, sondern muss eine moderne Einwanderungspolitik betreiben. 

Deutschland muss wieder  Einwanderungsland werden. Wir brauchen Zuwanderung, um auch in Zukunft wirtschaftlich erfolgreich und international wettbewerbsfähig zu sein. Wir brauchen Zuwanderung, um unsere sozialen Sicherungssysteme stabil zu halten und unseren Wohlstand nachhaltig zu sichern. 

 

Datenschutz: Schwarz-Gelb hat eine verzerrte Wahrnehmung

Anlässlich der Kritik des Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit an der Bundesregierung und den diesbezüglichen Äußerungen aus der Unionsfraktion erklären der zuständige Berichterstatter der Arbeitsgruppe Inneres der SPD-Bundestagsfraktion Gerold Reichenbach und der netzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Lars Klingbeil:

Der Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat der Bundesregierung zu Recht ihr Versagen bei der dringend gebotenen Modernisierung des Datenschutzrechts vorgeworfen. Zwar haben mehrere Bundesminister, wenn auch offensichtlich völlig unabgestimmt, viele Verbesserungen angekündigt, bislang aber nur sehr wenig auf den Weg gebracht und noch gar nichts abgeschlossen.

 

Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration liefert wichtigen Denkanstoß

Zum Jahresgutachten 2011 des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration "Migrationsland 2011", erklärt der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Frank-Walter Steinmeier:

Mit der Vorlage des Jahresgutachtens 2011 liefert der Sachverständigenrat erneut einen wichtigen Denkanstoß, von dem ich nur hoffen kann, dass er in Politik und Gesellschaft breit aufgenommen wird. Wie im letzten Jahr, rückt das Jahresgutachten unaufgeregt und solide argumentierend, viele der Annahmen zurecht, auf denen die deutsche Angst- und Ressentiment-Literatur beruht.

Die deutsche Bevölkerung bekennt sich mit deutlicher Mehrheit zu einer offenen Gesellschaft, zur erleichterten Zuwanderung von Hochqualifizierten und einer humanitären Flüchtlingspolitik. Gerade vor dem Hintergrund der Ereignisse in Nordafrika darf sich Deutschland nicht auf eine unsolidarische und politisch kindische Verweigerungshaltung festlegen. Auch hier macht der Sachverständigenrat kluge Vorschläge, wie wir populistische Debatten beenden und zu Lösungen kommen können, die für Europa, die Länder Nordafrikas, vor allem aber auch für die betroffenen Menschen von Vorteil sind.

 

Schwarz-Gelb lehnt Einsetzung eines Sonderausschusses zum Atomausstieg ab

Der Brief der Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und FPD an die Spitzen der Oppositionsfraktionen hat laut Frank-Walter Steinmeier deutlich gemacht: Die Koalition will keine parlamentarische Behanldung der energiepolitischen Krise. Sie verweigerte sich so Steinmeier der Einsetzung eines Sonderausschusses.

Ihn erstaune, dass die Koalition nicht über genügend Selbstbewusstsein verfüge, um für einen breiten Konsens in den drängenden energiepolitischen Fragen im Bundestag zu sorgen. Schwarz-Gelb bleibe dabei, mit den Ministerpräsidenten den Länder zu beraten und eine sog. Ethik-Kommission einzusetzen. Es gebe aus CDU/CSU und FDP keinerlei Signale, einen schnelleren und gemeinsamen Weg mit den Oppositionsfraktionen zu suchen.

Steinmeier forderte erneut ein, die durch Fukushima anstehenden wichtigen energiepolitischen Entscheidungen durch parlamentarische Beratungen gemeinsam im Parlament zu entscheiden.

Bei den Verlängerungen der Laufzeiten für Atomkraftwerke (AKW) hätte die Bundesregierung, so Steinmeier, nur nach Einnahmegesichtspunkten für den Haushalt durch die Brennelmentesteuer entschieden. Sie würden nun einen kopflosen Rückzug ohne Rücksicht auf die Verbraucherinnen und Verbraucher in Kauf nehmen. Steinmeier sei gespannt auf die Vorschläge der Bundesregierung.

 

Eine sozialdemokratische Energiewende: Sozial gerecht – ökonomisch nachhaltig – ökologisch zukunftsfähig

Zur Verabschiedung des "Energieprogramms für eine nachhaltige, bezahlbare und sichere Energieversorgung" der SPD-Bundestagsfraktion erklären der umweltpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Matthias Miersch, der stellvertretende umweltpolitische Sprecher Frank Schwabe und der stellvertretende energiepolitische Sprecher Dirk Becker:

Der beschleunigte Ausstieg aus der Atomkraft erfordert zugleich eine Beschleunigung der Energiewende. Die hohe Sensibilität in der Bevölkerung für Fragen von Umwelt und Nachhaltigkeit ist für uns kein Hindernis, sondern die Grundlage für eine weltweite Vorreiterrolle, die ökonomische Prosperität in einer zukunftsfähigen Industriegesellschaft bei sozialer Nachhaltigkeit ermöglicht.

Das Papier "6 Punkte für eine beschleunigte Energiewende in Deutschland" (Röttgen/Brüderle-Papier) bleibt wieder hinter den Notwendigkeiten und hinter dem bereits 2009 erreichten Stand der Energiewende zurück.

 

Die Bürgerversicherung – solidarisch, gerecht und leistungsfähig

Die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles und SPD-Chef Sigmar Gabriel haben heute den Präsidiumsbeschluss zur Bürgerversicherung vorgestellt. Das Modell setzt auf Solidarität und steht im scharfen Kontrast zur schwarz-gelben Gesundheitspolitik. Die SPD will die Krankenkassen künftig gerecht finanzieren und die Versicherten entlasten.


Die SPD will nach der Bundestagswahl 2013 eine Bürgerversicherung einführen, die Arbeitnehmer entlastet. Mit einem veränderten Arbeitgeberbeitrag und wachsenden Steuern auf Kapitalerträge will die SPD ihr Konzept der Bürgerversicherung finanzieren. Das SPD-Präsidium billigte am Montag einstimmig die von Generalsekretärin Andrea Nahles und dem gesundheitspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion, Karl Lauterbach, vorgelegten Planungen. Alle Kassen - gleich ob gesetzlich oder privat - sollen nach den SPD-Vorstellungen einen einheitlichen Basistarif für die Bürgerversicherung anbieten. Dieser gilt künftig für alle Beschäftigten unabhängig vom Einkommen. Bislang Privatversicherte sollen bei Interesse in die Bürgerversicherung wechseln können.

Ziel der Bürgerversicherung ist es, so die Zwei-Klassen-Medizin zu beenden und ein Gesundheitssystem zu schaffen, in dem Patienten nach der Schwere ihrer Krankheit behandelt werden, nicht nach ihrem Versicherungsstatus. Zusatz- und Sonderbeiträge der Arbeitnehmer sollen ersatzlos wegfallen. Die Bürgerversicherung ist ein klarer Gegenentwurf zur Kopfpauschale.

 

News der Bundes-SPD

13.07.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Die SPD erarbeitet ein neues Grundsatzprogramm. Mach mit und gestalte mit uns die Zukunft.

Rente ist mehr als Mathematik. Rente ist mehr als Demografie. Rente ist eine entscheidende Frage der Gerechtigkeit.

26.06.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Wir verteidigen unsere Demokratie - mit Haltung, klaren Argumenten und unseren Werten: Freiheit. Gerechtigkeit. Solidarität. Du willst mehr als zuschauen?

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

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Die SPD ist dagegen, den staatlichen Unterhaltsvorschuss nur noch bis zum 16. Lebensjahr zu zahlen. Stattdessen will sie die Regeln für Unterhaltspflichtige verschärfen. Jochen Ott zum Präsidiumsbeschluss der SPD vom 17. August 2026.

Am 16. August 2026 hat der SPIEGEL über den Aktionsplan des Bundesumwelt- und des Bundesbauministeriums zur Klimaanpassung berichtet. Jochen Ott, NRWSPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2027, zu den Plänen.

Jochen Ott, NRWSPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2027, zum Waldbrand im Kreis Düren am 14. August 2026.

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