SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Die Grundrente schafft Leistungsgerechtigkeit

Die Ungleichheit im gesetzlichen Rentensystem steigt, so das Fazit einer Studie des DIW. Alarmierende Befunde, sagt die SPD-Fraktionsvizin Katja Mast – und bekräftigt: Die Grundrente stellt Leistungsgerechtigkeit her.

„Die Ergebnisse der DIW-Studie sind alarmierend. Wir müssen beim Thema Rente die Lebenserwartung gekoppelt mit dem Lebenseinkommen mitdenken. Wer früher stirbt, hat weniger von seinen Rentenbeiträgen. Menschen mit geringem Gehalt haben proportional weniger von ihren eingezahlten Beiträgen als Besserverdiener. Das ist ungerecht.

Die Grundrente der SPD-Fraktion setzt auch hier an. Denn Menschen mit langjährigen Beiträgen und geringem Lebenseinkommen werden besser gestellt. Das stellt Leistungsgerechtigkeit her.

Und wenn die Union und der Siemens-Chef weiter anderes behaupten, wird es nicht wahrer: Die Grundrente ist finanzierbar und steht auf dem Boden des Grundgesetzes. Es braucht auch keine eigene Bedürftigkeitsprüfung. Der Einkommensteuersatz macht diese überflüssig.

Wer gegen die Grundrente Stimmung macht, erkennt die Lebensleistung von Menschen, die 35 Jahre hart arbeiten, pflegen und erziehen, nicht an. Das muss jedem klar sein.”

 

CDU und FDP führen Schmierentheater beim Klimaschutz auf

Im Wirtschaftsausschuss des Landtags NRW wurde heute über den von der schwarz-gelben Koalition vorgelegten Landesentwicklungsplan diskutiert.

Dazu erklären Elisabeth Müller-Witt und André Stinka, SPD-Landtagsabgeordnete und Mitglieder im Wirtschaftsausschuss:

„Am Montag noch veranstaltet die Landesregierung eine Show-Veranstaltung, in der sie sich als Vorreiter im Klimaschutz darstellt, am heutigen Mittwoch kommt dann die harte Landung in der Wirklichkeit. In der Sitzung des Wirtschaftsausschusses macht die Koalition deutlich, dass sie – wenn es zum Schwur kommt-, das Gegenteil dessen tut, was sie in Showveranstaltungen behauptet: Im vorgeschlagenen Landesentwicklungsplan geht die Landesregierung massiv mit rechtlich fragwürdigen Mitteln gegen den Ausbau der Windkraft vor und streicht den Grundsatz für das Flächensparen.

Ein solches Schmierentheater nimmt der Landesregierung und der Koalition keiner ab.

Wir fordern eine Landesentwicklung mit Maß und Mitte mit Blick auf die Ausweisung von Flächen für Wohnen und Gewerbe. Und wir wollen einen ausgewogenen Ausbau der Windkraft, um das Industrie- und Energieland Nr. 1 NRW in Zeiten der Energiewende zukunftsfähig zu machen. Die Landesregierung muss hier dringend  nachbessern.“

 

Ernst-Wilhelm Rahe zum Rücktritt von Andrea Nahles

Am Wochenende hat Andrea Nahles ihren Rücktritt von allen Parteiämtern erklärt. Die NW hat dazu den heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Ernst-Wilhelm Rahe befragt.

Weiterlesen auf ernst-wilhelm-rahe.de

 

Bessere Bezahlung des Pflegepersonals zeitnah durchsetzen

Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt die im Rahmen der Konzertierten Aktion Pflege erarbeitete Forderung, die Entlohnung des Pflegepersonals deutlich zu verbessern.

Kerstin Tack, arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin:

Auch im Falle einer Pflegebedürftigkeit müssen alle Menschen in Deutschland würdevoll leben können, unabhängig von Herkunft, sozialem Status oder Einkommen. Grundvoraussetzung dafür ist qualifiziertes und motiviertes Pflegepersonal. Die bisherige Bezahlung und die Arbeitsbedingungen spiegeln aber nicht die notwendige Wertschätzung für diese psychisch und physisch anspruchsvolle Tätigkeit wieder.

Deshalb begrüßt die SPD-Bundestagsfraktion, dass in der Arbeitsgruppe unter Federführung Bundesarbeitsministeriums vereinbarte Ziel, die Entlohnung und die Arbeitsbedingungen in der Altenpflege zu verbessern. Sie schlägt dafür entweder nach Qualifizierung differenzierte, deutschlandweite Mindestlöhne auf Vorschlag der Pflegekommission oder einen flächendeckend erstreckten Tarifvertrag vor.

 

„Das Aufstellungsverfahren für den Parteivorsitz muss transparent und offen sein!“

Der Minden-Lübbecker SPD-Vorsitzender Michael Buhre zum Rücktritt von Andrea Nahles und zukünftigen Aufstellung der Parteiführung:

»Der Rücktritt von Andrea Nahles verdient Respekt und ist letztendlich ein konsequenter Schritt. Das schlechte Europawahlergebnis war nur der Auslöser. Am Ende hat das Vertrauen innerhalb der SPD gegenüber Andrea Nahles gefehlt.

Die SPD ist jetzt nicht führungslos, sondern als Partei handlungsfähig. Es gibt nun den Beschluss dass die Partei bis zu einem ordentlichen Bundesparteitag von den bisherigen Stellvertretern Malu Dreyer, Manuela Schwesig und Torsten Schäfer-Gümbel kommissarisch geführt wird. Diesen Beschluss finde ich persönlich überzeugend. Für alles weitere sollten wir uns genügend Zeit lassen.

Es braucht jetzt ein stimmiges inhaltlich-strategisches Gesamtkonzept. Die Schwerpunkte müssen die soziale Gerechtigkeit und der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen sein. Diese Punkte müssen dann auch personell glaubwürdig vertreten werden.

Deshalb muss der oder die neue Vorsitzende in einem offenen und transparenten Verfahren gefunden werden und nicht in irgendwelchen Hinterzimmern.

Bezüglich der Frage nach dem Fortbestand der „Großen Koalition“ sollte es keine Schnellschüsse, wie z.B. ein sofortiger Ausstieg, geben.

Aber wir müssen das Ergebnis der Europawahl ernst nehmen, und danach hat die GroKo derzeit keine Mehrheit mehr. Bislang ist es der Regierung nicht gelungen, die Themen Klima und soziale Gerechtigkeit überzeugend anzugehen.

Nicht nur die Partei sollte in Ruhe die nächsten Schritte zu überlegen, sondern auch die SPD-Bundestagsfraktion. Sie wäre gut beraten, jetzt in Ruhe zu überlegen, wer sie zukünftig führen soll.«

 

Wir wollen weiter Träger der Denkanstöße sein

Der Kölner Rolf Mützenich wird nach dem Rücktritt von Andrea Nahles als Vorsitzende die SPD-Bundestagsfraktion in den kommenden Wochen als kommissarischer Fraktionsvorsitzender leiten. Mützenich war bislang einer der stellv. Fraktionsvorsitzender.

Er machte in seinem heutigen Pressestatement deutlich, dass sich die SPD-Bundestagsfraktion auf zentrale Themen konzentrieren werde und Ziel sei es, die SPD in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen.

 

„Die Handlungsfähigkeit der SPD ist sichergestellt!“

Am Montag hat Andrea Nahles ihren Rücktritt als Parteivorsitzende erklärt. Der SPD-Parteivorstand hat die bisherigen stellv. Parteivorsitzenden Manuela Schwesig, Manu Dreyer und Thorsten Schäfer-Gümbel bis zum ordentlichen Parteitag in der zweiten Jahreshälfte zu den kommissarischen Vorsitzenden ernannt. Sie sollen das Wahlverfahren für die Vorsitzendenwahl und den Parteitag organisieren und inhaltlich vorbereiten.

Das Westfalen-Blatt hat den heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Achim Post dazu befragt:

„Die Handlungsfähigkeit der SPD wird mit der gestern festgelegten personellen Übergangslösung sichergestellt, gerade auch mit Blick auf die Regierung und unsere Verantwortung für das Land.

Nun müssen alle ihren Beitrag dafür leisten, um die Weichen für eine starke SPD neu zu stellen. Die SPD werde als politische Kraft für Zusammenhalt und Zukunftsgestaltung unseres Landes und darüber hinaus mehr denn je gebraucht.

Dafür muss es uns aber deutlich besser als bisher gelingen, diesen Anspruch auch selbstbewusst, mutig und glaubwürdig politisch umzusetzen.“

 

Parteivorstand schafft Orientierung
: Die nächsten Schritte

Nach dem Rücktritt von Andrea Nahles als Vorsitzende der SPD soll die SPD bis zum nächsten Parteitag kommissarisch von einem Team geführt werden. Die engere Parteiführung schlug dafür die stellvertretenden Parteivorsitzenden Malu Dreyer, Manuela Schwesig und Thorsten Schäfer-Gümbel vor. Ihr Job vor allem: Die Wahl der oder des neuen Parteivorsitzenden zu organisieren.

 

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