SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

„Wir dürfen jetzt nicht überhastet zum Abitur nach 13 Jahren zurückkehren“

Veröffentlicht am 04.11.2014 in Bildung & Forschung

In Nordrhein-Westfalen wird derzeit über den geänderten Schulalltag durch die Verkürzung der Gymnasialzeit von neun auf acht Jahre diskutiert. An einem Runden Tisch ließ das Schulministerium prüfen, ob der Konsens von Schulen, Wirtschaft, Schülern und Eltern noch hält. Jetzt liegt die Abschlussempfehlung vor. „Eines haben wir aus der Einführung von G9 zu G8 gelernt: Sie war zu hastig. Wir wollen keine Rolle rückwärts mit neuen Fehlern machen“, kommentiert Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag.
 
„Deswegen ist es wichtig, den gymnasialen Bildungsgang jetzt noch einmal genau ins Visier zu nehmen. Viele Schülerinnen und Schüler und auch Eltern beklagen die zu hohen Belastungen. Diese resultieren aus der Stundenplan und dem Nachmittagsunterricht. Diese Beschwerden nehmen wir ernst. Deshalb betrachten wir die zehn Handlungsempfehlungen des Runden Tisches als positive Impulse. Beispielsweise sind eine Begrenzung des Hausaufgabenumfangs und des Unterrichts am Nachmittag sowie eine Überprüfung des Lehr- und Lernstoffes wichtige Maßnahmen, um Schülerinnen und Schüler zu entlasten.
 
Die SPD wird die Beschlüsse des Runden Tisches nochmals ausführlich diskutieren und prüfen, ob sie eine Lösung für die genannten Probleme bieten. Wir streben die abschließende Debatte noch für das letzte Dezember-Plenum im Landtag an, um zügig eine Verbesserung der jetzigen Situation der Schülerinnen und Schüler zu erreichen.“
 

 

Homepage Inge Howe

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