SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Umweltbewusstsein mit riesigen Batterien

Veröffentlicht am 22.01.2010 in Presse

Neue Agenda der Verbraucherzentrale in „schönster Beratungsstelle in ganz NRW“ vorgestellt / Mehr Geld zur Verfügung

Minden (mt). Bis 2015 sind es zwar noch einige Wochen und Tage, die Verbraucherzentrale für Nordrhein-Westfalen hat sich aber jetzt schon überlegt, was sich bis dahin geändert haben soll. Zusammen mit Abgeordneten der SPD wurden die Pläne nun vorgestellt.

Zur Wahl des neuen NRW-Landtages am 9. Mai dieses Jahres soll eine neue Agenda vorgelegt werden. Darin seien keine Forderungen, sondern persönliche Ziele formuliert, betonte die SPD-Landtagsabgeordnete Svenja Schulze. Schon jetzt gibt sie der Verbraucherzentrale für den Kreis Minden-Lübbecke durchweg gute Note. Durch den Umzug in den Schinkelbau sei sie nun zudem die „schönste Beratungsstelle in ganz NRW“.

Zu den Zielen der Verbraucherzentrale des Landes NRW zählt unter anderem die Unabhängigkeit der Beratung zu wahren. „Die hohen Zahlen zeigen, wie wichtig die Beratungsstelle für die Leute ist“, wusste die SPD-Landtagsabgeordnete für den Kreis Minden-Lübbecke, Inge Howe, zu berichten. Das Internet könne zudem niemals eine persönliche Beratung ersetzen.

Ein weiterer Punkt der Agenda sieht vor, die Bürger besser zu informieren. „Wir wollen so viele Informationen wie möglich an die Bürger weiter geben. Ich bin nicht der Meinung, dass damit eine Panik hervorgerufen wird“, sagte Helmfried Meinel von der Geschäftsleitung der Landesverbraucherzentrale. Desweiteren ständen sichere Produkte, besonders für Kinder, ganz oben auf der Liste der Ziele. Gerade wenn man nur wenig Geld zur Verfügung habe, müsse man sich auf die Qualität verlassen, so Meinel. „Schwarze Schafe“ sollen in Zukunft auch für Verbraucher leichter zu ermitteln sein.

Finanziell sieht es speziell bei der Verbraucherzentrale für den Kreis Minden-Lübbecke gut aus. Während in den meisten Kommunen die Gelder gekürzt wurden, gab es für den hiesigen Kreis einen Ausbau der finanziellen Mittel. „So haben wir viel mehr Möglichkeiten“, wusste die Leiterin Beratungsstelle Minden, Ursula Thielemann.

9,65 Millionen Euro von der Landesregierung

Inzwischen sei auch in der Politik angekommen, was für eine wichtige Rolle die Verbraucherzentrale habe, ergänzte Meinel. „Alle Parteien setzen sich dafür ein“, sagte er. Im Jahr 2010 stehen den Verbraucherzentralen in NRW insgesamt 9,65 Millionen Euro von der Landesregierung zur Verfügung. Damit sei die Arbeit der Verbraucherzentrale im Kreis für die nächsten Jahre gesichert. Auch Landrat Dr. Ralf Niermann betonte die hohe Priorität der Verbraucherzentrale bei der Berücksichtigung in den Kreisfinanzen.

Auch CDU-Landtagsabgeordneter Friedhelm Ortgies stattete der Verbraucherzentrale an der Portastraße einen Besuch ab. Er geht davon aus, dass die Zahl von 20 766 Beratungen im Jahr 2008, bereits im Jahr 2009 übertroffen wurde und noch weiter steigen wird.

Die Verbraucherzentrale für den Kreis Minden-Lübbecke setzt derweil auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. In Grundschulen läuft noch bis August die Aktion „Bring leere Batterien zurück“. Cornelia Franke-Röthemeyer und Anke Schiermeyer, beide im Bereich Abfall- und Umweltberatung in der Verbraucherzentrale Minden-Lübbecke tätig, erklären den Schülern anhand von übergroßen Schaumstoff-Batterien, wie diese funktionieren und wie man die Umwelt schützen kann. Die Grundschule in Eldagsen hat bereits an dem Projekt teilgenommen, weitere Schulen sollen folgen.

Bildunterschrift:
Haben große Ziele bis 2015 (von links): SPD-Landtagskandidat Ernst-Wilhelm Rahe, SPD-Landtagsabgeordnete Svenja Schulze, SPD-Landtagsabgeordnete für den Kreis Minden-Lübbecke Inge Howe, Helmfried Meinel (Geschäftsleitung der Landesverbraucherzentrale), Cornelia Franke-Röthemeyer und Anke Schiermeyer (beide Abfall- und Umweltberatung), SPD-Abgeordneter Karl-Heinz Haseloh, Ursula Thielemann (Leiterin Beratungsstelle Minden) und Landrat Ralf Niermann. MT-Foto: Kristy Netzeband

Quelle: MT-Online vom 20.01.2009

 

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