SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

SPD-Frauen kritisieren geplante Kürzungen

Veröffentlicht am 20.03.2011 in Arbeitsgemeinschaften

AsF: Kreis sollte Fürsorgepflicht erfüllen

Hille (mt). Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Hille diskutierte gemeinsam mit der Kreistagsabgeordneten Ulrike Grannemann über die geplanten Kürzungen der freiwilligen Hilfen gerade auch in speziell für Frauen relevanten Bereichen.

Im Kreis Minden-Lübbecke gebe es zurzeit aufgrund der Flächenstruktur zwei Frauenhäuser, eines in Espelkamp und eines in Minden. Nur ein Frauenhaus bekomme Landesmittel. Sollten die geplanten Streichungen tatsächlich abgesegnet werden, sei es fraglich, ob ein Überleben beider Frauenhäuser möglich sei.

„Schließung wäre kritisch zu bewerten“

Alle Frauen in einem Frauenhaus unterzubringen, wäre momentan aufgrund der Auslastung beider Häuser wohl kaum möglich. Außerdem sei es sicher wünschenswert, Frauen in Krisensituationen nicht unbedingt in unmittelbarer Nähe des alten Wohnortes unterzubringen. Auch in weiteren Bereichen wie etwa Schwangerschaftskonfliktberatung, die offene Altenhilfe und das „Essen auf Rädern“ habe die Verwaltung Kürzungen vorgeschlagen. Auch hier sei es dann fraglich, ob die vorhandenen Strukturen aufrecht erhalten werden könnten oder ob es zu Schließungen einzelner Einrichtungen komme.

In einer lebhaften Diskussion waren sich die Frauen einig, dass eine Streichung der Mittel und eine mögliche Schließung von Einrichtungen gerade in diesem sensiblen Bereich kritisch zu bewerten sei. Der Kreis Minden-Lübbecke habe diese freiwilligen Hilfen in der Vergangenheit bewusst ins Leben gerufen, um unter anderem auch seiner Fürsorgepflicht gegenüber den Bürgern und Bürgerinnen Sorge zu tragen.

„Eher geringe Einsparungen“

Ob die im Verhältnis zum Kreishaushalt als eher geringfügig zu bewertenden Einsparungen später tatsächlich den Kreis bei seinen Ausgaben spürbar entlasten würden, bleibe eher fraglich.

Bei möglichen Schließungen einiger Einrichtungen, die als Ansprechpartner und Helfer in der Not dringend gebraucht würden, sei es wahrscheinlicher, dass es eher zu einer Steigerung der Ausgaben im sozialen Bereich kommen werde.

Wenn eine Hilfe, beispielsweise im Bereich der Schwangerschaftsberatung, in einer frühen Phase nicht möglich sei, seien die Folgen sicherlich finanziell momentan kaum kalkulierbar.

Die Hiller AsF begrüßte daher auch die eindeutige Haltung der SPD im Kreistag: Auf ihre Initiative hin habe der Kreissozialausschuss jetzt die Verwaltungspläne abgelehnt. AsF-Frauen und die Kreistagsabgeordnete Ulrike Grannemann äußerten die Hoffnung, für diese verantwortungsbewusste Linie auch im Kreistag eine Mehrheit zu finden.

Quelle: MT vom 18.03.2011

 

News der Bundes-SPD

Beim Erben läuft heute etwas grundlegend falsch. Wer ein Haus erbt, zahlt Steuern. Wer ein Milliardenvermögen erbt, oft keinen Cent. Das ist nicht gerecht.

21.09.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Was wir für den Schutz unserer Demokratie tun und wie Du mitmachen kannst.

16.09.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Vorsitzende angekündigt. Alexander Schweitzer ist als Nachfolger für das Amt des Bundesministers für Arbeit und Soziales ernannt worden. Jochen Ott zu den Entwicklungen.

Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als SPD-Parteivorsitzende und Bundesministerin für Arbeit und Soziales bekannt gegeben.

Am Dienstag, 06. Oktober 2026 wurde das erste Mal seit 1945 ein Rechtsextremist Parlamentspräsident in Deutschland. Die Stimmen kamen dabei nicht nur wie angekündigt von AfD und BSW.

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos