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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, das ist eine der zentralen Forderungen des 1. Mai-Aufrufs der SPD, der heute beschlossen wurde. Generalsekretärin Andrea Nahles appelliert zudem an die Regierung, das Bildungspaket für bedürftige Kinder nachzubessern. Zudem erwartet sie von der Regierung Klarheit über ihre Pläne zur Einführung einer PKW-Maut.
Arbeitnehmerfreizügigkeit politisch gestalten
Ab 1. Mai 2011 gilt die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit für Arbeiter aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Osteuropa erhalten dann freien Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt. Die SPD begrüßt die neue Freiheit aller Menschen in der EU, in jedem Land der EU leben und arbeiten zu können, wie SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles am Montag in Berlin feststellt.
Zugleich mahnt sie, dass die Öffnung des deutschen Arbeitsmarkts von den notwendigen Maßnahmen begleitet sein muss, um allen Arbeitnehmern in Deutschland Sicherheit und Schutz vor Lohn- und Sozialdumping zu bieten. „Kein Land ist auf die Arbeitnehmerfreizügigkeit so schlecht vorbereitet wie Deutschland“, kritisiert Nahles.
1. Mai-Aufruf: Lohndumping und Missbrauch von Leiharbeit bekämpfen
Deshalb erneuert die SPD in ihrem am Montag beschlossenen Aufruf zum 1. Mai 2011 ihre Forderung an die Bundesregierung, sofort alle politischen Gestaltungsmöglichkeiten zu nutzen: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort sei die Maxime. Deshalb gehörten für die SPD Arbeitnehmerfreizügigkeit und ein gesetzlicher Mindestlohn unweigerlich zusammen. Denn ein gesetzlicher Mindestlohn würde die deutschen Arbeitnehmer wie auch die zugewanderten Arbeitskräfte vor weiterer Armut und Lohndumping schützen.





