SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Pflegestützpunkte beschlossene Sache

Veröffentlicht am 18.03.2009 in Presse

Beratungsleistungen für Betroffene gebündelt

Düsseldorf/Minden (mt/sk). Der Weg ist frei für die Pflegestützpunkte in Nordrhein-Westfalen. Mit der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung Ende Februar 2009 durch den Sozialminister des Landes mit den Pflegekassen, Krankenkassen und den kommunalen Spitzenverbänden sind die wichtigsten Abstimmungsfragen zwischen den Trägern geregelt. "Jetzt ist der Kreis Minden-Lübbecke gefordert, aktiv zu werden und mit den ortsansässigen Pflegekassen die Einrichtung von Pflegestützpunkten in Angriff zu nehmen", erklärte die SPD-Landtagsabgeordnete Inge Howe.

Unter dem Dach der Pflegestützpunkte sollen alle pflegerischen, medizinischen und sozialen Beratungsleistungen gebündelt werden. Sie sind dann die zentrale Anlaufstelle, in der sich Pflege- und Krankenkassen, Altenhilfe und Sozialhilfeträger untereinander abstimmen und pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen über ihre Ansprüche beraten und informieren.

"Viele pflegende Angehörige hatten sich bisher zu Recht darüber beklagt, dass die Vorbereitung und Organisation der Pflege eine große Belastung ist", so Howe. Sie koste viel Zeit, weil eine zentrale Anlaufstelle fehle. Deshalb wurde mit der Pflegereform 2008 die Einrichtung von Pflegestützpunkten beschlossen.

Da die Vereinbarung bereits am 1. Mai dieses Jahres in Kraft trete, müssten jetzt die Grundlagen für die Umsetzung vor Ort gelegt werden. Beispielsweise müsse erhoben werden, welche Beratungsangebote bereits im Kreisgebiet bestehen und wo Lücken zu schließen sind.

Quelle: MT-online vom 18.03.09

 

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