
Sigmar Gabriel und Martin Schulz sind für politische Gespräche in der Türkei unterwegs. Unter anderem treffen sie den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Dabei geht es auch um die integrationspolitische Debatte in Deutschland.
Am Dienstag treffen der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel und der Vorsitzender der Sozialdemokratischen Fraktion in Europäischen Parlament, Martin Schulz, in Ankara den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan sowie den türkischen Europaminister Egemen Bagis. Im Zentrum der Gespräche stehen europa- und außenpolitischen Fragen, aktuelle innenpolitische Fragen in der Türkei, das bilaterale Verhältnis beider Länder sowie die aktuelle integrationspolitische Debatte in Deutschland. Mit dem Vorsitzenden der Republikanischen Volkspartei (CHP), der sozialdemokratischen Schwesterpartei in der Türkei, Kemal Kilicdaroglu und dem stellvertretenden Vorsitzenden Haluk Koc beraten Gabriel und Schulz über die künftige Zusammenarbeit beider Parteien. Außerdem ist ein Meinungsaustausch mit führenden Vertretern der „Partei des Friedens und der Demokratie“, die im türkischen Parlament die Interessen der kurdischen Bevölkerung in der Türkei vertritt, und Vertretern von Nichtregierungsorganisationen aus dem Bereich Menschen- und Bürgerrechte, vorgesehen.
Im Mittelpunkt der Gespräche am Mittwoch in Istanbul stehen die deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen, unter anderem in einem Gespräch mit der Deutsch-Türkischen Industrie- und Handelskammer.





