SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Flexiquote von Schröder ist butterweich

Veröffentlicht am 30.03.2011 in Frauenpolitik

Anlässlich des heutigen Spitzentreffens der Bundesregierung mit den Personalvorständen zur Situation von Frauen erklärt die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Dagmar Ziegler:

Die Flexiquote von Schröder ist halbherzig und lässt mehr Fragen offen, als sie beantwortet. Ob und wann eine echte Quote kommt, ist völlig unklar. Diese butterweiche Regelung ersetzt in keiner Weise die von uns und einer breiten gesellschaftlichen Allianz geforderte Frauenquote von mindestens 40 Prozent.

Die Ministerin setzt wieder mal auf freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen. Dabei wissen wir doch alle: Der Versuch, über Freiwilligkeit die Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft zu erreichen, ist kläglich gescheitert. Es ist nicht zu erwarten, dass das diesmal anders wird.

Ein wesentlicher Grund ist, dass Kristina Schröder die Frage der Sanktionen völlig offen lässt. Die seien "noch zu bestimmen." Ohne spürbare Sanktionen aber wird es keine Bewegung in den Unternehmen geben.

Statt Sanktionen zu formulieren, formuliert die Ministerin gleich lieber den vierten Schritt. Dann nämlich werden die Unternehmen von der Pflicht zur Selbstverpflichtung wieder entbunden. Ein durchdachtes Konzept sieht anders aus.

Nicht nachvollziehbar ist auch, warum Schröder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe von Frauen benennt, die Bundesregierung selbst aber völlig untätig bleibt. Die Finanzierung des Kitaausbaus ist nicht ausreichend, dass der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz ab 2013 erfüllt werden kann, mehr als fraglich. Die zuständige Ministerin Schröder schaut tatenlos zu. Nicht besser sieht es bei Annette Schavan aus, die jede Initiative zum weiteren Ausbau von Ganztagsschulen vermissen lässt.

Die Flexiquote ist butterweich und wird wirkungslos verpuffen. Die Bundesregierung führt mit diesem Gipfel nur ein Schauspiel auf, das keine Fortschritte für Frauen zur Folge haben wird.

 

News der Bundes-SPD

Beim Erben läuft heute etwas grundlegend falsch. Wer ein Haus erbt, zahlt Steuern. Wer ein Milliardenvermögen erbt, oft keinen Cent. Das ist nicht gerecht.

21.09.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Was wir für den Schutz unserer Demokratie tun und wie Du mitmachen kannst.

16.09.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Vorsitzende angekündigt. Alexander Schweitzer ist als Nachfolger für das Amt des Bundesministers für Arbeit und Soziales ernannt worden. Jochen Ott zu den Entwicklungen.

Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als SPD-Parteivorsitzende und Bundesministerin für Arbeit und Soziales bekannt gegeben.

Am Dienstag, 06. Oktober 2026 wurde das erste Mal seit 1945 ein Rechtsextremist Parlamentspräsident in Deutschland. Die Stimmen kamen dabei nicht nur wie angekündigt von AfD und BSW.

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos