Ein BAföG, von dem man wohnen, leben und lernen kann

Veröffentlicht am 31.07.2019 in Bundespolitik

Am Donnerstag tritt die Bafög-Reform in Kraft. Neu ist: Jeweils zu Beginn des Schuljahres beziehungsweise des Wintersemesters werden die Bedarfssätze erhöht. Der Wohnzuschlag für BAföG-Geförderte, die nicht bei den Eltern wohnen, wird um 30 Prozent angehoben, von derzeit 250 Euro auf 325 Euro. Außerdem treten viele weitere Leistungsverbesserungen zur Kindererziehung, Krankversicherung oder Verschuldungsängsten in Kraft, auf die die SPD-Bundestagsfraktion als BAföG-Partei stolz ist.

Oliver Kaczmarek, bildungs- und forschungspolitischer Sprecher:

„Wir sorgen dafür, dass wieder mehr Menschen Bafög erhalten werden, indem wir die Einkommensfreigrenzen erhöhen. Außerdem verbessern wir die BAföG-Leistungen, denn ein Studium oder eine Ausbildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Das BAföG ist wieder eine echte Alternative zum Nebenjob und ermöglicht es den Geförderten, sich voll auf ihre Ausbildung zu konzentrieren. Die SPD-Bundestagsfraktion wirbt bei Schülerinnen, Schülern und Studierenden dafür, einen BAföG-Antrag zu stellen.

Ab dem Wintersemester 2019/20 verbessern sich die Leistungen des BAföG deutlich. Insgesamt steigt der Förderhöchstsatz beim BAföG von 735 Euro auf 861 Euro monatlich. Davon werden zukünftig mehr Studierende, Schülerinnen und Schüler profitieren. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Chancengleichheit im Bildungswesen, den die SPD-Bundestagsfraktion in der Koalition durchsetzen konnte. Deshalb investieren wir deutlich mehr als eine Milliarde Euro, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, nämlich bis 2021 insgesamt 1,3 Milliarden Euro.“

 
 

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