SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Bundes- und Landespolitiker bei der Mitarbeitervertretung im Wittekindshof

Veröffentlicht am 21.11.2012 in Arbeit und Wirtschaft

SPD-Abgeordnete informieren sich über Veränderungen am Arbeitsplatz

Bad Oeynhausen/Kreis Minden-Lübbecke/Kreis Herford: Die Diakonische Stiftung Wittekindshof ist einer der größten Arbeitgeber in der Region. Allein in den Kreisgebieten Minden-Lübbecke und Herford sind 2.200 Mitarbeitende beschäftigt. In den letzten 10 Jahren vermehrten sich die Standorte von 5 auf fast 70.

Die Angebotspalette zur Eingliederung von Menschen mit Behinderungen erweitert sich dadurch ständig. Die Anzahl der Schwerstpflegebedürftigen steigt an. Das zeigt Konsequenzen: in allen Bereichen der Stiftung konnten in den letzten Jahren 500 neue Kräfte eingestellt werden.

Im Rahmen der Inklusion hat zukunftsweisend eine Neugestaltung des Stiftungsgeländes in Volmerdingsen begonnen. „Neuorientierung und Umgestaltung bedeuten für die Mitarbeiterschaft im Alltagsgeschäft erhöhte Herausforderungen“, erklärt Christian Rüter als Vorsitzender der Gesamtmitarbeitervertretung den SPD-Abgeordneten aus dem Bundes- und Landtag.

Steigender Bedarf verursacht auch steigende Kosten für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe, der sich durch Umlagen der Kommunen und Kreise finanziert. Hier blickt der SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze nach vorne: „Die Betreuung von Menschen mit Behinderungen ist nicht nur eine kommunale Aufgabe, daher will sich der Bund in der nächsten Legislaturperiode an der Eingliederungshilfe beteiligen“.

Weiteres Thema war das Aktionspaket der Landesregierung zur Inklusion. „Inklusion darf für schwerstpflegebedürftige Menschen mit Behinderungen nicht zum Nachteil missbraucht werden. Wir sollten die vorhandene Kompetenz der Mitarbeiterschaft hier im Wittekindshof nutzen“, sind sich die SPD-Landespolitiker Ernst-Wilhelm Rahe, Angela Lück und Christian Dahm einig.

Aktuelle Planungen des Wittekindshofs streben an, das Standortgelände für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Oeynhausen noch weiter zu öffnen. Vorhandenes Potential soll genutzt und Dienstleistungen vor Ort an Dritte angeboten werden. Wie etwa mit der Gründung der neuen Großküche als Integrationsbetrieb. Neue Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen entstehen hier für den ersten Arbeitsmarkt. Schulen und Kindergärten können so in der gesamten Umgebung mit Mittagessen beliefert werden.

Bild: Christian Rüter (zweiter von links) ist seit sechs Monaten neuer Vorsitzender der Gesamtmitarbeitervertretung der Diakonischen Stiftung Wittekindshof und vertritt die Interessen von über 3.000 Mitarbeitern. Mit ihm und seinen Kollegen diskutierten die heimischen SPD-Abgeordneten aus Bund und Land (von rechts) Christian Dahm, Angela Lück, Stefan Schwartze und Ernst-Wilhelm Rahe.

 

News der Bundes-SPD

26.05.2026 09:14
Zusammen Zukunft schreiben..
Die SPD erarbeitet ein neues Grundsatzprogramm. Mach mit und gestalte mit uns die Zukunft.

11.05.2026 14:41
Stark gegen rechts.
Rechtsextremismus bedroht unsere Demokratie, Freiheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir stellen uns entschieden dagegen - für Vielfalt und eine starke Demokratie. Mach mit.

01.05.2026 07:43
Ihr FAIRdient Tarif.
Steuergeld soll faire Arbeit stärken. Dafür sorgt die SPD: Mit dem Bundestariftreuegesetz erhalten nur Unternehmen, die ihre Angestellten nach Tarifvertrag bezahlen, öffentliche Aufträge. Das ist gerecht.

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Die EU-Kommission hat die Pläne der Bundesregierung für einen Industriestrompreis am heutigen Donnerstag gebilligt. Achim Post, NRWSPD-Vorsitzender, zur EU-Genehmigung.

Die Bundesregierung hat sich im Rahmen des Koalitionsausschusses am Wochenende (11. und 12.04.2026) auf Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger sowie verschiedene Reformvorhaben geeinigt. Jochen Ott, designierter Spitzenkandidat der NRWSPD für die Landtagswahl 2027, zu den Ergebnissen.

In der Plenarsitzung des nordrhein-westfälischen Landtags am 20.03.2026 hat die SPD-Fraktion Ministerpräsident Wüst aufgefordert, zu den schwerwiegenden Anschuldigungen gegen Landesministerin Ina Scharrenbach Stellung zu beziehen, die in einer Spiegel-Recherche am 19.03.2026 veröffentlich wurden. Der Ministerpräsident verzichtete darauf, das Wort zu ergreifen. Frederick Cordes, Generalsekretär der NRWSPD dazu.

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos