SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

SPD-Kreisvorstand begrüßt Stopp des MKK-Strukturprozesses

Veröffentlicht am 28.06.2018 in Unterbezirk

Die SPD im Kreis Minden-Lübbecke begrüßt den von der Kreispolitik und dem Verwaltungsrat übereinstimmend beschlossenen kompletten Stopp des seit knapp drei Wochen äußerst kontrovers diskutierten Strukturprozesses der Mühlenkreiskliniken.

Der Ältestenrat und der Verwaltungsrat lägen damit vollständig auf dem vom SPD-Kreisvorstand Minden-Lübbecke am Dienstagabend einstimmig beschlossenen Kurs. Es käme nunmehr darauf an, gemeinsam mit allen Beteiligten im Unternehmen und in der Politik auf gesicherter Faktenlage festzustellen, ob und wo es Handlungsbedarfe gebe und wie man diese dann ggf. in einem gemeinsamen, transparenten und beteiligungsorientieren Verfahren mit dem Ziel einer Medizinischen Gesamtstrategie für die Gesundheitsversorgung im Mühlenkreis angehen könne.

Um Vertrauen in der Bevölkerung wieder neu zu begründen und Verunsicherung in den Krankenhäusern und Kliniken zu beenden sei es zudem notwendig, schon vor Eintritt in einen solchen neuen Prozess klare Aussagen zu treffen: „Die SPD wird sich in jedem Fall dafür einsetzen, dass die Geburtshilfe in Bad Oeynhausen und Lübbecke ebenso wie die klinische Grundversorgung inklusive Notaufnahme im Krankenhaus Rahden nachhaltig erhalten bleiben“.

Die Infragestellung speziell dieser Versorgungsangebote hätte zu Recht zu kritischen Diskussionen und Protesten geführt; diese wiederum stellten einen großen Vertrauensbeweis der Bevölkerung gegenüber den bestehenden Kliniken- und Krankenhausstandorten und ihren medizinischen Leistungen dar.

Eine hochwertige, wohnortnahe, nachhaltige und von großer Akzeptanz getragene medizinische Versorgung im Mühlenkreis zu gewährleisten: Das bleibt Aufgabe und Pflicht der MKK wie auch des Kreises Minden-Lübbecke als Träger, auch die ambulante Versorgung müsse künftig in den Blick genommen werden.

Für einen neuen Prozess gelte es, die Fehler des „an die Wand gefahrenen“ zu vermeiden. So seien wichtige Beteiligte künftig von Anfang an einzubeziehen: Dies gelte insbesondere für die Beschäftigten der MKK.

Ein glaubhafter und nachhaltiger Neustart brauche am Anfang als zwingende Voraussetzung eine von allen Akteuren getragene Problem- und Zielbeschreibung, diese müsse auf der Grundlage eines beteiligungsorientierten und transparenten Prozesses schon bei der Konzepterarbeitung erfolgen.

Zudem müssten unter Beachtung allgemeiner Ziele der Kreisentwicklung auch die Gegebenheiten und Perspektiven der MKK-Standortkommunen Berücksichtigung finden.

 

News der Bundes-SPD

13.07.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Rente ist mehr als Mathematik. Rente ist mehr als Demografie. Rente ist eine entscheidende Frage der Gerechtigkeit.

26.06.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Wir verteidigen unsere Demokratie - mit Haltung, klaren Argumenten und unseren Werten: Freiheit. Gerechtigkeit. Solidarität. Du willst mehr als zuschauen?

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Von Wiebke Esdar und Achim Post

Jochen Ott zur Änderung der Förderkriterien des GRW-Programms die dazu führen könnten, dass mehrere Großstädte an Rhein und Ruhr ab 2028 aus der Förderung fallen.

Die SPD ist dagegen, den staatlichen Unterhaltsvorschuss nur noch bis zum 16. Lebensjahr zu zahlen. Stattdessen will sie die Regeln für Unterhaltspflichtige verschärfen. Jochen Ott zum Präsidiumsbeschluss der SPD vom 17. August 2026.

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos