SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Wolfgang Wodarg ignoriert Fakten

Veröffentlicht am 18.03.2020 in Bundestagsfraktion

Im Internet kursieren Videos, in denen die aktuellen Maßnahmen gegen das Coronavirus als “Panikmache” beschrieben werden – unter anderem äußert sich der ehemalige SPD-Abgeordnete Wolfgang Wodarg in diese Richtung. SPD-Fraktionsvizin Bärbel Bas stellt klar: Wodargs Aussagen sind grob fahrlässig. Er ignoriert bekannte Fakten und untergräbt die Akzeptanz notwendiger Schutzmaßnahmen.

“Das Problem einer CoViD-19-Epidemie, ist eine drohende Überlastung des Gesundheitssystems durch eine schnell ansteigende Zahl beatmungspflichtiger Patienten mit Lungenentzündung beider Lungenflügel. Dies betrifft neben den Menschen, die mit dem neuen Coronavirus infiziert sind auch Menschen, die aufgrund anderer Krankheiten beatmet werden müssen. Sie können dann im Notfall nicht mehr behandelt werden. Wir sehen gerade in Italien, was passiert, wenn die Ausbreitung nicht verlangsamt wird. Ich möchte das in Deutschland nicht erleben. Wir müssen den Vorsprung nutzen.

Ich halte Aussagen wie die Wolfgang Wodargs für grob fahrlässig. Sie ignorieren bekannte Fakten: Inzwischen ist bekannt, dass die Virendichte im oberen Rachenraum von Infizierten deutlich höher liegen kann als bei Grippepatienten – auch wenn sie keine ausgeprägten Krankheitssymptome aufweisen. Wodarg ignoriert auch aktuelle Schätzungen, die davon ausgehen, dass ein Prozent der mit Sars-CoV-2 Infizierten sterben könnte. Man geht von einer zehnfach höheren Letalität im Vergleich zu Grippeviren aus. Und er ignoriert, dass bisher weder eine spezifische Behandlung noch eine Impfung möglich sind.

Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verlangsamen. Nur so können wir sicherstellen, dass alle, die daran schwer erkranken bestmöglich behandelt werden können. Wolfgang Wodarg trägt dazu bei, die Akzeptanz der dazu notwendigen Maßnahmen zu untergraben.

Wenn Virologen in aller Welt unabhängig der Meinung sind, dass wir Sozialkontakte erheblich einschränken müssen, dann ist es absolut verantwortlich dass die Regierung dies auch umsetzt. Dazu gehört außerdem eine Gesellschaft, die mitmacht. So paradox es klingt: weniger Sozialkontakte = mehr Solidarität. Nur gemeinsam kommen wir durch diese Krise!”

 

News der Bundes-SPD

07.04.2026 09:14
Zusammen Zukunft schreiben..
Die SPD erarbeitet ein neues Grundsatzprogramm. Mach mit und gestalte mit uns die Zukunft.

Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität. Er steht für Zusammenhalt. Komm mit uns und den Gewerkschaften auf die Straße!

26.02.2026 07:43
Ihr FAIRdient Tarif.
Steuergeld soll faire Arbeit stärken. Dafür sorgt die SPD: Mit dem Bundestariftreuegesetz erhalten nur Unternehmen, die ihre Angestellten nach Tarifvertrag bezahlen, öffentliche Aufträge. Das ist gerecht.

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Die EU-Kommission hat die Pläne der Bundesregierung für einen Industriestrompreis am heutigen Donnerstag gebilligt. Achim Post, NRWSPD-Vorsitzender, zur EU-Genehmigung.

Die Bundesregierung hat sich im Rahmen des Koalitionsausschusses am Wochenende (11. und 12.04.2026) auf Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger sowie verschiedene Reformvorhaben geeinigt. Jochen Ott, designierter Spitzenkandidat der NRWSPD für die Landtagswahl 2027, zu den Ergebnissen.

In der Plenarsitzung des nordrhein-westfälischen Landtags am 20.03.2026 hat die SPD-Fraktion Ministerpräsident Wüst aufgefordert, zu den schwerwiegenden Anschuldigungen gegen Landesministerin Ina Scharrenbach Stellung zu beziehen, die in einer Spiegel-Recherche am 19.03.2026 veröffentlich wurden. Der Ministerpräsident verzichtete darauf, das Wort zu ergreifen. Frederick Cordes, Generalsekretär der NRWSPD dazu.

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos