SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

„Verhältnismäßigkeit im Einzelfall berücksichtigen“

Veröffentlicht am 31.03.2011 in Landespolitik

SPD-Landtagsabgeordnete für Änderungen bei der Dichtheitsprüfung

Düsseldorf/Kreis Minden-Lübbecke: Die SPD-Landtagsabgeordnete Inge Howe spricht sich in einer Erklärung für Korrekturen bei der so genannten „Dichtheitsprüfung“ von Abwasserleitungen aus. Das Thema hat in den vergangenen Wochen für erhebliche Unruhe in zahlreichen Kommunen im Kreis Minden-Lübbecke gesorgt und die Politiker über alle Parteigrenzen hinweg beschäftigt.

„Die SPD-Fraktion hat diese Woche beschlossen, dass der Umweltausschuss erneut Experten zum Thema Dichtheitsprüfung anhören soll“, erklärt Howe. Ziel sei eine bürger- und kommunalfreundlichere Ausgestaltung des Gesetzes.

Zu diesem Zweck habe die SPD-geführte Landesregierung bereits im Jahr 2010 in einem ersten Schritt den Kommunen eingeräumt, die Fristen für die Dichtheitsprüfung in besonderen Fällen von 2015 bis zum Jahr 2023 zu strecken. Lediglich für Wasserschutzgebiete gelte die alte Frist weiter.

Dennoch seien weitere Schritte notwendig, so die heimische SPD-Abgeordnete. Vor allem sei es wichtig, „die Verhältnismäßigkeit im Einzelfall zu prüfen“. Inge Howe verweist in diesem Zusammenhang auf mögliche soziale Härten, die es zu vermeiden gelte. Dies sei im vorliegenden Gesetz nicht ausreichend geregelt. Laut der Landespolitikerin sollen die notwendigen Korrekturen und Präzisierungen in Ruhe erörtert und anschließend in das Gesetz eingearbeitet werden.

„Wir plädieren für nachhaltige und bürgerfreundliche Lösungen, welche von den Kommunen vor Ort zu gestalten sind.“

 

Homepage Inge Howe

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