SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Traurige Bildungsbilanz - Wissenschaftler stellen schwarz-gelber Landesregierung schlechtes Zeugnis aus

Veröffentlicht am 21.04.2010 in Schule und Bildung

Zur Bildungsbilanz des "Bochumer Memorandums" erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer:

"2005 war Jürgen Rüttgers Anspruch hoch. 2010 ist der Fall deshalb umso tiefer. Zum Bildungsland Nummer 1 sollte Nordrhein-Westfalen werden. Unteres Mittelmaß ist daraus nach fünf Jahren schwarz-gelber Regierungszeit im internationalen und nationalen Vergleich geworden. Die soziale Spaltung ist weiter gewachsen.

Nicht umsonst haben die Bildungsforscher deutlich gemacht, dass vor allem in den unteren Leistungsbereichen die Ziele nicht erreicht wurden, weil schwarz-gelb Politik nach dem Motto "oben hui und unten pfui" mache. Die schwarz-gelbe Hauptschuloffensive ist krachend gescheitert, wie die hohe Sitzenbleiberquote bei Hauptschülerinnen und Hauptschülern zeigt. Und auch bei der Lehrerversorgung können die vermeintlich guten Zahlen über zusätzliche Lehrerstellen nicht über den eklatanten Lehrermangel an den nordrhein-westfälischen Schulen hinwegtäuschen.

Fakt ist: Stellen können keinen Unterricht geben. Dafür braucht man Lehrerinnen und Lehrer. 5.000 Lehrkräfte fehlen an den nordrhein-westfälischen Schulen. Deshalb fallen mehr als 5 Millionen Stunden Unterricht im Jahr aus.

Genau wie bei den kleineren Klassen, auf die die Eltern und Kinder bis heute vergeblich warten, hat der Ministerpräsident bei seiner 2005 noch zugesagten Unterrichtsgarantie sein Versprechen gebrochen."

 

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