SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Sparkassen erhalten!

Veröffentlicht am 02.07.2008 in Landespolitik

Die schwarz-gelbe Landesregierung will das Sparkassengesetz ändern und dabei das Motto "Privat vor Staat" nicht vergessen.

Die SPD sieht in der, vor einem Monat in den Landtag eingebrachten, Novelle zum Sparkasengesetz eine Gefahr für die nordrhein-westfälische Sparkassenlandschaft. Durch die Novelle wird der Privatisierung der öffentlich-rechtlichen Sparkassen Tür und Tor geföffnet.

Der vorgelegte Entwurf für die Novellierung des Sparkassengesetzes NRW steht in klarem Widerspruch zu den Interessen der Kommunen und ihrer Sparkassen. Zudem ist festzustellen, dass die Änderungen im Wesentlichen ohne Einvernehmen mit den kommunalen Spitzenverbänden und den beiden Sparkassen- und Giroverbänden erfolgen sollen.

Folgendes sieht der Entwurf vor:

"Einführung von Trägerkapital (§ 7 SpkG – Entwurf)" und "Änderung des Kreditausschusses in einen Risikoausschuss als Unterausschuss des Verwaltungsrates (§ 9 SpkG – Entwurf)"

Die Einführung von Trägerkapital könnte mittel- und langfristig der Ausgangspunkt für einen Verkauf von Sparkassen sein. Eine optionale Zulassung von Trägerkapital ist weder aus europarechtlicher Sicht noch unter wirtschaftlichen Aspekten notwendig.

Der Bedeutung des Kreditausschusses auch in seiner Weiterentwicklung zum Risikoausschuss ist eine Stellung als Unterausschuss des Verwaltungsrates nicht angemessen. Auch der neue Risikoausschuss muss ein eigenständiges Organ bleiben.

"Verwendung des Jahresüberschusses und Ausschüttung (§ 25 SpkG –Entwurf)"

Die neuen Ausschüttungsregelungen fördern eine kurzfristige Orientierung allein an fiskalischen Interessen. Eine Aufgabe der bisherigen gemeinnützigen Gewinnverwendung lehnen wir ab.

"Zusammenschluss der Sparkassenverbände (§ 36 SpkG – Entwurf)" und "Sparkassen in Trägerschaft des Sparkassen- und Giroverbandes oder der Sparkassenzentralbank (§ 38 SpkG – Entwurf)"

Der Verwaltungsrat spricht sich für freiwillige Lösungen der Zusammenarbeit der beiden Sparkassen- und Giroverbände aus und setzt auf freiwillige Lösungen.

Die Möglichkeiten der Übertragung der Trägerschaft von Sparkassen – auch temporär – auf die Sparkassenverbände oder die Sparkassenzentralbank (sog. Kaskadenprinzip) lehnen wir ab.

"Sparkassen- Finanzverbund (§ 39 SpkG – Entwurf)"

Die gesetzliche Verordnung eines Sparkassen- Finanzverbundes ist die Grundlage für eine Aufbauorganisation einer öffentlich- rechtlichen Sparkasse mit einer privatrechtlichen Aktiengesellschaft und trägt den Gedanken einer Vertikalisierung in sich.

Die Landtagsfraktion der NRWSPD im nordrhein-westfälischen Landtag, hat nun eine Kampagne zum "Erhalt der Sparkassen" gestartet. Auf der Kampagnenseite wurde ein Onlinevoting eingerichtet. Die Landtagsfraktion ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich am Voting gegen die "Sparkassenprivatisierung" zu beteiligen. In den Sommerferien werden die SPD-Abgeordneten in ihren Kommunen vor Sparkassenfilialen in NRW das Gespräch mit Bankkunden suchen und über das "Sparkassengesetz" informieren.
 

Homepage Inge Howe

News der Bundes-SPD

Beim Erben läuft heute etwas grundlegend falsch. Wer ein Haus erbt, zahlt Steuern. Wer ein Milliardenvermögen erbt, oft keinen Cent. Das ist nicht gerecht.

21.09.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Was wir für den Schutz unserer Demokratie tun und wie Du mitmachen kannst.

16.09.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Vorsitzende angekündigt. Alexander Schweitzer ist als Nachfolger für das Amt des Bundesministers für Arbeit und Soziales ernannt worden. Jochen Ott zu den Entwicklungen.

Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als SPD-Parteivorsitzende und Bundesministerin für Arbeit und Soziales bekannt gegeben.

Am Dienstag, 06. Oktober 2026 wurde das erste Mal seit 1945 ein Rechtsextremist Parlamentspräsident in Deutschland. Die Stimmen kamen dabei nicht nur wie angekündigt von AfD und BSW.

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos