SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Petitionsausschuss hilft Ergänzungskräften im Kindergarten

Veröffentlicht am 02.07.2010 in Landespolitik

Unsinnige Neuregelung des Kinderbildungsgesetzes entschärft

Minden-Lübbecke: Seit In-Kraft-Treten des Kinderbildungsgesetzes gingen beim Petitionsausschuss zahlreiche Beschwerden von Ergänzungskräften – nahezu ausnahmslos Frauen – ein, die seit Jahren etwa als Kinderpflegerinnen in Kindergärten arbeiten und seit Einführung des Kinderbildungsgesetzes um ihre berufliche Zukunft fürchteten.

„Hintergrund dieser Befürchtungen ist das durch KiBiz neu festgelegte einjährige Anerkennungsjahr, dass viele Ergänzungskräfte zur Weiterbeschäftigung im Kindergarten vorweisen sollen“, erklärt die heimische Landtagsabgeordnete Inge Howe. Howe ist zugleich Vorsitzende des vorläufigen Petitionsausschusses. „Viele Ergänzungskräfte konnten überhaupt nicht nachvollziehen, aus welchen Gründen ihre bisherige teils Jahrzehnte andauernde Berufserfahrung nun nicht mehr ausreichten sollte“, so Howe.

Nun hat der Petitionsausschuss beschlossen, das Anerkennungsjahr per Verwaltungsvorschrift und bei vorliegender beruflicher Erfahrung auf sechs Monate zu verkürzen. Zuvor hat sich der Petitionsausschuss von der Landesregierung berichten lassen und verschiedene Erörterungstermine durchgeführt.

„Mit dieser erneuten Entscheidung haben wir das KiBiz zumindest an dieser Stelle zum Vorteil der Ergänzungskräfte ein Stück weit entbürokratisiert“, freut sich die Mindener Abgeordnete. Viele Betroffene sahen die Gefahr, ihren jetzigen Arbeitsplatz ohne die Weiterqualifizierung zu verlieren.

Bereits zuvor hatte der Petitionsausschuss in verschiedenen Verfahren einige grundsätzliche Änderungen im Sinne der Ergänzungskräfte erreicht. Beispielsweise wurde die Frist 31.07.2011 um zwei Jahre verlängert. Außerdem wurde eine Härtefallregelung eingeführt.

 

Homepage Inge Howe

News der Bundes-SPD

13.07.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Rente ist mehr als Mathematik. Rente ist mehr als Demografie. Rente ist eine entscheidende Frage der Gerechtigkeit.

26.06.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Wir verteidigen unsere Demokratie - mit Haltung, klaren Argumenten und unseren Werten: Freiheit. Gerechtigkeit. Solidarität. Du willst mehr als zuschauen?

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Von Wiebke Esdar und Achim Post

Jochen Ott zur Änderung der Förderkriterien des GRW-Programms die dazu führen könnten, dass mehrere Großstädte an Rhein und Ruhr ab 2028 aus der Förderung fallen.

Die SPD ist dagegen, den staatlichen Unterhaltsvorschuss nur noch bis zum 16. Lebensjahr zu zahlen. Stattdessen will sie die Regeln für Unterhaltspflichtige verschärfen. Jochen Ott zum Präsidiumsbeschluss der SPD vom 17. August 2026.

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos