SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Pädagogische Leistung der Gesamtschulen findet wachsenden Zulauf

Veröffentlicht am 27.01.2010 in Schule und Bildung

Zentralabiturergebnisse zeigen beinahe gleich gute Noten wie bei Gymnasien

Minden-Lübbecke: Geht es nach dem Willen der nordrhein-westfälischen Landesregierung, sollen die Gesamtschulen weiter gegängelt werden: sie ist die einzige Schulform, die vom aktuellen Ganztagsausbau ausgenommen wird. Dabei verzeichnet aktuell keine andere Schulform stärkere Anmeldezahlen als die Gesamtschule.

In einem Informationsgespräch ließen sich nun die heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Inge Howe und Karl-Heinz Haseloh sowie der SPD-Landtagskandidat Ernst-Wilhelm Rahe von den Gesamtschulleitern im Kreis Minden-Lübbecke über die derzeitige Situation an den Schulen aufklären. „Die Schüler unsere Oberstufen kommen in etwa je zu einem Drittel aus unseren eigenen Unterstufen, von der Realschule und vom Gymnasium“, erklärt Gastgeberin Marina Butschkat-Nienaber, Leiterin der Hüllhorster Gesamtschule.

Immer mehr Eltern wünschen für ihre Kinder den Besuch der Gesamtschule. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. „Sicherlich vertrauen sie unserer pädagogischen Leistung und wissen, dass ihre Kinder bei uns das Abitur auch noch in dreizehn Jahren machen können“, begründet Dieter Stuke, Leiter der Mindener Kurt-Tucholsky-Gesamtschule das zunehmende Interesse.

Weitere Gründe seien der frühzeitig eingeführte Ganztag und das durchlässige System. „Wir führen viele Schüler zum Abitur, auch jene, die ohne Gymnasialempfehlung zu uns gekommen sind“, ergänzt Herbert Willms als Leiter der Gesamtschule Bad Oeynhausen.

Verstecken brauchen sich die Gesamtschulen dabei nicht: Die Ergebnisse des letzten Zentralabiturs haben gezeigt, dass die Durchschnittsnote bei Gymnasien und Gesamtschulen beinahe gleich gut ist, trotz der größeren Integrationsleistungen in den Gesamtschulen.

„Die Eltern wollen in der Regel einen guten Abschluss für ihre Kinder, den können wir ihnen mit zusätzlichen Förderunterricht bieten“, so Dieter Stuke. Insgesamt würden im Kreisgebiet mehr als 5400 Schüler in den Gesamtschulen unterrichtet.

Von der Landespolitik wünschen sich die Schulleiter ein tragfähiges bildungspolitisches Konzept, dass ihre Leistungen anerkennt.

„Ideologische Scheuklappen sind hier fehl am Platz“, sagt auch Landespolitikerin Inge Howe. Der Anmeldetrend und der Elternwille „sollten Unterstützung finden bei der Entwicklung von Bildungspotenzialen“.

Bildunterschrift:
Werben für anerkannte Leistungen der Gesamtschulen: Inge Howe (SPD, MdL), Dieter Stuke (Kurt-Tucholsky-Gesamtschule Minden), Herbert Willms (Gesamt-schule Bad Oeynhausen), Ernst-Wilhelm Rahe (SPD-Landtagskandidat), Dorothe Scheck und Karl-Wilfried Pultke (beide Gesamtschule Porta Westfalica), Karl-Heinz Haseloh (SPD, MdL) und Marina Butschkat-Nienaber (Gesamtschule Hüllhorst).

 

Homepage Inge Howe

News der Bundes-SPD

13.07.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Rente ist mehr als Mathematik. Rente ist mehr als Demografie. Rente ist eine entscheidende Frage der Gerechtigkeit.

26.06.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Wir verteidigen unsere Demokratie - mit Haltung, klaren Argumenten und unseren Werten: Freiheit. Gerechtigkeit. Solidarität. Du willst mehr als zuschauen?

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Von Wiebke Esdar und Achim Post

Jochen Ott zur Änderung der Förderkriterien des GRW-Programms die dazu führen könnten, dass mehrere Großstädte an Rhein und Ruhr ab 2028 aus der Förderung fallen.

Die SPD ist dagegen, den staatlichen Unterhaltsvorschuss nur noch bis zum 16. Lebensjahr zu zahlen. Stattdessen will sie die Regeln für Unterhaltspflichtige verschärfen. Jochen Ott zum Präsidiumsbeschluss der SPD vom 17. August 2026.

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos