SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Ministerpräsident Wüst eiert bei Merz‘ Wahlkampfaussagen herum

Veröffentlicht am 24.01.2025 in Landtagsfraktion

Bei seiner Jahresauftakt-Pressekonferenz hat Ministerpräsident Wüst versucht, die Wahlkampfaussagen von CDU-Parteichef Friedrich Merz u.a. für ein Einreiseverbot für Menschen ohne Papiere zu rechtfertigen, ohne sich zu ihrer Umsetzbarkeit zu verhalten.

Hierzu erklärt Jochen Ott, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„Das war heute ein Wahlkampfauftritt im Deckmäntelchen des Ministerpräsidenten. Obwohl Hendrik Wüst ganz genau weiß, dass die Pläne seines CDU-Chefs gegen europäisches und internationales Recht verstoßen, hat er eine klare Position zu den konkreten Vorschlägen von Friedrich Merz vermieden. Stattdessen hat er fortlaufend versucht, von den Details des 5-Punkte-Plans abzulenken und sie mit Blick auf die Situation an den europäischen Außengrenzen zu rechtfertigen. Er war damit ganz der Wahlkämpfer, der an den Fakten vorbeiredet – nur um die Kampagne seiner Partei zu unterstützen, die auch Maßnahmen fernab geltenden nationalen Rechts verspricht. Von einem Ministerpräsidenten müssen wir aber mehr Verantwortung erwarten dürfen.

Dazu hätte auch gehört, sich heute von dem Merz-Plan zu distanzieren, den 5-Punkte-Plan kommende Woche in den Bundestag einzubringen und dabei auch die Unterstützung der AfD in Kauf zu nehmen. Die Reden des Ministerpräsidenten im Landtag gegen die AfD werden so nur zu leeren Worthülsen.

Hinzu kommt noch ein weiterer Aspekt, der bei der aktuellen Debatte unter den Tisch gekehrt wird. Nämlich, dass es auch diese schwarz-grüne Koalition ist, die durch ihre Kürzungen im Sozialbereich die psychosoziale Beratung und die psychosozialen Zentren erheblich schwächt. Die Kommunen werden beim Thema Asyl- und Flüchtlingspolitik von ihr fortlaufend im Stich gelassen. Wer über Lösungsvorschläge in der Migration redet, darf auch das nicht verschweigen.

Dasselbe gilt auch dafür, dass es nicht das Dublin-System, sondern die Dysfunktionalität dieser Landesregierung war, die die Abschiebung des mutmaßlichen Attentäters vom 23. August 2024 verhindert hat. Welche konkreten Versäumnisse hierzu geführt haben, will zurzeit ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss (PUA) herausfinden. Die Arbeit des PUA wird aber bisher von CDU und Grünen auf allen möglichen Ebenen blockiert. Auch das scheint Teil der permanenten Ablenkungsstrategie zu sein.“

 

News der Bundes-SPD

07.04.2026 09:14
Zusammen Zukunft schreiben..
Die SPD erarbeitet ein neues Grundsatzprogramm. Mach mit und gestalte mit uns die Zukunft.

Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität. Er steht für Zusammenhalt. Komm mit uns und den Gewerkschaften auf die Straße!

26.02.2026 07:43
Ihr FAIRdient Tarif.
Steuergeld soll faire Arbeit stärken. Dafür sorgt die SPD: Mit dem Bundestariftreuegesetz erhalten nur Unternehmen, die ihre Angestellten nach Tarifvertrag bezahlen, öffentliche Aufträge. Das ist gerecht.

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Die EU-Kommission hat die Pläne der Bundesregierung für einen Industriestrompreis am heutigen Donnerstag gebilligt. Achim Post, NRWSPD-Vorsitzender, zur EU-Genehmigung.

Die Bundesregierung hat sich im Rahmen des Koalitionsausschusses am Wochenende (11. und 12.04.2026) auf Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger sowie verschiedene Reformvorhaben geeinigt. Jochen Ott, designierter Spitzenkandidat der NRWSPD für die Landtagswahl 2027, zu den Ergebnissen.

In der Plenarsitzung des nordrhein-westfälischen Landtags am 20.03.2026 hat die SPD-Fraktion Ministerpräsident Wüst aufgefordert, zu den schwerwiegenden Anschuldigungen gegen Landesministerin Ina Scharrenbach Stellung zu beziehen, die in einer Spiegel-Recherche am 19.03.2026 veröffentlich wurden. Der Ministerpräsident verzichtete darauf, das Wort zu ergreifen. Frederick Cordes, Generalsekretär der NRWSPD dazu.

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos