SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Laschet gefährdet Arbeitsplätze in der Zukunftsindustrie Windkraft

Veröffentlicht am 26.01.2021 in Landtagsfraktion

Foto: pixabay.com

In einem offenen Brief haben sich 75 Windenergieunternehmen an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet gewendet. Die Landesregierung hat im Dezember des vergangenen Jahres eine 1.000-Meter-Abstand-Regelung zwischen Windenergieanlagen und 10 Wohnhäusern im Außenbereich vorgeschlagen. Nun fordern die Windunternehmer, dass die geplanten Abstandsregeln aus dem Gesetzesentwurf gestrichen werden.

Hierzu erklärt André Stinka, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„Der von der Landesregierung vorgelegte Gesetzesentwurf ist in vielen Bereichen problematisch. Die darin vorgesehenen Abstandsregeln schränken massiv die Flächen für Windkraft an Land in NRW ein und gefährden damit Arbeitsplätze in der wichtigen Zukunftsindustrie Windkraft. Der offene Brief der Windenergieunternehmen macht den Ernst der Lage deutlich. Mit der Energieversorgungsstrategie hatte die Landesregierung Ziele für einen Ausbau der Windkraft verkündet. Nun tut sie mit ihrem Gesetzesentwurf das Gegenteil. Das macht deutlich, wie unglaubwürdig Armin Laschet in Sachen Energiewende und Klimaschutz ist.

Die Abstandsregel von 1.000 Metern zwischen Windenergieanlage und mindestens 10 Wohnhäusern bedeutet in der Praxis, dass der Ausbau der Windenergie weiter eingeschränkt wird und so Bürgern und Kommunen Einnahmemöglichkeiten entzogen werden. Ein erheblicher Teil der knapp 20.000 Arbeitsplätze in der Windindustrie in NRW werden dadurch akut gefährdet. Für die Begründung der Landesregierung, pauschale Abstände führe zu mehr Akzeptanz in der Bevölkerung, fehlt jeglicher Beleg. Der bestehende Emissionsschutz sieht bereits ausreichende Abstandsregeln zu Wohngebieten je nach örtlichen Bedingungen vor.

Wir fordern die Landesregierung auf, den Gesetzesvorschlag zurückzuziehen. Stattdessen schlagen wir einen Flächendeckel vor, um den Windkraftausbau dort zu begrenzen, wo der Ausbau bereits weit fortgeschritten ist. Im Interesse einer nachhaltigen Energieversorgung für den Industriestandort NRW und der Arbeitsplätze bei den erneuerbaren Energien lehnen wir die pauschale Abstandsregel der Landesregierung ab. Wir brauchen mehr Windkraft für die zukunftsfähige Energieversorgung unserer Industrie, für kommunale Einnahmen und gute Arbeitsplätze in der Zukunftsbranche Windenergie.“

 

News der Bundes-SPD

Beim Erben läuft heute etwas grundlegend falsch. Wer ein Haus erbt, zahlt Steuern. Wer ein Milliardenvermögen erbt, oft keinen Cent. Das ist nicht gerecht.

21.09.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Was wir für den Schutz unserer Demokratie tun und wie Du mitmachen kannst.

16.09.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Vorsitzende angekündigt. Alexander Schweitzer ist als Nachfolger für das Amt des Bundesministers für Arbeit und Soziales ernannt worden. Jochen Ott zu den Entwicklungen.

Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als SPD-Parteivorsitzende und Bundesministerin für Arbeit und Soziales bekannt gegeben.

Am Dienstag, 06. Oktober 2026 wurde das erste Mal seit 1945 ein Rechtsextremist Parlamentspräsident in Deutschland. Die Stimmen kamen dabei nicht nur wie angekündigt von AfD und BSW.

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos