Zum Tag der Erneuerbaren Energien am 30. April erklärt der stellvertretende energiepolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Dirk Becker:
Das Umsteigen auf Erneuerbaren Energien ist neben massiver Energieeinsparung und der Steigerung der Energieeffizienz der einzige Weg hin zu einer sicheren, bezahlbaren und klimaschonenden Energieversorgung. Die Potenziale der Erneuerbaren sind nach wie vor hoch und die SPD-Bundestagsfraktion ist entschlossen, diese Potenziale zu heben: Schon heute decken die Erneuerbaren rund 17 Prozent des Strombedarfs in Deutschland, in 2020 wollen wir auf mindestens 45 Prozent kommen. Bis zum Jahr 2050 streben wir die Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch an.
Wir treiben seit mehr als zehn Jahren den Ausbau der Erneuerbaren Energien kontinuierlich voran, weil nur mit ihnen die Klimaschutzziele erreicht werden und sie Risikotechnologien wie Atomkraft ersetzen können. Darüber hinaus vermindern sie unsere Abhängigkeit von ausländischem Uran, Öl und Gas und stabilisieren langfristig die Energiepreise: Während fossile Energien endlich sind und die Preise ständig weiter steigen, sind Erneuerbare Energien (mit Ausnahme der Bioenergie) nicht auf die kostentreibende Zufuhr von Brennstoffen angewiesen. Deshalb laufen sie, sobald sich ihr Investitionswert amortisiert hat, überaus kostenarm und robust. Der technische Fortschritt und Massenproduktion verbilligt sie weiter. Durch vermiedene Umweltschäden und Energieimporte werden zudem bereits Milliardenbeträge gespart, mit steigender Tendenz.
Erneuerbare Energien sind außerdem heute der deutsche Jobmotor schlechthin. Über 340.000 Menschen arbeiten in der Branche, 2020 können es bereits 500.000 sein.