
Bjørn Sigurdsøn, Scanpix/Office of the Prime Minister
Der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg machte in seiner Rede auf dem SPD-Bundesparteitag deutlich, dass man nun in der Krise investieren müsse und wenn eine Aufschwungsphase herrscht soll der Staat seine Ausgaben reduzieren.
Und kritisierte Steuersenkungspolitik in der aktuellen Krise. "Wer Steuern senkt, produziert Schulden". Auch forderte Stoltenberg eine aktive Arbeitsmarktpolitik: "Die Arbeitskräfte zu mobilisieren ist eine wahrhaft sozialdemokratische Botschaft" - vor allem auch in der Krise.
Stoltenberg bedankte sich für die internationale Solidarität nach den Attentaten von Oslo, und ruft zum Zusammenhalt auf: "Wenn eine Person so viel Hass zeigen kann, stellt euch vor, wie viel Liebe wir zusammen zeigen können."





