SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Damit nicht nur der Schulstart in Präsenz stattfindet – künftig noch engmaschiger testen

Veröffentlicht am 18.08.2021 in Landtagsfraktion

Zum heutigen Start des Schuljahres 2021/2022 erklärt Jochen Ott, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern und natürlich auch den Lehrerinnen und Lehrern einen guten Start in das neue Schuljahr. Für viele Kinder und Jugendliche beginnt mit der Einschulung in die Grundschule und dem Übergang auf die weitergehenden Schulen jetzt ein neuer Lebensabschnitt. Auch in diesem Jahr steht diese besonders spannende Zeit unter dem Eindruck der Corona-Pandemie.

Umso wichtiger ist es jetzt, dass alle Maßnahmen ergriffen werden, damit nicht nur der Schulstart in Präsenz stattfindet – sondern auch das restliche Schuljahr. Es geht auch weiterhin darum, Infektionsketten zu verhindern und zu unterbrechen, sobald sie identifiziert werden. Bislang wurden Schülerinnen und Schüler zweimal wöchentlich getestet. Mit Blick auf die neue 3G-Regel, nach der für Schülerinnen und Schüler künftig der Schülerausweis als Testnachweis ausreichend sein soll, und die noch relativ niedrige Impfquote unter 12- bis 17-Jährigen wird das nicht mehr ausreichend sein, um eine sichere und verlässliche Umsetzung der Regel im Alltag gewährleisten zu können. Deshalb fordern wir, dass alle Schülerinnen und Schüler ab kommender Woche dreimal wöchentlich (montags, mittwochs und freitags) getestet werden. Für Grundschulkinder, für die es bisher keinen Schülerausweis gibt, muss zudem eine Nachweismöglichkeit geschaffen werden – wie das in anderen Ländern auch der Fall ist.

Darüber hinaus sollten in Klassen, in denen Corona-Fälle auftreten, die Tests nach Bekanntwerden der Infektion für mindestens fünf aufeinanderfolgende Werktage sogar täglich erfolgen. Dafür muss die Landesregierung mit mobilen Testteams Sorge tragen. Um nicht weiter wertvolle Lern- und Unterrichtszeit für die Durchführung der Tests nutzen zu müssen, sollten ohnehin gezielt Kooperationen mit Testcentern eingegangen werden.“

 

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