SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Auch die Johanniter wenden sich an Ministerin Steffens

Veröffentlicht am 07.04.2011 in Presse

Rettungsdienst: Barbara Steffens um Stellungnahme gebeten / Auswirkungen auf den Katastrophenschutz

Bad Oeynhausen (va). Die Johanniter kämpfen um den Rettungsdienst in Bad Oeynhausen. Auch die Unfallhelfer haben nun NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens in die Diskussion eingeschaltet.

Nachdem die SPD-Landtagsabgeordnete Inge Howe die Ministerin in der vergangenen Woche informiert und um eine Einschätzung der Lage gebeten hatte, hat gestern auch der ehrenamtliche Regionalvorstand der Johanniter, Ralf Bröenhorst, die Ministerin um Stellungnahme gebeten.

Hintergrund ist die in der Ratssitzung anstehende Entscheidung über die Zukunft des Rettungsdienstes. Der Vertrag mit den Unfallhelfern über deren Beteiligung am Rettungsdienst in der Kurstadt hatte die Stadt in der vergangenen Woche fristgerecht zum Ende des Jahres gekündigt. Der Vertrag, so die Stadtverwaltung, entspreche nicht geltendem Recht und könne so nicht fortgeführt werden.

Als Konsequenz daraus hatte Fachbereichsleiterin Dr. Marion Jacob nur zwei Möglichkeiten gesehen: die europaweite Ausschreibung des Dienstes oder die Kommunalisierung. Letzteres heißt: Die Stadt nimmt den Rettungsdienst ganz selbst in die Hand.

Von der Gesundheitsministerin Barbara Steffens wollen die Johanniter nun ebenso wie Inge Howe wissen, ob es nicht einen dritten Weg gibt, die Johanniter weiterhin am Rettungsdienst zu beteiligen.

Wie Inge Howe berichtet, wird in Düsseldorf derzeit die Neufassung des Rettungsdienst-Gesetzes diskutiert. "Dabei geht es unter anderem auch um die Folgen für den Katastrophenschutz", so Inge Howe. Tatsächlich hätte der Rückzug der Johanniter aus dem Rettungsdienst auch Folgen für den Katastrophenschutz in Bad Oeynhausen.

"Bislang können wir Fahrzeuge für den Sanitätsdienst, aber auch für den Katastrophenschutz aus dem Pool des Rettungsdienstes stellen", so Ralf Bröenhorst. Auch auf gut ausgebildetes Personal können die Johanniter für diese Aufgaben zurückgreifen. "Rund 100 Einsatztage haben wir pro Jahr im Sanitätsdienst, etwa auf der Innenstadtfete oder bei den Parklichtern", weiß Johanniter Maik Schiefer.

"Aber wir könnten weder Personal noch Fahrzeuge allein für Katastrophenschutz oder Sanitätsdienst vorhalten", sagt Bröenhorst. Etwa ein Drittel dieser Dienste, so schätzt der Regionalvorstand, könnten die Johanniter ohne Einbindung in den Rettungsdienst nicht mehr wahrnehmen. "Auch deshalb hoffen wir auf eine Lösung, bei der wir Johanniter nicht auf der Strecke bleiben", so Bröenhorst.

Copyright © Vlothoer Anzeiger 2011
Dokument erstellt am 06.04.2011 um 22:25:07 Uhr

 

Homepage Inge Howe

News der Bundes-SPD

Beim Erben läuft heute etwas grundlegend falsch. Wer ein Haus erbt, zahlt Steuern. Wer ein Milliardenvermögen erbt, oft keinen Cent. Das ist nicht gerecht.

21.09.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Was wir für den Schutz unserer Demokratie tun und wie Du mitmachen kannst.

16.09.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Vorsitzende angekündigt. Alexander Schweitzer ist als Nachfolger für das Amt des Bundesministers für Arbeit und Soziales ernannt worden. Jochen Ott zu den Entwicklungen.

Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als SPD-Parteivorsitzende und Bundesministerin für Arbeit und Soziales bekannt gegeben.

Am Dienstag, 06. Oktober 2026 wurde das erste Mal seit 1945 ein Rechtsextremist Parlamentspräsident in Deutschland. Die Stimmen kamen dabei nicht nur wie angekündigt von AfD und BSW.

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos