SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Ute Schäfer: Rüttgers- CDU in der Frage der Schulstruktur komplett isoliert

Veröffentlicht am 22.11.2007 in Schule und Bildung

"Der Ministerpräsident und seine CDU sind durch die Forderung des eigenen Koalitionspartners nach einem Abschied vom dreigliedrigen Schulsystem nun komplett isoliert. Jürgen Rüttgers ist jetzt allein zu Haus", erklärte Ute Schäfer, stellvertretende Vorsitzende der SPD- Landtagsfraktion, heute zur Entscheidung des FDP- Landesvorstandes, die Einführung einer Mittelschule und verbesserte Kooperationsmöglichkeiten in Schulverbünden ergebnisoffen diskutieren zu wollen.

"Während Herr Rüttgers ideologiebesessen am mehrgliedrigen Schulsystem festhält, zeigt die FDP, dass sie die kritischen Stimmen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ernst nimmt und zum Dialog bereit ist", lobte Schäfer die Initiative des FDP- Landesvorstandes als einen ersten Schritt in die richtige Richtung. Schäfer forderte den Ministerpräsidenten auf, seine starre ideologische Blockadehaltung endlich aufzugeben und einen realistischen Blick auf die Wünsche und Erfordernisse von Eltern, ihren Kindern und den Kommunen zu richten. Das FDP- Modell werde dem Wunsch der Eltern aber auch nur teilweise gerecht, die Kinder länger gemeinsam lernen zu lassen, betonte die SPD- Schulexpertin. Das beste Schulkonzept der Zukunft sei daher die von der SPD beschlossene Gemeinschaftsschule.

Die Landesregierung investiere dagegen zur Zeit Millionen Euro in die Hauptschule - eine Schulform, die von den Eltern und ihren Kindern nicht mehr angenommen und gewünscht werde, weil sie keine Zukunftsperspektiven schaffe. "Aussortieren und Abschulen, Samstagsunterricht statt Ganztagsunterricht - das sind die Stichworte, mit denen Ministerpräsident Rüttgers und seine Schulministerin Barbara Sommer in Nordrhein- Westfalen Schulpolitik gestalten", kritisierte Schäfer. "Auf die Kritik von Wissenschaftlern und Experten, dass in unserem selektiven Schulsystem die Abhängigkeit des Schulerfolgs von der sozialen Herkunft nachweislich viel zu hoch ist, haben sie keine Antwort. Wir können es uns aber nicht mehr leisten, neunjährige Kinder in Begabungsschubladen aufzuteilen. Deshalb wollen wir für alle Kinder längere gemeinsame Lernzeiten in einer Gemeinschaftsschule, die alle Bildungsgänge und - abschlüsse - vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur - umfasst. Dabei geht es uns um pragmatische, orts- und stadtteilgenaue Lösungen."

 

Homepage Inge Howe

News der Bundes-SPD

Beim Erben läuft heute etwas grundlegend falsch. Wer ein Haus erbt, zahlt Steuern. Wer ein Milliardenvermögen erbt, oft keinen Cent. Das ist nicht gerecht.

21.09.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Was wir für den Schutz unserer Demokratie tun und wie Du mitmachen kannst.

16.09.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Vorsitzende angekündigt. Alexander Schweitzer ist als Nachfolger für das Amt des Bundesministers für Arbeit und Soziales ernannt worden. Jochen Ott zu den Entwicklungen.

Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als SPD-Parteivorsitzende und Bundesministerin für Arbeit und Soziales bekannt gegeben.

Am Dienstag, 06. Oktober 2026 wurde das erste Mal seit 1945 ein Rechtsextremist Parlamentspräsident in Deutschland. Die Stimmen kamen dabei nicht nur wie angekündigt von AfD und BSW.

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos