SPD-Arbeitnehmer gründen Arbeitsgemeinschaft im Mühlenkreis

Veröffentlicht am 07.12.2017 in Arbeitsgemeinschaften

In einer sich verändernden und digitalisierten Arbeitswelt noch Wertschätzung und Respekt für den Menschen sicherzustellen ist Schwerpunkt der Arbeit der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA). 

Auf einer Konferenz in Minden-Dützen unter Leitung der stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden Christina Weng (MdL) wurde jetzt diese Arbeitsgemeinschaft wieder aktiviert. „Nach den Ergebnissen der Landtags- und Bundestagswahl ist festzustellen, dass wir Sozialdemokraten den engen Kontakt zu den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und ihr Vertrauen in uns offenbar deutlich verloren haben. Daher ist es gerade jetzt wichtig, erneut eine starke Arbeitsgemeinschaft für ArbeitnehmerInnenfragen aufzubauen. Diese Stimme brauchen wir auch für den Prozess `SPD erneuern‘, der vom Parteivorstand eingeleitet worden ist“, erläutert Weng die Beweggründe der heimischen Sozialdemokraten. 

Der neu gewählte AfA-Kreisvorsitzende Peter Bernard (Bad Oeynhausen) ergänzt: „Jahrzehntelang gab es bei uns im Mühlenkreis einen starken Kreisverband. Es gibt also gute Erfahrungen und Traditionen, an die wir jetzt mit engagierten Genossinnen und Genossen neu anknüpfen können und werden. Die AfA versteht sich somit als ‚Scharnier‘ zwischen Betriebs-/Personalräten, Gewerkschaften, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und der SPD und versucht, ihren Standpunkt durch inner- und außerparteiliche Diskussionen zur Geltung zu bringen.“

Gleich eine ganze Reihe von Zielen wurde von den anwesenden Mitgliedern aufgerufen. Das wichtigste: In und mit der SPD für die Schaffung existenzsichernder und sozial abgesicherter Arbeitsplätze einzutreten, die Errungenschaften des Sozialstaates zu sichern und sich den Herausforderungen in Wirtschaft und Arbeitswelt zu stellen.

Konkret fordern die SPD-Arbeitnehmer*innen den Abbau von Zeitverträgen, die Eindämmung prekärer Beschäftigung, Eingrenzung und weitgehende Abschaffung der Leiharbeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Sicherung des Rentenniveaus bei mindestens 50%.

Die neu gewählte stellvertretende Vorsitzende Cornelia Wandtke (Hüllhorst) dazu: „Die Hauptziele der AfA sind gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit. Der Mindestlohn ersetzt Tariflöhne und Gewerkschaften nicht, sondern markiert eine absolute Lohnuntergrenze, das Thema Zukunft der Arbeit soll der Schwerpunkt der Arbeit der AfA werden.“

In den weiteren Vorstand wurden gewählt: Anica Heilmann als Schriftführerin sowie Iris Grieger, Rüdiger Weigel, Thorsten Bülte, Manfred Koller, Rosario Mosca und Christina Weng als Beisitzer. Delegierte zur Landeskonferenz der AfA wurden neben Peter Bernard und Cornelia Wandtke, Iris Grieger, Rüdiger Weigel und Manfred Koller.

 
 

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Vor genau 10 Jahren trat die sogenannte UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft. Nach Auffassung der AG Selbst Aktiv der NRWSPD sind in diesem Zeitraum durchaus Fortschritte zur Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen erzielt worden. Dies hat für Nordrhein-Westfalen nicht zuletzt der Bericht der Monitoring-Stelle des Deutschen Instituts für Menschenrechte vom Januar 2019 gezeigt.

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06.04.2019 15:44
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