SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

50 Jahre SPD Frauen: 50 Jahre gelebte Frauensolidarität in Hille

Veröffentlicht am 07.07.2025 in Ortsverein

Am 05.07.25 feierten die SPD-Frauen ihr 50-jähriges Bestehen. Die Vorsitzende Elke Heintz begrüßte die Gäste zum gemütlichen Beisammensein im Pivittskrug Hille. Vor 50 Jahren ASF, seit 2023 heißt die Gruppe offiziell SPD-Frauen.

Grußworte folgten vom Hiller SPD-Bürgermeisterkandidat Andreas Kulle und der SPD-Landtagsabgeordneten Christina Weng.

Es gibt nicht viele Frauen in der Politik. Daher ist dieses Netzwerk wichtiger denn je, um Frauen für Politik zu gewinnen.

Dors Kreft, eine der Gründerinnen, berichtete über die Historie und wertschätzte besonders Helma Meier, die leider nicht anwesend sein konnte. Helma Meier gründete das Frauennetzwerk mit 4 weiteren Frauen. Sie holte sich damit Unterstützung für ihre parlamentarische Arbeit. Das bundesweite Netzwerk, damals ASF, Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratischen Frauen wurde 1975 von 20 Frauen gegründet. Es gab 170 Genossen, davon 19 Frauen auf Landesebene. Es wurden Fortbildungen besucht, um die Frauen fachlich und persönlich zu stärken. 

Bis 1974 musste der Ehemann Außenaktivitäten der Frau erlauben. Das war nun vorbei. Frauen durften selbstbestimmt entscheiden, über ihre Aktivitäten außerhalb der Familie.

Helma Meier hat in Minden Lübbecke viele Themen eingebracht: Rooming in, in der Kinderklinik, Umwelthemen z.B. Müllentsorgung durch Einführung der Altglas Container. 

Des Weiteren hat sie die Vernetzung nach oben zum Land und Bund gepflegt.  In der Presse wurde sie gern Helmut genannt, da die Gesellschaft noch nicht so weit war, dass Frauen in der Politik selbstverständlich waren.

Sie achtete nach der Gebietsreform darauf, dass alle 9 Hiller Dörfer eine Gemeinde Hille wurden. Kirchturmdenken lehnte sie ab.

Rosi Ullrich, selbst ehemalige Schulleiterin, pflegte schon während ihrer Berufstätigkeit den Kontakt zum Netzwerk.

Daher war ihr das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtig. 1995 wurde die verlässliche Grundschule eingeführt.  So konnten die Frauen ihre Berufstätigkeit fortsetzen.

Ab 2015 kümmerten sich einige SPD-Frauen um die Integration der Flüchtlinge, besonders zu Behördenfragen.  

Susanne Steuber kam 2014 zu den SPD-Frauen. Sie wurde fachlich und menschlich unterstützt, besonders in der Rolle der Fraktionsvorsitzenden.

Ein großer Dank geht an die Schriftführerin Hanna Arendmeyer, die bis heute das Protokoll führt und Elke Heintz als Vorsitzende unterstützt.

Fazit: Es gab viele bereichernde Veranstaltungen zum Vernetzen. Möge dies noch viele Jahre weitergehen.

 

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