SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Dem Dioxinskandal müssen klare und funktionierende Haftungsregeln folgen

Veröffentlicht am 06.01.2011 in Bundespolitik

„Wir brauchen strengere Kontrollen sowie klare und funktionierende Haftungsregeln bei der Herstellung von Futtermittel-Fetten. Es darf nicht sein, dass die Landwirte für die Schlamperei oder die kriminellen Machenschaften der Futtermittelhersteller bezahlen müssen. Das Verursacherprinzip muss durch neue gesetzliche Haftungsregeln gestärkt werden“, forderte André Stinka, umwelt- und verbraucherpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, heute in Düsseldorf.

Stinka betonte, dass in Zukunft auch eine klare Trennung bei der Herstellung von technischen Fetten und Futtermitteln notwendig sei: „Es hat sich erneut gezeigt, dass der Bereich der Fette besonders sensibel ist, weil Dioxine hauptsächlich auf diesem Weg in die Tiernahrung kommen. Wir unterstützen daher die Initiative der rot-grünen Landesregierung ausdrücklich.“

Für den SPD-Umweltexperten steht fest, dass aufgrund des aktuellen Dioxinskandals auch die Frage, wie in Zukunft Lebensmittel produziert werden sollen, neu diskutiert werden müsse: „Das Ziel, immer billiger produzieren zu wollen, bewirkt, dass in der gesamten Kette der Lebensmittelproduktion zunehmend der Verbraucherschutz, der Tierschutz und das Arbeitsrecht unter Druck geraten. Diese Abwärtsspirale müssen wir stoppen“, sagte Stinka abschließend.

 

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