SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Mehr Geld für Amateurschiedsrichter

Veröffentlicht am 11.11.2010 in Bundespolitik

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages fordert die Bundesregierung auf, den Steuerfreibetrag für Übungsleiter auch für Amateurschiedsrichter zu öffnen

„Die Schiedsrichter und Kampfrichter im Amateursport leisten eine wichtige Aufgabe für unsere Bürgergesellschaft“, so der Bundestagsabgeordnete Schwartze. „Jetzt fordern wir als Petitionsausschuss die Bundesregierung auf, dieses Engagement auch finanziell zu fördern.“

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute einstimmig beschlossen, eine Petition zur Erwägung an die Bundesregierung zu überweisen, welche die Anwendung des Übungsleiterfreibetrages gemäß § 3 Nr. 26 EStG auch auf Schiedsrichter und Kampfrichter im Amateurbereich zum Inhalt hat.

Die Große Koalition hat vor drei Jahren auf Initiative der SPD beschlossen, den Steuerfreibetrag für Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher und Betreuer von 1.848 Euro auf 2.100 Euro jährlich zu erhöhen. Dabei wurden jedoch die Schiedsrichter und Kampfrichter schlicht vergessen. Auf diesen Umstand hat ein Bürger mit einer Petition aufmerksam gemacht.

Der Petitionsausschuss hat sich der Argumentation des Petenten angeschlossen, wonach auch die Leitung von Spielen und sportlichen Wettkämpfen im Amateurbereich ein wichtiges gesellschaftliches Engagement darstellt, welches es steuerlich zu fördern gilt. Die Bundesre-gierung wurde mit einem einstimmigen Votum aufgefordert, der Petition nachzukommen und eine Gesetzesänderung vorzubereiten.

Für den zuständigen SPD-Bundestagsabgeordneten Stefan Schwartze ist das auch ein Erfolg des Petitionswesens: „Ich freue mich nicht nur für die vielen Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportler, die sich als ehrenamtlich als Schiedsrichter und Kampfrichter engagieren“, so Schwartze. „Es ist auch ein Zeichen dafür, dass man mit einer Petition viel erreichen kann – das ist gelebte direkte Demokratie.“

 

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