SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Wieder Pannen beim Zentralabitur - Schlampige Arbeit des Schulministeriums von Ministerin Sommer setzt sich fort

Veröffentlicht am 11.04.2008 in Schule und Bildung

Ute Schäfer erklärt, nach den Fehlern im ersten Zentralabitur sei die Landesregierung wieder nicht in der Lage, korrekte Prüfungsunterlagen sicherzustellen.

Wie im vergangenen Jahr ist es auch beim zweiten Zentralabitur in Nordrhein- Westfalen zu Pannen bei den Prüfungsaufgaben gekommen. Bisher sind drei Fehler bekannt geworden.

Danach enthielt eine Klausur im Leistungsfach Erdkunde eine falsche Zahlenangabe, die erst weit nach Beginn der Klausur korrigiert wurde. Im Fach Leistungskurs Pädagogik wurden die Schülerinnen und Schüler durch ein falsches Wort irritiert. In einem dreiseitigen Aufsatz des US- amerikanischen Psychoanalytikers Bruno Bettelheim "Schulleistungen - ein Thema, an dem sich die Geister scheiden" wurde an einer Stelle das Wort "bewusst" zu "unbewusst" und somit eine völlig andere Interpretationsgrundlage geschaffen. Im Leistungskurs Geschichte wurde schlicht eine zeitliche Angabe vergessen.

Zu den neuen Pannen erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD- Landtagsfraktion, Ute Schäfer: "Nach den Fehlern im ersten Zentralabitur ist die Landesregierung wieder nicht in der Lage, korrekte Prüfungsunterlagen sicherzustellen. Nach dieser neuen schlampigen Arbeit steht das Schulministerium als Wiederholungstäter da. Dies an sich ist schon ein Ärgernis und stellt eine schwerwiegende Prüfungsbelastung für die Schülerinnen und Schüler dar. Dabei hatte das Schulministerium versichert, die Unterlagen ausreichend geprüft zu haben. Ein Skandal ist auch, dass der Sprecher von Schulministerin Sommer erklärt, eine fehlerfreie Aufgabenstellung sei fast unmöglich. Das ist eine Bankrotterklärung."

 

Homepage Inge Howe

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