SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Zukunft für kleine Schulen

Veröffentlicht am 17.09.2012 in Presse

Foto: Olga Meier-Sander/pixelio.de

SPD-Abgeordnete sehen Hoffnungsschimmer

Minden (mt/ski). Der demografische Wandel wirkt sich auf die Schullandschaft aus: Von 2001 bis 2010 ist die Zahl der Grundschüler um 17,6 Prozent zurückgegangen, die Zahl der Grundschulen aber nur um 9,3 Prozent.

Im Rahmen des Schulkonsenses von SPD, CDU und Grünen sollen kleine Grundschulen trotzdem erhalten bleiben. So jedenfalls steht es im "Konzept zur Sicherung eines qualitativ hochwertigen und wohnortnahen Grundschulangebots in NRW". Darauf einigten sich jetzt die genannten Parteien.

"Die Mindestgröße für Grundschulen wird auf 92 Kinder gesenkt" teilten die sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten Ernst-Wilhelm Rahe und Inge Howe mit. "In Ausnahmefällen können Grundschulen auch mit 46 Kindern in zwei jahrgangsübergreifenden Klassen fortgeführt werden", heißt es. Den Bürgermeistern bleibe so mehr Spielraum.

In fast allen Flächengemeinden im Mühlenkreis wurden oder werden weitere Grundschulschließungen befürchtet. Dieser Trend könnte mit dem 8. Schulrechtsänderungsgesetz des Landes zumindest entspannt werden, hoffen Rahe und Howe. Demnach könnten verstärkt kleinere Grundschulen mit weniger als 92 Kindern zu Schulverbünden zusammengeschlossen werden. Der Klassenfrequenzrichtwert wird dazu von 24 auf 22,5 schrittweise reduziert. Jetzt können auch Klassen mit nur 15 statt bisher 18 Schülern gebildet werden.

Die SPD sieht nach eigenem Bekunden zumindest einen "Hoffnungsschimmer" für den Erhalt der Grundschulen. Nichtsdestotrotz bleibt wohl ein Spannungsfeld bestehen. Nämlich zwischen dem Elternwunsch, kleine, wohnortnahe Schulen zu erhalten und zum anderen diese zu finanzieren.

Quelle: MT-online von 14./15.09.2012

 

Homepage Inge Howe

News der Bundes-SPD

Beim Erben läuft heute etwas grundlegend falsch. Wer ein Haus erbt, zahlt Steuern. Wer ein Milliardenvermögen erbt, oft keinen Cent. Das ist nicht gerecht.

21.09.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Was wir für den Schutz unserer Demokratie tun und wie Du mitmachen kannst.

16.09.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Vorsitzende angekündigt. Alexander Schweitzer ist als Nachfolger für das Amt des Bundesministers für Arbeit und Soziales ernannt worden. Jochen Ott zu den Entwicklungen.

Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als SPD-Parteivorsitzende und Bundesministerin für Arbeit und Soziales bekannt gegeben.

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos