SPD Ortsverein Hille

Politik mit Herz

Weseranlieger nicht für dumm verkaufen!

Veröffentlicht am 06.02.2014 in Umwelt

Kali und Salz AG schafft mit Speicherbecken Fakten

Minden. „Das Unternehmen K+S versucht die Weseranlieger für dumm zu verkaufen“. Zu dieser Überzeugung kommt die SPD Landtagsabgeordnete Inge Howe aus Minden nach der „Richtigstellung“ des Unternehmens zu ihren Planungen über den Bau einer Fernleitung zur Oberweser im heutigen Mindener Tageblatt.

„K+S“ hat in ihrer eigenen Pressemitteilung vom 21. Januar erklärt, dass es den Bau einer Pipeline zur Oberweser favorisiert, unter anderem deshalb weil der Bau einer Fernleitung zur Nordsee nach Unternehmenseinschätzung nicht bis 2020 zu realisieren sei. Stattdessen hat das Unternehmen gleich nach Unterzeichnung des Koalitionsvertrages zwischen CDU und Grünen in Hessen einen Antrag für ein Raumordnungsverfahren zum Bau einer Pipeline zur Oberweser mit dem Bau eines Speicherbeckens beantragt. 

„Es wird der Eindruck erweckt, dieses sei ein erster Bauabschnitt zu einer später möglichen Fernleitung bis zur Nordsee! Tatsächlich wird damit eine finale Entscheidung zur dauerhaften Einleitung der Salzlake in die Weser festgeschrieben!“ so Inge Howe weiter.

Der Bau eines Speichersees eventuell im Reinhardswald in Nordhessen wird jedoch nur für eine Pipeline zur Oberweser notwendig. Um die nach Unternehmensangaben ab 2015 noch anfallenden Salzabwässer überhaupt in die Weser einleiten zu können wird der Speichersee benötigt. Die Weser kann laut Einleitungsgenehmigung nur Abwässer aufnehmen falls sie Hochwasser führt. In Normal- oder Niedrigwasserphasen darf K+S keine Salzlauge einspülen. 

Daher wird eine Zwischenspeicherung benötigt, die laut Gutachtern mindestens eine gesamte Jahresmenge fassen muss. Der Speichersee wird entsprechend mit einer Kapazität von mehr als 7 Millionen Kubikmetern Abwässern zu bauen sein. „Das ist ein immenser Eingriff in die Natur und eine Folgebelastung für die Ewigkeit“ kritisiert Inge Howe dieses scheinbar mit der Politik aus Hessen von CDU und Grünen abgestimmte Verfahren.

„Und dauerhaft werden dann die Abwässer über die Weser entsorgt und die Unterlieger damit belastet. Wer einmal diesen Eingriff in die Natur gemacht hat, wird wohl kaum mehr anschließend noch eine Pipeline zur Nordsee bauen.“ Für die Fernleitung zur Nordsee wäre ein solches Speicherbecken nicht notwendig, da dorthin fortlaufend entsorgt werden könnte. Auch die Leitungsquerschnitte könnten dann deutlich geringer ausfallen. 

„K+S tut so als wenn die beiden Systeme sich ergänzen könnten. Damit täuscht man die Anlieger, den Naturschutz und letztlich auch den Arbeitnehmern. Dieses habe ich von einem börsennotiertem Unternehmen nicht erwartet.“

 

Homepage Inge Howe

News der Bundes-SPD

Beim Erben läuft heute etwas grundlegend falsch. Wer ein Haus erbt, zahlt Steuern. Wer ein Milliardenvermögen erbt, oft keinen Cent. Das ist nicht gerecht.

21.09.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Was wir für den Schutz unserer Demokratie tun und wie Du mitmachen kannst.

16.09.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Weitere Meldungen 

News der NRWSPD

NRWSPD
Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Vorsitzende angekündigt. Alexander Schweitzer ist als Nachfolger für das Amt des Bundesministers für Arbeit und Soziales ernannt worden. Jochen Ott zu den Entwicklungen.

Am Montag, dem 12. Oktober 2026, hat Bärbel Bas ihren Rücktritt als SPD-Parteivorsitzende und Bundesministerin für Arbeit und Soziales bekannt gegeben.

Am Dienstag, 06. Oktober 2026 wurde das erste Mal seit 1945 ein Rechtsextremist Parlamentspräsident in Deutschland. Die Stimmen kamen dabei nicht nur wie angekündigt von AfD und BSW.

Weitere Meldungen 

Für Sie in Düsseldorf

Für Sie in Berlin

Für Sie in Brüssel

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos